Terrasse pflastern

Aus selbst ist der Mann 4/2021

Eine neue Terrasse macht einiges her und kann in einem schmalen Reihenhausgarten durch eine geschickte Terrassierung sowie großen hellen Steinen zu einer optischen Vergrößerung des Grundstücks führen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine kleine Treppe bauen und eine Terrasse pflastern.

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Foto: sidm / CK, DW

Terrasse pflastern

Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Terrasse pflastern und dadurch einen schmalen Garten größer wirken lassen.

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Zuerst entfernen Sie die alten Platten und legen sie zur Seite.

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Wo der Untergrund abgesackt ist, mit Schotter auffüllen. Das Gefälle muss 1 bis 2 % vom Haus weg betragen. Fläche abziehen.

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Kontrollieren Sie die Höhe am Lichtschacht. Hier sollen die Steine mit dem Rahmen bündig abschließen.

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Legen Sie die erste Platte aus, klopfen sie fest und kontrollieren Sie mit der Wasserwaage die Ausrichtung.

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Legen Sie die nächsten Platten aus. Achten Sie darauf, dass die Fugen versetzt platziert sind.

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Für den korrekten Abstand und die optimale Anordnung haben die Platten angefügte Abstandshalter.

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Legen Sie zuerst die ganzen Platten aus. Der Zuschnitt erfolgt später.

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Wo neuer Schotter aufgeschüttet wurde, die Fläche glatt abziehen und nicht mehr betreten.

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Arbeiten Sie sich weiter vor, dabei den Fugenversatz beachten.

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Zwischenkontrolle: Die Platten werden immer im gleichen Abstand zueinander platziert.

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Messen Sie die verbliebenen Lücken am Rand aus.

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Zeichnen Sie die Maße auf der Platte an. Das Reststück können Sie für eine weitere Lücke gut nutzen!

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Mit einem Winkelschleifer können Sie die Platten bequem teilen. Aber Achtung, das staubt mächtig!

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Verlegen Sie die letzten Platten der oberen Terrasse und klopfen Sie sie sorgfältig ein.

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Kontrollieren Sie die Höhe des Untergrunds, die erste Stufe soll mit der Terrasse bündig abschließen.

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Als Unterlage dienen hier Zuschnitt-Reststücke. Noch besser wäre ein Schotterbett oder Betonfundament.

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Darauf verteilen Sie ausreichend angemischten Mauermörtel.

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Legen Sie die erste Treppenstufe auf, richten sie aus und klopfen sie ein, am besten mit einer kleinen Vorwärtsneigung.

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Die dahinterliegende Platte nochmal herausnehmen und etwas Mörtel als Stütze verteilen. Auch unterhalb der …

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… Stufe den Unterbau mit Mörtel stützen und gleichzeitig kaschieren. Schotter für die zweite Stufe verteilen, die auf …

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… einer Ebene mit den Platten liegt. Randsteine der oberen Terrasse ebenfalls mit etwas Mörtel abstützen.

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Koffern Sie die Fläche aus und kontrollieren Sie, dass das Wasser vom Haus wegfließt.

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Verteilen Sie Splitt oder Schotter auf dem Untergrund und verdichten Sie die Fläche.

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Den Splitt oder Schotter glatt abziehen, das Gefälle sollte 1 bis 2 % vom Haus weg betragen.

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Ausgehend von den Treppenstufen beginnen Sie mit dem Verlegen der Platten.

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Am unteren Rand der Terrasse bilden Mauersteine die Randeinfassung. Die Steine auf ein Mörtelbett …

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… legen, auch hier den Rand wie auf der vorherigen Seite gezeigt abstützen.

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Wegen der Schräglage des Geländes wird hier noch etwas Schotter aufgeschüttet.

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Da die Polymerfuge DR+ nicht auf Splitt aufgetragen werden soll, wird zuerst etwas Fugensand eingefegt.

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Anschließend den trockenen Fugenfüller einkehren. Darauf achten, dass die Fugen gut gefüllt sind!

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Fugen gut benetzen, Platten anschließend abspülen. Der Fugenfüller bindet bereits nach 90 Minuten Trockenzeit ab.

Jeder Bewohner eines Reihenhauses kennt das Problem: Rechts ein Nachbar, links ein Nachbar und in der Mitte sitzen Sie – wie auf dem Präsentierteller!

Mit einer geschickten Planung wirkt der Garten jedoch nicht nur größer, er schirmt Sie auch effektiv von Ihren Nachbarn ab. Bevor Sie die Terrasse pflastern, wählen Sie einen dazu passenden Sichtschutz aus. In unserem Fall haben wir uns für eine optisch abgestimmte Sichtschutzmauer entschieden. Deren Bau haben wir in folgender Anleitung für Sie dokumentiert:

Terrasse selber pflastern

Checkliste Werkzeug

  • Bohrhammer mit Meißelaufsatz

  • Fugeisen

  • Kelle

  • Kuhfuss

  • Wasserwaage

  • Winkelschleifer

Die neue Terrasse ist deutlich größer als die alte. Begonnen wird an der Hauswand. Da ja bereits Steine lagen, ist der Untergrund schon optimal vorbereitet und muss nicht zusätzlich verdichtet werden. Den Übergang von der oberen zur unteren Terrasse bilden zwei Stufen, die auch nicht schwer zu verlegen sind. Wichtig ist zudem im Randbereich der Terrasse eine kleine Betonstütze, damit sich die Steine bei Belastung nicht verschieben.

Bevor wir die untere Terrasse pflastern konnten, wurde zunächst der Rasen abgetragen, der Bereich ausgekoffert und verdichtet. Verlegt wurden die Platten hier mit einem Abschluss aus Mauersteinen. Weil das Gelände etwas uneben ist, wurden Höhenunterschiede mit Schotter ausgeglichen. Insgesamt entsteht eine Terrasse von ca. 25 Quadratmetern.

Fugensand gegen Unkraut

Unkraut und Ameisen zwischen den Terrassenfugen sind lästig. Das gehört mit Fugensand der Vergangenheit an. Die Mischung wird trocken aufgetragen, verdichtet und befeuchtet und bindet nach dem Trocknen ab. Sie wurde speziell für die Verfugung von Plattenbelägen und Pflastersteinen auf weichem Boden entwickelt. Der Sand bleibt  flexibel und gleicht Bewegungen aus, die zum Ausbrechen der Fugen führen könnten.

Randeinfassung der Terrasse

Pflastersteine sollten Sie an den Rändern abstützen, damit sie sich bei Belastung nicht verschieben. Das gilt auch für spezielle Randsteine. Bei wenig belasteten Gehwegen oder auch Terrassen im ebenen Gelände reicht eine Beton-Rückenstütze aus. Diese sollte ca. 2 cm unterhalb der Oberkante des Pflasters ansetzen und bis auf den Unterbau reichen. Direkt auf dieser Stütze können Sie Erde, Rasen oder Mulch verteilen – so erreichen Sie einen „unsichtbaren Halt“ der Fläche.

Bei mittlerer Belastung empfiehlt es sich, zusätzlich zur Rückenstütze eine Läuferreihe in Beton zu legen. Das Betonbett sollte auch hier mindestens 10 cm dick sein.

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