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Geht auch ganz einfach:

Elektroinstallation

Auch wenn elektrischer Strom gefährlich werden kann: Sie müssen nicht gleich den Elektriker rufen, um einen defekten Stecker zu wechseln. Wir zeigen Ihnen, welche Elektroinstallationen Sie sich ruhig selbst zutrauen dürfen und wann Sie doch lieber auf fachkundige Hilfe bauen sollten.

Elektrokabel

Beachtet man einige wichtige Grundregeln, kann man auch als Heimwerker Elektroarbeiten selbst in die Hand nehmen. Wichtigster Grundsatz dabei: Sicherheit geht vor!Denn in einer Elektroinstallation kann die Berührung nur einer Leitungsader genügen, um einen lebensbedrohlichen Stromschlag zu bekommen. Deshalb muss der Stromkreis, an dem Sie arbeiten wollen, zuerst spannungsfrei geschaltet und unbedingt zusätzlich mit einem zuverlässigen Messgerät kontrolliert werden.

 

Video: Elektro-Sicherheit

Wer am Stromnetz arbeitet, muss vorsichtig sein. Das gilt, wenn man eine Leuchte anschließen, die Steckdose austauschen, einen Lichtschalter installieren oder einfach eine Glühbirne austauschen will! Wie Sie prüfen, ob eine Ader stromführend ist, zeigen wir Ihnen im Video:

 

Bei der Arbeit an der Elektroinstallation ist oberste Vorsicht geboten. Wer sich die Arbeit an Stromleitungen und Steckdosen nicht zutraut, sollte lieber den Fachmann rufen. Dort gibt es die Elektro-Arbeit auch mit Garantie! Bei Starkstromanschlüssen (E-Herd oder Sauna) und für Arbeiten am Haussicherungskasten ist in jedem Fall der Elektroinstallateur zu rufen – sonst verlieren Sie u.U. Ihren Versicherungsschutz (Hausrat, Gebäudehaftpflicht, ...). Installationsarbeiten an Sicherungen sollten Sie auf jeden Fall einem konzessionierten Elektriker überlassen.

Elektro & Leuchten Elektroinstallationen: Sicher am Stromnetz arbeiten
 

Sichere Verbindungen

Heimwerker müssen nicht den Elektriker rufen, wenn es um den Anschluss einer Leuchte geht

 

Sicherheit im Hausnetz

In Deutschland werden elektrische Geräte im Haushaltsnetz mit 230 Volt Wechselstrom betrieben, wobei die Polarität fünfzigmal in der Sekunde wechselt. Der Strom fließt dabei stets vom Außenleiter (Phase) zum Nullleiter. Eine wichtige Sicherheitseinrichtung in der Hausinstallation ist der zusätzlich verlegte Schutzleiter. Er wird mit leitenden Teilen an elektrisch betriebenen Geräten verbunden.
Kommt es bei einem Defekt zu einer Verbindung zwischen Außenleiter und leitenden Gehäuseteilen, sorgt der Schutzleiter dafür, dass ein Kurzschluss entsteht und der Stromkreis über die Sicherung abgeschaltet wird.

Nur Geräte, die keinerlei berührbaren leitenden Teile aufweisen, dürfen mit einem flachen Eurostecker versehen werden, bei dem der Schutzleiter fehlt. Jeder Stromkreis ist mit einer Sicherung versehen, die den Außenleiter bei Überlastung und Kurzschluss vom Netz trennt und damit alle angeschlossenen Leitungen stromlos macht.

Übliche Sicherungen reagieren allerdings recht träge – sie schalten den Stromkreis erst nach Auftreten hoher Ströme ab, die für Menschen akute Lebensgefahr bedeuten, wenn sie durch den Körper fließen. Ein besserer Schutz sind so genannte Fehlerstrom- oder FI-Schalter. Denn diese Schalter unterbrechen den Stromkreis bereits bei geringen Fehlerströmen. In einigen Bundesländern sind FI-Schalter inzwischen für die gesamte Hausinstallation vorgeschrieben, zum Teil müssen nur Installationen in Feuchträumen entsprechend gesichert werden.

Quelle: selbst ist der Mann

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