Akku-Rasenmäher-Test 2021 14 Akku-Rasenmäher im Vergleich

Wartungsarm und leise – auf kleinen Flächen sind Akkumäher neben einem Rasenroboter die erste Wahl. Der TÜV Rheinland begleitete unseren Akku-Rasenmäher-Test von 14 Geräten. Alle Akku-Rasenmäher im Vergleich wurden auf gleich großen Flächen getestet – im selben Gelände am selben Tag.

14 Akku-Rasenmäher im Vergleich
Welcher der 14 Akku-Rasenmäher ist unser Testsieger? Foto: sidm / MMM

Schluss mit dem nervigen Geknatter: Akkumäher erobern unsere Gärten! Fallende Akkupreise sorgen für attraktive Angebote, und auch die Vielfalt der Geräte hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Akkumäher sind zudem leise und erfordern kaum Wartung. Die Akku-Rasenmäher im Test sind mit kleiner Schnittbreite für große Rasenflächen bis rund 300 Quadratmeter ausgelegt – viele Akku-Rasenmäher mähen diese große Fläche ohne Nachladen.

Diese Marken haben wir getestet:
  • AL-KO
  • Black & Decker
  • Bosch
  • Einhell
  • Ikra
  • Kärcher
  • Lux
  • Ryobi
  • Stiga
  • Stihl
  • Wolf Garten

Auspacken, im Ladegerät aufladen, losmähen: Eine zeitaufwendige Montage ist selbst bei den preiswerten Modellen aus dem Baumarkt erfreulicherweise nicht mehr nötig. Allenfalls müssen noch Schiebeholm und Fangkorb zusammengebaut werden. Es ist praktisch, wenn die Akkus in eine große Gerätefamilie auch außerhalb des Gartenbereichs passen. Um Unterschiede in der Spannungsversorgung auszugleichen, werden dann bei Bedarf mehrere Akkus zusammengeschaltet: Aus zweimal 18 Volt werden damit 36 Volt. Unser Testsieger erfordert zwar eine etwas aufwendigere Erstmontage – dann aber ist er einfach zu handhaben und mäht auch größere Flächen komfortabel. Unser Preis-Leistungs-Sieger ist die Überraschung unseres Tests. Zwar liegt die Reichweite des Akku-Rasenmähers für 200 Euro (sehr günstiger Preis) deutlich unter den vom Anbieter geweckten Erwartungen – doch die mehr als 300 Quadratmeter Mähfläche pro Akku-Laufzeit werden für die meisten Rasenflächen dennoch reichen.

Im Test haben wir 14 Akku-Rasenmäher verglichen. Zwei Akku-Mäher erhielten die Bestnote "sehr gut". Drei weitere erhielten ein "gut". Acht weitere Rasenmäher konnten immerhin ein "befriedigend" erhalten. Nur ein Mäher bekam ein "ausreichend". Neben den oben aufgezählten Herstellern haben wir auch Akku-Rasenmäher von Greenworks, Grizzly (Motodox) und Powerworks getestet.

 

Welcher ist der beste Akku-Rasenmäher?

Akku-Rasenmäher sind super praktisch. Aber welcher ist der beste Akku-Rasenmäher? In unserem Test konnten wir auch Schwächen aufdecken. Was wir besonders häufig beobachten konnten, erfahren Sie hier:

Positiv aufgefallen im Akku-Rasenmäher-Test

  • Meistens ist eine zentrale Schnitthöhenverstellung vorhanden.
  • Alle Rasenmäher-Arten haben eine Kindersicherung.
  • Viele Akku-Rasenmäher sind ohne Fangkorb als Mulcher nutzbar.
  • Einige Rasenmäher-Typen werden mit zwei Akkupacks (Ah-Akku) betrieben.

Negativ aufgefallen im Akku-Rasenmäher-Test

  • Bei einigen Akku-Rasenmähern wird das Schnittgut schlecht in den Korb gefördert – er bleibt dann teils leer.
  • Keine Seltenheit: LED-Anzeige für den Füllstand ohne Funktion.
  • Teilweise spürte man bei hohem Gras den schwachen Motor.

Akku-Rasenmäher

 

Welchen Akku-Rasenmäher kaufen?

Wer sich nun einen Akku-Rasenmäher kaufen möchte, hat eine riesige Auswahl. Damit Ihnen die Wahl leichter fällt, finden Sie hier die Faktoren, auf die Sie achten sollten. Wir haben übrigens alle Akku-Rasenmäher unter einheitlichen Bedingungen auf einem Sportplatz eingehend getestet.

  • Flächenleistung: Wie viel Fläche mäht man mit einem Akku? Wir haben mit einem Lithium-Ionen-Akku frisch aus dem Ladegerät gemäht, bis das Gerät mit leerem Li-Ion-Akku abschaltet. Der Wert bildet unsere Testbedingungen ab, kann also je nach Rasenbeschaffenheit und Wuchsbedingungen abweichen.
  • Fangvermögen: Wie gut fangen die Akku-Rasenmäher und wie gut wird der Fangkorb gefüllt? Dazu haben wir Praxisversuche vorgenommen. Zusätzlich haben wir ermittelt, wie viel abgeschnittenes Gras auf der Fläche liegen bleibt.
  • Mähverhalten: Unsere Testerinnen und Tester haben Ihre Erfahrungen beim Praxistest im direkten Vergleich aller Akku-Rasenmäher bewertet – eine subjektive Vergleichsnote zu Ergonomie und Praxistauglichkeit.
  • Randmähen: An Mauern bleibt ein Streifen Gras stehen. Wir haben gemessen, wie breit dieser jeweils ist.
  • Sicherheit: Während des Betriebs dürfen keine rotierenden Teile berührbar sein, außerdem müssen Abstände zum rotierenden Messer eingehalten werden. Die Vorgaben der Norm hat der TÜV Rheinland in einem Sicherheits-Check überprüft.

​Praxistipp: Achten Sie beim Kauf darauf, ob Akku und Ladegerät mit zum Paket gehören – wer beim Kauf von Lithium-Ionen-Akkus sparen will, kann Geräte kaufen, die mit dem vorhandenen Akkupack betrieben werden können – doch dabei gibt es einen Haken: Der Akku passt meist nur beim gleichen Hersteller, und nicht selten gibt es sogar bei einem Anbieter mehrere Systeme.

Eine hohe Flächenleistung pro Akku-Betrieb und eine geringe Zeit im Ladegerät– das ist die Hauptsache bei einem guten Akku-Rasenmäher, aber lange noch nicht alles. Neben einer guten Akkuleistung muss ein Akku-Rasenmäher auch noch alles können, was ein Elektro- oder Benzinrasenmäher kann: Er muss ein hohes Fangvermögen aufweisen, die Schnittbreite maximal ausnutzen, sicher nutzbar sein und das alles möglichst leise. Um zu erfahren ob die Rasenmäher aus dem Akku-Rasenmäher-Vergleich in den einzelnen Punkten gut abgeschnitten haben, laden Sie sich weiter unten den ausführlichen Rasenmäher-Test herunter. Anhand der folgenden Vergleichs-Parameter können Sie sich bereits einen kurzen Überblick über die Akku-Rasenmäher-Modelle verschaffen:


Name: Bosch CityMower 18
Gewicht betriebsfertig (kg): 9,2
Schnittbreite (angegeben / gemessen): 34 / 32
Angegebene Flächenleistung (bis m2): 500
Fazit: Gute Reichweite, gutes Fangvermögen, instabil


Name: Einhell GECM 36/36 Li
Gewicht betriebsfertig (kg): 13,5
Schnittbreite (angegeben / gemessen): 36 / 35,5
Angegebene Flächenleistung (bis m2): 400
Fazit: Mäht und fängt sehr gut, hohe Reichweite, einfache Nutzung


Name: Greenworks G40LM35
Gewicht betriebsfertig (kg): 15,2
Schnittbreite (angegeben / gemessen): 35 / 35
Angegebene Flächenleistung (bis m2): 500
Fazit: Mittlere Mäh- und Fangeigenschaften, schwerer zu schieben


Name: Ikra ICM 2/2037
Gewicht betriebsfertig (kg): 13,4
Schnittbreite (angegeben / gemessen): 37 / 36,7
Angegebene Flächenleistung (bis m2): 600
Fazit: Mäht und fängt sehr gut, hohe Reichweite, einfache Nutzung


Name: Wolf Garten
Gewicht betriebsfertig (kg): 15
Schnittbreite (angegeben / gemessen): 34 / 33,7
Angegebene Flächenleistung (bis m2): 300
Fazit: Mäht komfortabel, sehr gutes Fangvermögen


 

Aktuellen Akku-Rasenmäher Test herunterladen

14 Akku-Rasenmäher haben wir verglichen. Welche das waren und wie diese abgeschnitten haben, erfahren Sie schon bald in unseren ausführlichen Ergebnissen zum Download.

Akku-Rasenmäher-Test 2019
Umfang: 6 Seiten
kostenlos!
PDF herunterladen »

In unserem Test erfahren Sie auch, welcher Rasenmäher unsere Tester überzeugen konnte und bei welchem Mäher das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Aktuell könne Sie hier den Akku-Rasenmäher-Test von 2019 downloaden >>
Praxistipp: Die Test-Tabelle mit allen detaillierten Ergebnissen zum aktuellen Akku-Rasenmäher-Test finden Sie zuerst im aktuellen Heft >>

 

Wie laut sind Akku-Rasenmäher?

Die Akku-Rasenmäher in unserem Test kamen auf eine Lautstärke zwischen 70 und 76,5 dB/A, was dem normalen Verkehrslärm entspricht. Akku-Rasenmäher sind daher nur unmerklich lauter als Elektro-Rasenmäher. Im Vergleich dazu, erreichen Benzin-Rasenmäher eine Lautstärke zwischen 80 und 88 dB/A, also in etwa der Lautstärke eines Presslufthammers aus zehn Metern Entfernung.

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Wie lange mäht ein Akku-Rasenmäher?

Die Akku-Rasenmäher, die in unserem Praxistest gut bis sehr gut abschnitten, erreichten mit einer Akkuladung eine Flächenleistung zwischen 200 und 600m². Auch für einen Garten mit einer großen Rasenfläche reicht die Akkuleistung der Akku-Rasenmäher mittlerweile also definitiv aus.
Praxistipp: Mit einem Ersatz-Akku müssen Sie keine Pause einlegen. So können Sie, wenn der eine Lithium-Ionen-Akku leer ist, den anderen verwenden. In der Zeit, können Sie den leeren Akku im Ladegerät aufladen.

 

Wer ist besser: Akku- oder Elektro-Rasenmäher?

Ob Sie sich für einen Elektro- oder Akku-Rasenmäher entscheiden, hängt vor allem auch immer von der Beschaffenheit Ihres Gartens ab. Ein Akku-Rasenmäher hat den deutlichen Vorteil der Flexibilität. Hat Ihr Garten also mehrere Nischen oder Ebenen und müssen Sie danach auch noch den Vorgarten mähen, ist das Kabel eines Elektro-Rasenmähers definitiv im Weg. Bei relativ geradlinigen Gärten schwindet dieser Vorteil und die Entscheidung zwischen Akku- und Elektro-Rasenmäher wird zur reinen Geschmackssache: Stört Sie das Kabel mehr oder das regelmäßige Aufladen im Ladegerät?

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Wer ist besser: Akku-Rasenmäher oder Benzin-Rasenmäher?

Sie haben einen großen Garten von weit über 500 m²? Dann ist ein Benzin-Rasenmäher eindeutig die bessere Wahl, denn er bietet eine hohe Leistung für vergleichsweise wenig Geld. Für kleinere Gärten lohnt sich allerdings die Anschaffung eines Akku-Rasenmähers. Die Akku-Mäher sind nicht nur wesentlich leiser und leichter als die Benzinmäher, sondern kommen auch komplett ohne Abgase und regelmäßige Wartungen aus.

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Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2021

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