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Geht auch ganz einfach:

Terrassenüberdachung selber bauen

Ein Terrassendach bauen erfordert schon ein wenig handwerkliches Geschick. Lesen Sie, wie Sie eine günstige Terrassenüberdachung selbst bauen.

Inhalt
  1. Vorteile einer Terrassenüberdachung
  2. Terrassenüberdachung selber bauen: Tipps
  3. Terrassenüberdachung selber bauen: Kosten

Den Alltag vergessen, die Sorgen aus dem Büro hinter sich lassen: Ein Sommerabend auf der Terrasse ersetzt beinahe einen kleinen Urlaub. Damit Sie nicht jäh durch ein Sommergewitter ins Haus gejagt werden, lohnt sich der Bau einer Terrassenüberdachung.Wer beim Terrassendach statt Glas zu PVC-Doppelstegplatten greift, spart viel Gewicht und Geld bei der Konstruktion. Wir zeigen, wie Sie eine Terrassenüberdachung selber bauen.

Wie Sie ein Terrassendach selber bauen, zeigen wir in diesem Video Schritt für Schritt:

 

Praxistipp: Die genauen Schritte sehen Sie auch in der Bildergalerie oben >>

 

Vorteile einer Terrassenüberdachung

  • Eine günstige Überdachung der Terrasse schützt nicht nur Sie, sondern auch Ihre Gartenmöbel und die Terrassendielen vor Regen, Hagel und Schnee. Schädliche Witterungseinflüsse werden abgemildert, Terrasse und Gartenmöbel bleiben länger schön und im Wert stabil.
  • Das Terrassendach spendet zugleich Schatten – für die Gäste auf der Terrasse und für die angrenzenden Räume der Wohnung.
  • Eine Terrassenüberdachung hält auch warm: Da sich unter dem Dach warme Luft staut, können Sie gerade im Herbst und Frühjahr länger draußen sitzen bleiben, ohne zu frieren.
  • Terrassenüberdachungen schenken mehr Privatsphäre: Neugierige Blicke der Nachbarn aus höher gelegenen Wohnungen werden ausgesperrt. Man sitzt nicht mehr "auf dem Präsentierteller" sondern sichtgeschützt auf der privaten Terrasse.
  • Praktisch: Selbst ein günstiges Vordach aus Holz, das sie leicht selbst bauen können, schützt Ihre Fassade und die großen Fensterflächen der Terrassentür – das heißt: weniger putzen müssen!
 

Terrassenüberdachung selber bauen: Tipps

Einfach loslegen ist nie eine gute Idee. Wie so oft, beginnt auch dieses Projekt mit einer ausreichenden Planung. Und diese sollte man nicht unterschätzen! Schließlich soll die Überdachung auch bei einem Sturm stehen bleiben. Aber worauf muss man achten?

Zuerst einmal sollten Sie überlegen, wo die Konstruktion stehen soll. Oft werden Terrassendächer direkt ans Haus gebaut. Das ist praktisch, weil die Überdachung so gut und sicher befestigt werden kann. Doch Sie können auch eine freistehende Terrassenüberdachung bauen. Diese kann z.B. über einen Pool gebaut werden. Für eine freistehende Überdachung benötigen Sie entsprechende Pfosten, die die ganze Konstruktion befestigt und hält.

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Wenn Sie das Dach für die Terrasse an mehreren Standorten bauen können, sollten Sie sich auch die Umgebung genauer ansehen. Können herabfallende Äste oder umfallende Bäume die Terrassenüberdachung beschädigen? Außerdem sollten Sie auch überlegen, ob der Standort in der Sonne oder im Schatten ist. Wenn die Überdachung in der Sonne ist, kann es schnell zu warm werden, im Schatten ist es dann aber am frühen Abend auch schnell zu kühl und dunkel. Wenn Sie glauben, den richtigen Standort gefunden zu haben, müssen Sie auch den Untergrund überprüfen. Normalerweise benötigen Sie kein Fundament. Dennoch sollte man auf einen harten Untergrund bauen. Ein Boden aus fester Erde oder Stein ist immer gut geeignet. Weicher Boden ist nicht so optimal. Denn dort kann die Terrassenüberdachung einstürzen oder absacken. Der perfekte Standort ist gefunden? Super, dann können Sie jetzt Maß nehmen. Hier kommt es auf Genauigkeit an. Denn falsche Maße verzögern den Bau und können erhebliche Mehrkosten verursachen. Da Fehler aber immer passieren können, kontrollieren Sie die notierten Maße anschließend noch einmal.

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Wenn Sie sich noch keine Gedanken über das Material gemacht haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Es gibt verschiedene Materialien: Wollen Sie lieber Holz, Aluminium oder Stahl? Ein Glasdach oder Polyester-Wellplatte? Das Material ist natürlich auch von Ihrem Budget abhängig. Anschließend können Sie die Materialien bestellen oder direkt im Baumarkt kaufen. Dafür legen Sie am besten eine genaue Materialliste an. So haben Sie alles auf einem Blick und vergessen nichts.
Praxistipp: Es gibt auch fertige Bausätze. Dabei haben Sie alle benötigten Bauteile parat und müssen sich diese nicht selbst zusammensuchen. Außerdem stimmen die Maße.

 

Terrassenüberdachung selber bauen: Kosten

Wenn Sie Ihre neue Terrassenüberdachung selbst bauen, können Sie viel Geld sparen. Denn dann sparen Sie sich die Kosten für die Handwerker. Einen pauschalen Betrag, den Sie zahlen müssen, kann man nicht feststellen. Denn die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. So spielt z.B. das Material eine große Rolle. Während Aluminium relativ günstig ist, ist ein Terrassendach aus Holz etwas teurer. Um hierbei Geld zu sparen, können Sie auf günstigeres Holz wie z.B. Kiefer oder Fichte zurückgreifen. Da Holz im Außenbereich aber regelmäßig gepflegt werden muss, werden hier auch in Zukunft Kosten auf Sie zukommen. Am teuersten sind Terrassenüberdachungen aus Stahl. Dafür punkten Sie aber mit ihrer Robustheit und Langlebigkeit.

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Neben dem unterschiedlichen Material ist aber auch die Größe entscheidend. Denn natürlich sind größere Terrassendächer teurer als kleine. Als dritten Punkt muss man aber auch an die zusätzlichen Kosten für die Ausstattung denken. Wie sieht es mit Beleuchtung, Heizung, Sonnenschutz oder Steckdosen aus? Dieses Zubehör kann den Bau der Terrassenüberdachung teurer machen, sorgt aber gleichzeitig auch für maximalen Komfort.
Praxistipp: Wer lediglich einen Schutz vor der Sonne benötigt und kein hohes Budget zur Verfügung hat, kann sich auch einfach für ein Sonnensegel entscheiden. Diese lassen sich auch leicht spannen, wenn Sie kein Heimwerker sind. Bei den Sonnensegeln sollten Sie auf die Qualität achten. Ein dicker und fester Stoff ist robuster und dadurch langlebiger.

Welches Werkzeug braucht man?

Wer eine Terrassenüberdachung selbst bauen möchte, braucht das richtige Werkzeug. Wer einen gut ausgestatteten Werkzeugkasten hat, benötigt meist nicht mehr viel Werkzeug. Wenn Sie sich für einen Bausatz entschieden haben, erhalten Sie neben der Materialliste und der Anleitung meist auch eine Werkzeugliste. Wer sich dafür entscheidet, das Dach für die Terrasse ohne Bausatz zu bauen, erhält hier einen Überblick über alle Werkzeuge:

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Praxistipp: Je nach Größe und Material sollten Sie sich zum Aufbauen mindestens eine Person zur Hilfe holen.

Terrassenüberdachung selber bauen: Genehmigung

Der Bau der Terrassenüberdachung klingt also gar nicht mal so schwer. Doch bevor Sie dieses Terrassendach selber bauen, müssen Sie überprüfen, ob Sie eine Baugenehmigung brauchen. Denn bei einem solchen Dach handelt es sich um einen Umbau bzw. um eine Ausbaumaßnahme an einem bestehenden Gebäude. Ob Sie tatsächlich eine Genehmigung brauchen, hängt davon ab, in welchem Bundesland Sie leben und wie groß die Überdachung werden soll. Wie die Regelung in Ihrem Bundesland aussieht, erfahren Sie am besten beim zuständigen Bauamt.

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Und was passiert, wenn man eine Terrassenüberdachung ohne Genehmigung baut? Auch, wenn es aufwändig ist, eine Baugenehmigung zu beantragen, sollten Sie darauf niemals verzichten. Denn als Strafe drohen hohe Bußgelder. Im schlimmsten Fall ist es sogar so, dass Sie das Dach wieder abreißen müssen. Und dann wäre Ihre ganze Zeit, die Arbeit und die Kosten vollkommen umsonst gewesen. Das wäre doch viel zu ärgerlich!

Quelle: Sonderheft 2 / 2010

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