16 pflegeleichte Zimmerpflanzen für Ihr Zuhause

Grünpflanzen bereichern jeden Raum: Selbst Menschen ohne grünen Daumen müssen nicht auf Topfpflanzen in der Wohnung verzichten. Diese pflegeleichten Zimmerpflanzen verzeihen Pflegefehler, Dürrephasen und dunkle Raumecken.

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Foto: iStock / Nirunya Juntoomma

16 pflegeleichte Zimmerpflanzen für Ihr Zuhause

Einige Zimmerpflanzen lassen sich leichter pflegen als andere. Wir stellen Ihnen 16 pflegeleichte Pflanzen für Ihre Wohnung vor.

Aloe Vera als pflegeleichte Zimmerpflanze
Foto: iStock / bymuratdeniz

Aloe Vera als beliebte Zimmerpflanze

Die Aloe Vera bevorzugt einen halbschattigen bis sonnigen Standort, wobei Temperaturen zwischen 20-25°C immer eingehalten werden sollen. Da die Aloe Vera viel Wasser in ihren dicken Blätter speichert, braucht die Zimmerpflanze wenig Wasser. An einem hellen Standort benötigt sie natürlich mehr, als an einem schattigen Platz. Um Staunässe zu vermeiden, gießen Sie die Pflanze erst, wenn die Erde trocken ist.  Bei der richtigen Pflege kann die Aloe Vera einen Durchmesser von bis zu 60cm erreichen. Wenn Sie schnell größer wird, müssen Sie die Aloe Vera umtopfen. Aloe Vera ist auch eine Zimmerpflanze, die die Luft reinigt. Da sie in der Nacht Sauerstoff produziert, Schadstoffe filtert und die Luftqualität erhöht, ist sie die perfekete Pflanze fürs Schlafzimmer.

Birkenfeige als Zimmerpflanze pflegen
Foto: iStock / almaje

Birkenfeige als Zimmerpflanze pflegen

Die Birkenfeige (Ficus benjamina) benötigt einen hellen, aber nicht zu sonnigen Standort. Temperaturen von 20-28°C sind dann ideal. Bei warmen Temperaturen trocknet die Erde schneller. Dennoch sollten Sie die Zimmerpflanze erst gießen, wenn die ersten 1,5cm der Erde trocken sind. Meist reicht es aus, wenn Sie die Pflanze einmal in der Woche gießen. In der freien Natur kann die Birkenfeige bis zu 18m hoch werden. In der Wohnung ist bei 3m meistens Schluss. Der Benjamina gehört zu den Pflanzen, die viel Wasser verdunstet. So erhöht er die Luftfeuchtigkeit und filtert Schadstoffe aus der Luft.

Der richtige Standort für den Bogenhanf
Foto: iStock / olga_demina

Der richtige Standort für den Bogenhanf

Der Bogenhanf (Sansevieria) stammt aus der Familie der Spargelgewächse und liebt einen hellen und warmen Standort. Bei angenehmen 20-22°C ist so z.B. ein Platz auf der Fensterbank ideal. Beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass die Zimmerpflanze nur wenig Wasser braucht. An einem halbsonnigen Standort kommt die Pflanze oftmals 10 Tage ohne eine erneute Wassergabe aus. Einige Arten können bis einen Meter hoch und 40cm breit werden. Bogenhanf für die Fensterbank bleibt kleiner. Die Zimmerpflanze sorgt, wie viele andere auch, für saubere Luft. Sie kann sogar Benzene (Zigarettenrauch und Autoabgase) aus der Luft filtern.

So pflegen Sie den Drachenbaum richtig
Foto: iStock / skhoward

So pflegen Sie den Drachenbaum richtig

Der Drachenbaum (Dracaena) bevorzugt im Haus einen warmen und hellen Standort. Von März bis Oktober sind Temperaturen zwischen 20-25°C perfekt geeignet. In den anderen Monaten darf es auch etwas kühler sein. Aufgrund seiner Herkunft (Afrika) hat der Dracaena nur einen mäßigen Wasserbedarf. Einmal in der Woche gießen reicht in der Regel aus (machen Sie die Fingerprobe). Während er in der freien Natur bis zu sechs Metern hoch werden kann, passt er sich in der Wohnung an und wird maximal zwei Meter hoch. Da Xylol, Trichlorethylen, Formaldehyd und Aceton von der Zimmerpflanze aus der Luft gefiltert werden, wird die Luftqualität durch den Drachenbaum verbessert. 

Efeu-Waschmittel
Foto: Pixabay / rkit

Diese Pflege braucht Efeu in der Wohnung

Während Efeu (Hedera helix) im Garten einen schattigen bis halbschattigen Ort bevorzugt, steht er als Zimmerpflanze lieber an einem hellen Standort. Eine Temperatur von 18°C reicht dem Efeu dann vollkommen aus. Beim Efeu darf der Wurzelballen nie ganz austrocken. Gießen Sie Pflanze also immer dann, wenn die Erdoberfläche trocken ist. Anders als bei anderen Pflanzen macht dem Efeu auch kalkhaltiges Wasser nichts aus. So können Sie ihn auch mit Leitungswasser gießen. Efeu ist eine Kletterpflanze und kann im Freiland auch ganze Häuserfassaden bewuchern. Wenn Sie die Ausläufer immer wieder abschneiden, bleibt der Efeu aber klein. Als luftfilternde Pflanze kann Efeu sogar bis zu 80% derSchimmelsporen aus der Luft filtern!

Welche Pflege braucht die Efeutute?
Foto: iStock / Firn

Welche Pflege braucht die Efeutute?

Die Efeutute (Epipremnum) bevorzugt einen halbschattigen, hellen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie aber vermeiden, da die Blätter sonst verbrennen können. Zugluft und Temperaturen um die 14°C mag die Efeutute nicht. Ein Ort mit etwa 20°C gefällt ihr besser. Der Wasserbedarf bei der Efeutute ist mäßig. Die Erde sollte immer feucht sein und darf nicht austrocknen. Die Efeutute kann man als Hänge- oder Kletterpflanze pflanzen. Während Sie mit ihren Luftwurzeln in der freien Natur sogar 20m lang werden kann, wird sie in Ihrer Wohnung eine maximale Länge von 2-3m erreichen. Die Efeutute sieht nicht nur schön aus, sondern reinigt auch die Luft. 

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Zimmerpflanzen: Einblatt richtig pflegen

Das Einblatt (Spathiphyllum) wird auch Friedenslilie genannt und wächst gerne an hellen Orten ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Temperatur liegt zwischen 18-25°C. Auch in der Nacht sollten die Temperaturen nicht unter 15°C fallen. Weil das Einblatt aus dem Amazonas stammt, liebt es eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine feuchte Erde. Oft reicht es aber, wenn Sie die Pflanze zweimal in der Woche gießen. Das Einblatt ist eine langlebige Pflanze, die bis zu 80cm groß werden kann. In geschlossenen Räumen filtert Spathiphyllum die Luft und verbessert das Raumklima. 

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So pflegeleicht ist der Elefantenfuß

Beaucarnea recurvata, oder auch einfach Elefantenfuß, ist sehr pflegeleicht, wenn er an einem hellen und warmen (ca. 25°C) Standort steht. Dann müssen Sie die Zimmerpflanze auch nur wenig gießen, da sie viel Wasser speichern kann. Die Pflanze gedeiht zwar gut in trockener Luft, aber ein gelegentliches Besprühen kann gegen Schädlinge vorbeugen. Auch wenn der Elefantenfuß sich wohl fühlt, wächst er nur sehr langsam. Trotzdem kann der Elefantenfuß eine beachtliche Größe von über einem Meter erreichen. Auch Beaucarnea recurvata ist eine luftreinigende Zimmerpflanze.

Beliebte Zimmerpflanze: Monstera pflegen
Foto: iStock / elenaleonova

Beliebte Zimmerpflanze: Monstera pflegen

Die Monstera deliciosa ist auch unter dem Namen Fensterblatt bekannt und genießt es an einem warmen und hellen Standort zu stehen, der nicht in der prallen Sonne ist. Bei Temperaturen um die 20°C und einer mäßigen Wassergabe gedeiht die Monstera sehr gut. Wenn Sie braune Stellen entdecken, ist das ein Zeichen für zu viel Wasser. Gießen Sie die Zimmerpflanze nur wenn die Erde trocken ist. Durch ihre großen Blätter ist das Fensterblatt ein guter Lufreiniger, sorgt für viel Sauerstoff und filtert Schadstoffe aus der Luft. Die Monstera ist außerdem eine Kletterpflanze bei der sich die Luftwurzeln an Kokos- oder Moosstäben festhalten können.

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So pflegeleicht: Geldbaum als Zimmerpflanze

Ein halbschattiger bis sonniger Standort ist für den Geldbaum (Crassula ovata), auch Pfennig- oder Glücksbaum genannt, ideal. Temperaturen um die 18-24°C sind ihm dabei am liebsten. Bei dem richtigen Standort braucht der Pfennigbaum nur wenig Wasser, denn Staunässe vertägt er überhaupt nicht. Ganz so groß wie in seiner natürlichen Umgebung (2,5m) wird der Glücksbaum in der Wohnung zwar nicht, aber er kann dennoch über einen Meter hoch werden. In Innenräumen reinigt er auch die Luft und sorgt für ein angenehmes Raumklima. 

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Pflegeleichte Glücksfeder

Wenig Wasser und einen hellen und warmen (etwa 18°C) Standort: Das ist alles, was die Glücksfeder (Zamioculcas) braucht. Und dann kann die Zimmerpflanze auch bis zu einem Meter hoch werden. Als luftreinigende Pflanze nimmt die Glücksfeder Schadstoffe aus der Luft auf und wandelt in der Nacht das CO2 in der Luft zu Sauerstoff um. Daher ist sie auch die perfekte Zimmerpflanze fürs Schlafzimmer!

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So wenig Pflege braucht die Grünlilie

Grünlilien (Chlorophytum comosum) gehören zu den wichtigsten luftreinigenden Zimmerpflanzen. Dabei bevorzugen Sie einen hellen bis halbschattigen Standort, der nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Sie kann aber auch an eher dunklen Orten stehen. Ihr Wasserbedarf ist eher gering, da sie in ihren Wurzeln viel Wasser speichern kann. Daher kommt sie auch gut zurecht, wenn man das Gießen einmal vergessen sollte. Bei der richtigen Pflege kann die Grünlilie 30-60cm hoch und breit werden.

Hier fühlt sich der Gummibaum wohl
Foto: iStock / Jobrestful

Hier fühlt sich der Gummibaum wohl

An einem halbschattigen und warmen (20-25°C) Ort fühlt sich der Gummibaum (Ficus elastica) sehr wohl. Gummibäume können Wasser gut speichern und kommen daher auch mehrere Wochen ohne Gießen aus. Wenn Sie die Zimmerpflanze gießen, sollten Sie sparsam sein. Sie können diese Zimmerpflanze aber auch tauchen. Wichtig ist dabei, dass Sie überschüssiges Wasser gut ablaufen lassen. Denn Staunässe vertragen Gummibäume nicht. Wenn Sie dann alles richtig machen, kann die luftreinigende Zimmerpflanze bis zu zwei Metern hoch werden. In seiner Heimat (Indien) wird der Gummibaum sogar über 25m groß.

Kentiapalme als pflegeleichte Zimmerpflanze
Foto: iStock / Gladiathor

Kentiapalme als pflegeleichte Zimmerpflanze

Der optimale Standort für die Kentiapalme (Howea forsteriana) ist möglichst hell und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei Temperaturen zwischen 18-20°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit gedeihen die Palmen gut. Die Kentiapalme kann aber auch bei trockener Luft gesund wachsen. In ihrem natürlichen Lebensraum wird die Pflanze bis zu 17m hoch. Aber keine Sorge, in der Wohnung ist sie bei einer Größe von drei Metern meistens ausgewachsen. In der Wohnung kann die Zimmerpalme die Luft von Schadstoffen reinigen und das Raumklima verbessern.

Der perfekte Standort für die Strahlenaralie
Foto: iStock / drian_pacurariu

Der perfekte Standort für die Strahlenaralie

Als Standort liebt die Strahlenaralie (Schefflera arboricola) einen warmen (15-20°C), halbschattigen und hellen Platz, der nicht in der prallen Sonne liegt. Der Wasserbedarf der Schefflera ist realtiv gering. Im Sommer reicht es, wenn Sie die Zimmerpflanze einmal in der Woche gießen, in den Wintermonaten gießen Sie sogar nur alle 10 Tage. Die Strahlenaralie kann bis zu zwei Metern hoch werden. Wer das nicht möchte, muss die Schefflera regelmäßig schneiden und in Form bringen. Nicht nur optisch ist diese Zimmerpflanze eine gute Idee. Auch für das Raumklima ist die luftfilternde Pflanze ein Gewinn.

Yuccapalme richtig pflegen
Foto: iStock / olga_simonova

Yuccapalme richtig pflegen

Die wohl bekannteste Zimmerpalme ist die Yuccapalme (Yucca elephantipes). In der Wohnugn bevorzugt die Palmlilie einen hellen und luftigen Standort. Aufgrund ihrer Herkunft kann sie aber auch in der Sonne stehen. Wenn die Palme nicht in der Sonne steht, reicht es, wenn Sie die Palme einmal pro Woche gießen. Da in der Sonne das Wasser schneller verdunstet, sollten Sie ihr hier häufiger Wasser geben. Die Yucca gedeiht bereits bei Temperaturen ab 12°C. Sie hält aber auch trockene Luft und eine Temperatur von 27°C gut aus. Einige Arten können bis zu 15m groß werden. In Ihrer Wohnung wird sie aber wohl nur selten größer als einen Meter.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen sind ideal für Grün-Liebhaber, die trotz guter Absichten einfach kein glückliches Händchen bei der Pflanzenpflege haben. Wir stellen 16 pflegeleichte Zimmerpflanzen vor, bei denen die üblichen Folgen fehlerhafter Pflege nur sehr selten auftreten. Diese Grünpflanzen können auch Anfänger halten!

Weitere Tipps für Zimmerpflanzen:
• Diese Pflege brauchen Ihre Grünpflanzen
Pflegeleichte Palmen für jedes Zimmer
Zimmerpflanzen, die im Schatten wachsen

Praxistipp: In der Bildergalerie oben finden Sie alle pflegeleichten Grünpflanzen und die wichtigsten Infos >>

16 robuste und pflegeleichte Zimmerpflanzen im Überblick

Als pflegeleichte Zimmerpflanzen beschreibt man allgemein Topf- und Kübelpflanzen, die in der Wohnung gehalten werden können und auch ohne großen Pflegeaufwand lange Zeit schön grün und prächtig wachsen. Wir haben hier die 16 pflegeleichtesten Zimmerpflanzen zusammengetragen – allesamt nicht blühende Zimmerpflanzen:

  1. Aloe Vera
  2. Birkenfeige (Ficus benjamini)
  3. Bogenhanf (Sansevieria)
  4. Drachenbaum (Dracaena)
  5. Efeu (Hedera helix)
  6. Efeutute (Epipremnum)
  7. Einblatt (Spathiphyllum)
  8. Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)
  9. Fensterblatt (Monstera deliciosa)
  10. Geldbaum (Crassula ovata)
  11. Glücksfeder (Zamioculcas)
  12. Grünlilie (Chlorophytum comosum)
  13. Gummibaum (Ficus elastica)
  14. Kentiapalme (Howea forsteriana)
  15. Strahlenaralie (Schefflera arboricola)
  16. Yuccapalme (Yucca elephantipes)

Praxistipp: Wegen ihrer großen grünen Blätter sind diese anspruchslosen Blattschmuckpflanzen auch ideal, um im Büro für etwas Natur und bessere Luft in Innenräumen zu sorgen!

Die richtige Grünpflanze für das eigene Zuhause wählen

16 pflegeleichte Zimmerpflanzen haben wir Ihnen nun vorgestellt. Doch nicht jede Pflanze, ist für jede Wohnung gut geeignet. Denn der richtige Standort ist für sie sehr wichtig.

Während viele Pflanzen einen sonnigen Standort bevorzugen, gibt es bei unseren pflegeleichten Grünpflanzen z.B. die Glücksfeder oder die Efeutute, die auch an einem schattigen Platz gut gedeihen. Da sie nur wenig Licht benötigen ist die direkte Sonneneinstrahlung am Fenster nicht zu empfehlen. Wer aber nur einen Platz an der Südseite zur Verfügung hat, sollte sich auf die Zimmerpflanzen konzentrieren, die Dürre und Hitze aus Ihrer Heimat kennen. Dazu zählen dann z.B. Kakteen oder die Aloe Vera (dazu später mehr). Auch einen Platz direkt über der Heizung ist bei vielen Pflanzen unbeliebt. Denn die Heizungsluft erzeugt in den Wintermonaten trockene Luft. Diese mögen vor allem Tropenpflanzen nicht. Außerdem verdunstet das Gießwasser viel schneller. Und das kann bei einigen Arten dazu führen, dass sie zu wenig Wasser bekommen. Dennoch gibt es auch Pflanzen, wie z.B. die Yuccapalme oder der Gummibaum, die die Heizungsluft gut vertragen. Bei der Wahl der Zimmerpflanzen muss man auch an seine Haustiere denken. Wer eine Katze oder einen Hund hat, muss darauf achten, dass diese Art nicht giftig ist. Für Hunde sind z. B: einige Ficusarten, die Efeutute und der Gummibaum giftig. Katzenhalter sollten sich ebenfalls nicht für einen Gummibaum oder eine Yuccapalme entscheiden. 

Übrigens: Meist reicht einfache Blumen- oder Zimmerpflanzenerde. Nur ein paar Pflanzen wie beispielsweise Palmen, Kakteen oder Sukkulenten brauchen spezielle Erde, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Als Alternative zu Blumenerde können Sie auch Granulat verwenden. Hier wird oft ein Pflanz-Granulat empfohlen. Dieses besteht aus hochwertigem Ton und kann die Wasser- und Nährstoffspeicher über einen längeren Zeitraum füllen.

Top 5 Zimmerpflanzen, die wenig Licht und Wasser brauchen

Manchen bedeutet schon einmal die Woche gießen zu viel Aufwand bei der Pflanzenpflege. Wer viel vereist oder im Schichtdienst arbeitet, ist dankbar, wenn die Pflanzen in der Wohnung auch längere Zeit ohne Wasser- oder Düngegabe überleben. Kakteen und Sukkulenten stammen meist aus kargen, trocken-heißen Gegenden und haben daher über Jahrmillionen ganz eigene Strategien entwickelt, wie sie lange Dürrephasen überstehen. Dieses Talent ist besonders wertvoll, wenn der Besitzer das regelmäßige Gießen nur zu leicht vergisst.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen

Ähnlich verhält es sich beim Einblatt, der Efeutute, dem Drachenbaum, der Grünlilie und den Pflanzen in unserer Infobox. Meist erkennt man Pflanzen, die wenig Licht brauchen an ihren großen, oft dünnen und dunkelgrünen Blättern. Denn mit diesen können Sie auch an ihrem ursprünglichen Standort, in dichten Wäldern, viel Licht einfangen. Gleiches gilt dann auch an einem schattigen Platz in Ihrer Wohnung. Und machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Grünlilie helle Blätter bekommt. Das ist ein Hinweis, dass sie zu wenig Wasser bekommen hat. Sobald der Wassermangel ausgeglichen wird, werden die Blätter wieder saftig grün.

Praxistipp: Weitere Pflanzen, die auch in dunklen Räumen gedeihen, finden Sie im Video:

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Drachenbaum, Monstera oder Yucca-Palme: Pflegeleichte große Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen, mit großen Blättern, sind immer ein Hingucker und können noch mehr saubere Luft produzieren. Da sie in den großen Blättern auch viel Wasser speichern können, muss man sie nicht so oft gießen. Auch schlechtere Lichtverhältnisse sind für diese Grünpflanzen kein Problem. Denn über die Blätter können sie genug Licht aufnehmen. Wichtig ist dann nur, dass Sie die Blätter regelmäßig abstauben. Denn eine dicke Staubschicht verhindert die Aufnahme des Lichts. Zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, die große Blätter haben und pflegeleicht sind, zählen z.B. die Monstera (Monstera deliciosa), der Bogenhanf, der Drachenbaum oder die Yucca-Palme.

Praxistipp: Einige Zimmerpflanzen benötigen vor allem im Winter eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit. Blätter von z.B. Einblatt, Drachenbaum und Grünlilie können Sie dann einfach mit etwas Wasser besprühen.

Tipps zur Bewässerung und Schädlingsbekämpfung

Auch wenn unsere pflegeleichten Pflanzen nur wenig Pflege brauchen: Ganz ohne geht es dann auch nicht. Während die Bewässerung, das Düngen oder das Umtopfen nur wenige Probleme bereitet, ist die Schädlingsbekämpfung etwas kniffliger.

Grünpflanzen richtig gießen

Kommen wir zuerst einmal zum einfachen Part. Beim Gießen ist es so, dass die meisten den Pflanzen zu viel Wasser geben. Das führt zu Staunässe und kann auch Schädlinge anziehen. Um das zu verhindern, sollten Sie die Zimmerpflanzen nur dann gießen, wenn die Erde leicht angetrocknet ist. Bei Sukkulenten können Sie mit dem Gießen sogar so lange warten, bis die Erde fast komplett ausgetrocknet ist.

Um Staunässe zu vermeiden, macht es außerdem Sinn, wenn der Blumentopf ein Loch im Boden hat. Über dieses Ablaufloch kann überschüssiges Wasser einfach ablaufen. Auch wichtig beim Gießen: Das Wasser. Leitungswasser enthält oft zu viel Kalk. Daher ist es am besten, wenn Sie Regenwasser nutzen. Wer keine Möglichkeit hat, dieses zu sammeln, kann auch abgestandenes Mineralwasser oder gefiltertes Wasser verwenden.

Hydrokultur verringert Pflegeaufwand von Zimmerpflanzen

Besonders komfortabel ist die Haltung von Zimmerpflanzen in Hydrokultur: Dabei stehen die Pflanzen in einem Topf voll Wasser, aus dem sich die Grünpflanzen kontinuierlich versorgen können. Das Wasserreservoire ist so groß, dass Sie auch getrost wochenlang verreisen können, ohne dass Ihre pflegeleichten Zimmerpflanzen an typischen Pflegefehlern eingehen! Diese Pflanzen, die keine Erde brauchen, nennt man auch Waterplants.

Zimmerpflanzen düngen

Das Düngen der Zimmerpflanzen sollte auch nicht vernachlässigt werden. Besonders von März bis Oktober befinden sich die Grünpflanzen in der Wachstumsphase. Jetzt brauchen sie viele Nährstoffe, die Sie in Form von Dünger einmal in der Woche aufnehmen sollten. Beim Dünger haben Sie natürlich eine Riesenauswahl. Praktisch sind Düngerstäbe, die Sie einfach in die Erde stecken und die sich nach und nach auflösen oder flüssiger Dünger, den Sie einfach mit dem Gießwasser verabreichen können.

Umtopfen von Topfpflanzen

Beim Umtopfen sagt man, dass man Topfpflanzen alle zwei Jahre umtopfen sollte. Denn dann ist die Erde meist sehr durchwurzelt und verbraucht. Das Frühjahr ist dann der beste Zeitpunkt, um Ihre Grünpflanzen umzutopfen.

Sie können Ihre Topfpflanzen aber auch jederzeit umtopfen, wenn Sie bemerken, dass das Wachstum stockt oder die Pflanze zu sehr aus dem Blumentopf wächst.

Schädlingsbekämpfung bei Zimmerpflanzen

Ein Schädlingsbefall lässt sich bei vielen Topfpflanzen nicht immer direkt erkennen. Wenn Sie aber kleine schwarze Fliegen an Ihrer Pflanze erkennen, ist es Zeit zu handeln. Die sogenannten Trauermücken rücken immer dann an, wenn zu viel gegossen wurde. Da Sie nun wissen, was Sie bei der Bewässerung beachten müssen, dürfte es aber eigentlich nicht mehr dazu kommen. Gegen Trauermücken helfen Gelbtafeln, an denen die Fliegen kleben bleiben. Handelt es sich um andere Schädlinge wie z.B. Blattläuse können Sie auch Neemöl verwenden. Wenn Sie die Schädlinge nicht bestimmen können, sind Nematoden eine gute Wahl. Denn die kleinen Würmer ernähren sich von den Schädlingen und töten diese ab. Sobald keine Schädlinge mehr vorhanden sind, sterben auch die Nematoden.

Zimmerpflanzen über Stecklinge vermehren

Stecklinge sind kleine Teile, die von der Mutterpflanze abgeschnitten werden. Über diese können Sie dann neue Pflanzen ziehen. Dafür schneiden Sie mit einem scharfen und sauberen Messer einfach einen etwa 10-15cm langen Trieb ohne Blüten oder Knospen ab. Anschließend werden die unteren Blätter entfernt und der Steckling wird in Erde gepflanzt. Drücken Sie den Steckling etwas an und gießen sie ihn. Ab jetzt muss die neue Zimmerpflanze an einen halbschattigen Standort stehen und die Erde stets feucht gehalten werden.

Alternativ können Sie den Steckling auch in einem Wasserglas ziehen. Stecken Sie ihn einfach in ein Glas mit Wasser und warten Sie, bis der Trieb Wurzeln bildet. Dann können Sie ihn einfach eintopfen. Achten Sie aber darauf, dass Sie das Wasser regelmäßig auswechseln.

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