Blumenbeet

Ein bunt blühendes Blumenbeet ist der Stolz jedes Gärtners: Wie Sie ein Blumenbeet anlegen, welche Pflanzen das Blumenbeet ganzjährig mit einem farbenfrohen Flor bedecken und wie Sie eine passende Beeteinfassung selbst bauen, erfahren Sie hier.

Blumenbeet

Was in keinem Garten fehlen sollte, ist das Blumenbeet. Es bringt direkt mehr Farbe in unseren Garten. Die vielen Blüten ziehen zudem viele nützliche Insekten an. 

Ob für den Anbau eigenen Gemüses, für mehr blühende Stauden am Sitzplatz oder als Kräuterspirale: Zuerst muss man ein Beet anlegen, bevor man es bepflanzen kann! Was dabei im Einzelnen zu beachten ist, zeigt das folgende Video:

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Was die Gestaltung des Gartens angeht, sind die Geschmäcker sehr verschieden. Die Möglichkeiten der Bepflanzung reichen von heimischen Bäumen und Sträuchern über mediterrane Gewächse bis hin zu exotischen Pflanzen aus fernen Ländern.
Praxistipp: Wer wenig Arbeit haben möchte und nicht jedes Jahr das Blumenbeet neu gestalten will, sollte vor allem heimische Pflanzen ins Beet setzen. Sie sind in der Regel an die klimatischen Bedingungen vor Ort gewöhnt und überstehen auch strenge Winter! So wird der eigene Garten ohne viel Mühe zu einer grünen Oase.

Der richtige Standort fürs Blumenbeet

Klima, Bodenqualität und Co.: Jede Pflanze stellt ihre ganz eigenen Ansprüche an ihre Umwelt, um in voller Pracht wachsen und gedeihen zu können. Deshalb ist es wichtig, sich zunächst über die Beschaffenheit von Klima und Boden zu informieren und das Anlegen des Blumenbeets entsprechend auszuwählen. Klima ist ein wichtiger Aspekt für das Wachsen und Gedeihen eines Gartens. Unter dem Klima subsumieren sich Faktoren wie die Temperatur, die Sonneneinstrahlung, die Niederschlagshäufigkeit und –menge, der Wind und die Luftfeuchtigkeit. Eine zuverlässige Wettervorhersage, die speziell auf die Bedürfnisse des Pflanzenanbaus ausgerichtet ist, können Gärtner unter agrarwetter.de einsehen.
Praxistipp: Bei jeder Pflanze, die neu ins Blumenbeet angelegt wird, sollte daher vor dem Kauf geklärt werden, ob sie für den geplanten sonnigen, halbschattigen oder schattigen Platz im Beet geeignet ist!

Bodenqualität im Blumenbeet

Die Beschaffenheit des Bodens ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der richtigen Bepflanzung für den heimischen Garten. Dabei sind der Wasserhaushalt und der Nährstoffgehalt des Bodens von besonderer Bedeutung, wenn es um das Pflanzenwachstum geht. Experten unterscheiden dabei zwischen leichten, mittelschweren und schweren Böden. Je leichter ein Boden, desto schlechter ist seine Speicherfähigkeit, was Wasser und Nährstoffe angeht. Es kann deshalb erforderlich werden, den vorhandenen Boden durch Humus oder Kompost anzureichern.

In unseren Breiten sind mittelschwere Böden besonders häufig anzutreffen. Diese Bodenart ist sehr gut für den Anbau von Obst und Gemüse oder Zierpflanzen geeignet, da sie Nährstoffe und Wasser sehr gut speichert, überschüssige Wassermengen aber gleichzeitig in tiefere Bodenschichten abtransportieren kann, sodass auch bei starken Regenfällen keine Überwässerung zu befürchten ist. Schwere Böden speichern Wasser und Nährstoffe ebenfalls sehr gut, können eine Übermenge aber nicht so gut ableiten wie mittelschwere Böden. Hier kann es notwendig werden, zu starke Nässe zusätzlich abzuleiten, damit die Pflanzenwurzeln im Erdreich nicht verfaulen. Durch ihre enorme Dichte können schwere Böden außerdem Sauerstoff nicht besonders gut speichern, was sich auf den Pflanzenwuchs eher negativ auswirken kann. Bei der Bestimmung der Bodenqualität im heimischen Garten kann unter anderem die Landwirtschaftskammer behilflich sein.

Pflanzenerde, Rindenmulch und Co.

Als Untergrund für die Bepflanzung eignen sich Blumenerde und Rindenmulch besonders gut. Eine Mischung aus beidem schafft für Pflanzen meist den idealen Nährboden. Dabei ist es wichtig, zunächst eine Basis aus Pflanzenerde zu schaffen, da sie besonders nährstoffreich ist und den Wurzeln viel Halt bietet.

Erden
Praxistipp: Es kann sinnvoll sein, den Mutterboden im Pflanzloch im Beet mit Blumenerde anzureichern. Foto: sidm / TH

Außerdem können Grund- und Regenwasser durch die Erde besonders gut aufgenommen und gespeichert werden. Rindenmulch eignet sich eher an der Oberfläche eines Pflanzenbeetes, da er dort das Wachstum von Unkraut verlangsamen kann. Ein Pflanzenbeet nur mit Rindenmulch aufzufüllen, ist nicht ratsam, da er zu locker und grobkörnig ist, um zarteren Pflanzen ausreichenden Halt zu bieten. Außerdem hat Rindenmulch einen relativ hohen pH-Wert und ist damit eher als saurer Boden einzustufen. Eine gesunde Mischung aus beiden Bodenarten bietet für Pflanzen aber meist eine gute Wachstumsgrundlage.

Blumenbeet auf Rasenfläche anlegen

Der erste Schritt bei der Planung einer Gartenanlage ist die Einteilung der einzelnen Abschnitte und die Planung der Geländeaufteilung. Es ist beispielsweise wichtig, zu wissen, wo Rasenflächen entstehen sollen und wo ein gepflasterter oder mit Kies bedeckter Weg durch den Garten führen soll und wo sich das Blumenbeet befinden wird.

Am besten ist es, wenn feste bauliche Elemente wie eine Gartenlaube, eine Terrasse, ein Grillplatz oder ein Teich oder Brunnen zuerst geplant werden. Anschließend kann die verbleibende Gesamtfläche nach Belieben in Rasenfläche oder Beete unterteilt werden. Auch ein ausreichender Sichtschutz durch Hecken oder Zäune mit Kletterpflanzen sollte eingeplant werden. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, bei dem jedes geplante Element ausreichend Platz findet und später auch in der gewünschten Form umgesetzt werden kann.

Die Bepflanzung festlegen

Der wohl interessanteste Teil der Gartengestaltung ist die Wahl der Bepflanzung des Blumenbeets. Nachdem die einzelnen Pflanzflächen abgesteckt und Bodenqualität und Klima berücksichtigt wurden, gilt es, aus der Vielfalt der angebotenen Blumenwelt zu wählen und sich für ein paar grundlegende Dinge im Hinblick auf den eigenen Garten zu entscheiden. Im Blumenbeet dürfen Hobbygärtner sich nach Herzenslust austoben und den eigenen Wünschen und Vorstellungen freien Lauf lassen. Blumen und Zierpflanzen sind im heimischen Garten eine wahre Wonne für Augen und Nase. Wer sich für einen Ziergarten entscheidet, kann im Frühling und Sommer in einem wahren Farbenmeer baden.

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Die Auswahl an Zierpflanzen ist enorm. Die meisten sind allerdings etwas pflegeintensiver als Nutzpflanzen und müssen unter Umständen je nach Saison durch eine neue Bepflanzung ausgetauscht werden. Dafür tauchen sie den Garten aber auch von Monat zu Monat immer wieder in eine neue Farbenpracht und sind auch für Bienen, Schmetterlinge und Co. ein wahres Paradies. Wer sich für einen Ziergarten entscheidet, sollte sich genau informieren, welche Standortanforderungen eine Pflanze hat und wie intensiv sie gepflegt werden muss. Schließlich sollen Rosen, Lavendel, Dahlien und Co. auch zu ihrer ganzen Pracht erblühen können.

Fotos: Bild 1: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com Bild 2: © Picture-Factory - Fotolia.com Bild 3: © oocoskun - Fotolia.com Bild 4: © focus finder - Fotolia.com Bild 5: © Barbara Helgason - Fotolia.com Bild 6: © Franz Peter Rudolf - Fotolia.com

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