Gemüsebeet

Ein Gemüsebeet macht viel Arbeit, aber auch sehr viel Freude! Damit im eigenen Gemüsebeet die Kultur von Salat, Kohl oder Spinat von Anfang an gelingt, braucht Ihr Nutzgarten lockere, mit Hornspänen oder reifem Kompost verbesserte Pflanzerde.

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Salat, Erbsen & Co. machen sich richtig gut im eigenen Gemüsegarten.

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Holzharken sind perfekt zum Einebnen des Pflanzbeetes, da sie nicht in die Erde einsinken.

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Feste Schnüre reichen Tomaten oder Paprika als Kletterhilfe. Die Triebe anbinden!

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Bohnen und Erbsen können auch gut in große Kübel gepflanzt werden.

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Praxistipp: Kompost nutzen. Das Grundnahrungsmittel im Gemüsegarten wird ab März auf den Beeten verteilt und verbessert nebenbei den Boden.

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Grüner Japanspinat: Für alle, denen einfacher Spinat zu langweilig ist: Im dickfleischigen Japanspinat "Komatsuna Te-Suto F1" (für ca. 1,90 Euro für mehr als 220 Samen) sammeln sich die Aromen von Spinat, Blattsenf und Chinakohl. Die Anbauzeit reicht von Frühjahr bis Herbst.

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Rubinroter Rosenkohl: Der beliebte Rosenkohl erscheint in neuem Gewand und präsentiert sich in einem rubinroten Kleid. Die Sorte "Rubine" (ca. 1,90 Euro für mehr als 90 Samen) vereint hier den farblichen Genuss mit dem typischen Geschmack des Kohlgemüses.

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Roter Grünkohl, "Redbor" genannt, bildet palmenartig abstehende Blätter und kann als Vitaminspritze im Winter zu Fleischgerichten genossen werden.

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Rote Feuerbohnen: Feuerbohnen blühen intensiv rot und machen sich auch als Sichtschutz bestens. Wer nicht ernten will, entfernt einfach regelmäßig Verblühtes, dann bilden sich mehr Blüten.

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Filigraner Dill: Die filigranen Dolden des Dills (Anethum graveolens) sind ein echter Blickfang. Geerntet werden die Triebspitzen.

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Roter Mangold: Einige Mangold-Sorten, wie z.B. "Bright Lights", haben leuchtend rote Stiele.

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Gelber Mangold: Andere Mangold-Aussaten bringen gelde Stiele hervor, die genau wie die Blätter essbar sind.

Wenn Sie ausreichend Gemüse anbauen, um davon Ihren eigenen bedarf zu decken, spricht man vom Selbstversorger-Garten! Dafür sollte man schon etwas Erfahrung im Gemüseanbau haben und etwas Platz für ausreichend große Beete. Das Video erklärt, worauf Selbstversorger-Neulinge achten sollten, damit der Start in ein nachhaltigeres Leben gelingt:

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Vor der Aussaat ein guter Rat für jeden Nutzgarten: Harken Sie sorgfältig Steine und vor allem Unkräuter ab vom Gemüsebeet, die sonst später nichts als Ärger im Gemüsegarten machen.

Damit die Saat- oder Pflanzreihen schön gerade werden, nehmen Sie eine zwischen zwei Pflöcken gespannte Schnur zur Orientierung. Für die Aussaat großer Samen, zum Beispiel Erbsen, haben sich Dachlatten als Schablone bewährt: Kleben Sie Weinkorken im empfohlenen Saatabstand von 5 cm auf das Holz und drücken die Korken in die lockere Erde – schon haben Sie die Saatlöcher im Gemüsebeet im optimalen Abstand. Das gilt natürlich auch für alle anderen Pflanzenarten im Gemüsegarten, die in einem bestimmten Abstand ausgesät werden.
Praxistipp: Damit das Gemüse gut gedeiht, können Sie Gemüsedünger verwenden. In Gemüsedünger sind Stickstoff, Phosphor und Kalium im ausgeglichenen Verhältnis enthalten. Gerade Kalium sorgt dafür, dass das Gemüse eine knackige Konsistenz hat. Gemüse ist in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer einzuteilen. Von dieser Zuordnung hängt die Dosierung des Düngers ab.

Gemüsebeet: Tomaten, Porree & Co.

Tomaten gehören zu den beliebtesten Früchten überhaupt, sind aber wie keine andere Art im Gemüsebeet vom Wetter und der richtigen Wasserversorgung abhängig. Sie sollten daher im Gewächshaus wachsen oder auf alle Fälle den sonnigsten und wärmsten Platz im Garten bekommen. Sorgen Sie immer für gleichmäßige Bodenfeuchte im Tomatenbeet, damit verhindern Sie auch, dass die Früchte rissig werden und aufplatzen.

Wesentlich anspruchsloser ist da schon Porree, der keineswegs nur ein Wintergemüse ist. Sorten wie "Bavaria" sind schon ab Ende Juli reif. Der Weißanteil beim Porree kann problemlos vergrößert werden, wenn Sie Ihre Lauch-Setzlinge etwas tiefer pflanzen – ca. 15 cm. Damit die weißen Beine noch länger werden, immer wieder Erde anhäufeln. Praxistipp: Statt des Anhäufelns verhindert auch eine über die Porrestange gestülpte Klopapierrolle, dass Licht das Lauch grün färbt. Übrigens kann man Porree im eigenen Nutzgarten zweimal im Jahr ernten: Wenn Sie nach der ersten Ernte im Gemüsebeet den Wurzelbart abschneiden und wieder einpflanzen, wächst daraus eine neue, wenn auch etwas kleinere Pflanze im Gemüsegarten heran.

Praxistipp: Für selbst angebautes Gemüse brauchen Sie keinen Garten! Auch auf dem Balkon lässt sich Gemüse anbauen: Was Sie für den Balkongarten benötigen und welche Sorten das beste Balkongemüse ist, erfahren Sie hier im Video:

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Fotos: Samentraum Gassmann, Neudorff, Shutterstock / Tiger Images

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