Rasen im Winter nicht betreten

Ein saftig grüner Rasen ist das, was alle Gartenfreunde haben möchten. Damit das erreicht wird, ist die Rasenpflege in den wärmeren Monaten wichtig. Außerdem sollten Sie den Rasen im Winter nicht betreten.  

Das Betreten des Rasens sollten Sie im Winter vermeiden.
Das Betreten des Rasens sollten Sie im Winter vermeiden. Foto: iStock / josefkubes
Inhalt
  1. Warum Rasen im Winter nicht betreten?
  2. Wie lange darf man den Rasen nicht betreten?
  3. Rasen schützen

Kahle Stellen im Rasen ärgern jeden Gärtner. Doch auch wenn man den Rasen im Sommer pflegt und richtig  überwintert, können kahle Stellen entstehen. Aber wie kann man das verhindern? Indem Sie den Rasen im Winter nicht betreten. Wieso es so wichtig ist, den Rasen im Winter nicht zu betreten, und wie Sie Ihren Rasen schützen können, verraten wir hier.

 

Warum Rasen im Winter nicht betreten?

Wenn im Winter die Temperaturen sinken, frieren die Halme ein. Dadurch können sie beim Betreten des Rasens abbrechen. Zudem kann der Boden an diesen Stellen im nächsten Frühjahr übermäßig verdichtet sein. Die gute Nachricht ist, dass meist nur die Halme beschädigt werden. Die Wurzeln bleiben in der Regel unbeschadet und die Stelle kann im nächsten Frühjahr, mit etwas Verspätung, wieder schön grün werden.
Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht: Pflanzenkrankheiten und Pilze können so viel schneller in die Halme eindringen und den Rasen nachhaltig schädigen!

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Wie lange darf man den Rasen nicht betreten?

Da der Rasen nicht nur bei Schnee brüchig wird, sondern auch bei Frost und Raureif, empfehlen wir, den Rasen zwischen Dezember und März bei Temperaturen unter 4 °C nicht zu betreten. Natürlich ist das vom Wetter an Ihrem Wohnort abhängig.
Praxistipp: Beim Schneeräumen sollten Sie den Schnee auch nicht auf dem Rasen anhäufen. Denn durch die dicke Schneeschicht wird der Rasen erdrückt. Die Wurzeln erhalten nicht mehr genug Sauerstoff und sterben ab, das Gras fault unter der schweren, dunklen Schneeschicht.

 

Rasen schützen

Spätestens im November sollten Sie den Rasen für den Winter bereit gemacht haben. Denn dann kann es in der Nacht schon sehr kühl werden.

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Wenn Sie den Rasen im Winter doch einmal betreten müssen, weil Sie z. B. etwas aus Ihrem Gartenhaus brauchen, wählen Sie dafür am besten einen frostfreien Tag! Dann drückt Ihr Gewicht die Halme platt, bricht sie aber nicht. Praxistipp: Für regelmäßige Wege (z. B. um den Teich zu kontrollieren oder Futter im Vogelhaus nachzulegen) gehen Sie am besten jedes Mal einen anderen Weg, damit keine Trampelpfade entstehen!

Trittplatten sind auch eine gute Möglichkeit, um den Rasen zu schützen. Allerdings: Sind die Trittsteine einmal verlegt, sollten sie nicht mehr versetzt werden, denn darunter wächst kein Gras mehr. Sie sind eine gute, reduzierte Alternative zum Gartenweg.
Im Winter auf dem Rasen ausgelegt Holzbretter sind keine gute Lösung, um beim Betreten den gefrorenen Rasen zu schützen. Zwar verteilen die Bretter das Gewicht auf eine größere Fläche, aber die Holzbretter sperren auch Licht & Luft aus und schaden dem Rasen, werden Sie nicht sofort wieder abgeräumt. Den Aufwand betreibt man erfahrungsgemäß nicht.

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