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Geht auch ganz einfach:

Holzwerkzeuge

Eine eigene Werkstatt entwickelt sich oft aus einer transportablen Werkzeugsammlung heraus. Zeit, die Werkzeug-Ausstattung der Werkstatt zu komplettieren! Unser Grundwissen Werkstattausstattung zeigt, welche Holzwerkzeuge in keiner Werkstatt fehlen sollten.

Grundwissen Ausstattung

Bei vielen Heimwerkern erweitert sich der Bestand an Holzwerkzeugen und Materialien eher zufällig: Mal wird bei einem günstigen Angebot zugegriffen, mal benötigt man ein Holzwerkzeug für ein bestimmtes Projekt – und das eine oder andere bekommt man auch einmal geschenkt. Bevor aus lauter Zufällen Chaos wird, sollten Sie ab und an ordnend eingreifen: Schließlich bringen drei Kombizangen Sie auch nicht weiter, wenn eine Sprengringzange benötigt wird.

Diese Themen erwarten Sie:

Unser Grundwissen gibt Tipps zur sinnvollen Basisausstattung einer Heimwerkstatt und auch zur möglichst breit ausgestatteten mobilen Werkzeugbox – denn nicht immer wird man bei Montagen auf den Werkzeugpark der eigenen Werkstatt zugreifen. So kann Ihre Ausstattung planvoll wachsen!

 

Holzwerkzeug-Ausstattung

Es gibt zwar keine endgültige und allumfassende Lösung, wie ein Werkzeugkoffer zu befüllen ist – denn dafür ist selbst der größte Werkzeugkoffer zu klein und das Holzwerkzeug zu zahlreich –, aber zumindest eine gewisse Grundauswahl sollte stets dabei sein.

  • Hammer: Ein Hammer gehört unbedingt zum Standardrepertoire und kann heutzutage nicht nur aus klassischem Holz, sondern auch mit Kunststoff-Schaft genutzt werden.
  • Universalsäge: Egal ob Schraube oder Rohr, die Situation, dass etwas schnell abgesägt werden muss, taucht beim Handwerkern immer wieder auf. Eine leistungsfähige Universalsäge sollte daher in jedem Fall dabei sein und bestenfalls auch einen Satz an Sägeblättern mitbringen. Möchten Sie schnelle und präzise Schnitte ausführen, sind Feinsägen ein geeignetes Werkzeug. Welche Japansäge und überzeugt hat, erfahren Sie im Japansägen-Test >>
  • Schraubendreher und Schraubenschlüssel: Auf beide Werkzeuge ist nicht zu verzichten, selbige erhält man daher in jedem erdenklichen Baumarkt oder gar Discounter. Handwerker sollte hier jedoch wirklich zu Qualitätsware greifen, denn eine allzu billige Verarbeitung zeigt sich ansonsten schnell in Form von dem typischen Ausnudeln und Verbiegen.
  • Ratsche und Steckschlüsseleinsätze: Auch hier ist auf Qualität zu achten, ansonsten kann es schnell zu Frust beim Schrauben kommen. Hilfreich ist hier außerdem auch ein sogenanntes Kardangelenk, welches auch in entlegenste Ecken reicht.
  • Zangen:  Ob Seitenschneider, Kombizange oder Spitzzange, die praktischen Werkzeuge sind zum Halten, Greifen, Schneiden und Schrauben unerlässlich. Auch hier bietet sich hochwertiger Stahl an, damit das Werkzeug lange seinen Dienst verrichten kann.
  • Inbus: Ein Satz an Inbusschlüsseln ist für innenverzahnte Schlüssel eigentlich schon gezwungenermaßen nötig, aber auch eine passende Bitbox kann hier Abhilfe schaffen.
  • Sicherheitsausstattung: Zu dem Standardumfang eines Werkzeugkoffers sollten neben dem Werkzeug aber auch einige Sicherheitsgeräte gehören. Unter anderem bietet sich hier ein Phasenprüfer an, um stromführende Leitungen zu testen, aber auch ein Leitungsfinder für das Aufspüren von Unterputzrohren und -kabeln macht durchaus Sinn. Auf diese Weise kann ohne mulmiges Gefühl und mit höchster Sicherheit gebohrt werden.
  • Zubehör: Ein wenig Isolierband, eine Taschenlampe für Arbeiten am Abend oder in dunklen Ecken sowie ein paar Zimmermannsbleistifte können in Notfällen äußerst praktisch sein. Damit stellen sie eine sinnvolle Ergänzung eines Werkzeugkoffers dar.
 

Holzwerkzeuge im Werkzeugkoffer

Wer sich die Mühe eines sorgsam zusammengestellten Werkzeugkoffers sparen will oder auch einfach nicht ganz so oft zu Hammer und Nagel greifen muss, der nutzt gern ein sogenanntes Komplettset, das es im Baumarkt in etlichen Preiskategorien gibt. Hier warten bereits günstige Varianten mit rund 20€, es sei allerdings gesagt, dass diese ihren Preis natürlich auch nicht von ungefähr haben. Meist besteht die Außenhülle aus simplem Plastik und auch der Inhalt kann bei großen Belastungen nur schwer mithalten.

Wer allerdings nur hier und da eine Schraube eindrehen muss, kann durchaus zu der günstigen Variante greifen. Es geht aber auch professionell, denn namhafte Hersteller wie Makita, Mannesmann oder Proxxon bieten hochwertige Sets, die sich verschiedensten Einsatzgebieten widmen. Ob also voll ausgestattet mit einem Elektriker-Set oder einem umfassenden Industriewerkzeugkoffer, bei entsprechendem Budget kommen Heimwerker hier im Grunde immer auf ihre Kosten. Zu bedenken ist dabei, dass die Preise aber durchaus im dreistelligen Bereich anzusiedeln sind – wer sich andererseits seinen Werkzeugkoffer selbst zusammenstellt, wird dabei sicherlich nicht weniger Geld los.

 

Werkstattausstattung: Mehr als nur die Basics

Grundwissen Holzwerkzeuge
Umfang: 8 Seiten
kostenlos!
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Oftmals hört der Bedarf an praktischem Gerät allerdings bei der grundlegendesn Werkzeug-Ausstattung der Werkstatt noch nicht auf, denn sowohl Haus als auch Garten benötigen ebenso eine Reihe an immer wieder genutzten Maschinen und technischen Gerätschaften. Nach dem Bohren mit entsprechendem Bohrer oder Arbeiten mit dem Akkuschrauber und Sägen sollte beispielsweise ein Staubsauger schnell zur Hand sein, um unliebsamen Staub und Dreck schnell zu entfernen. Ist alles erledigt, so macht sich außerdem auch der Besitz eines Bodenwischers gut, um wieder für neuen Glanz zu sorgen.

Aber auch etliche andere technische Haushaltsartikel machen den Alltag um einiges komfortabler und garantieren ein schnelles Vorankommen, sei es der schlichte Tapeziertisch bei Renovierungsarbeiten, der nach getaner Arbeit schnell wieder zusammengeklappt werden kann oder nützliche Gartengerätschaften. Auch hier sollten Hobbygärtner und -handwerker das Gebräuchlichste parat haben und beispielsweise direkt im Gartenhaus gemeinsam mit dem Werkzeug verstauen. Angefangen bei Schaufel und Spaten machen sich hier unter anderem auch ein Rechen zum Blätter haken, ein Kantenschneider und vieles mehr gut.

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2013

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