Keil- und Steckverbindungen in Holz

Keil- und Steckverbindungen in Holz

Fingerzapfen: Der überstehende Zapfen kann mit einem Holzkeil gesichert und die Verbindung jederzeit gelöst werden.

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Reißen Sie den rundum abgesetzten Fingerzapfen mit dem Streichmaß an. Der Zapfen selbst sollte bei diesem Material etwa ...

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... 4 cm länger sein als das durchdrungene Holz (hier: 45 x 70 mm; Zapfen 25 x 50 mm breit und 45 + 40 = 85 mm lang).

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Nun den Zapfen mit der Gestellsäge absetzen. Ungeübte können hierfür auch eine Fein- oder Japansäge (ohne Rücken) verwenden.

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Anschließend wird das Zapfenloch aufgerissen. Zeichnen Sie auch die Mittelachse längs über dem Rechteck auf.

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Dort mit dem 25-mm-Forstnerbohrer zwei Löcher bohren. Natürlich können Sie auch mit einem kleineren Durchmesser bohren, ...

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... haben dann beim exakten Ausstemmen jedoch etwas mehr Arbeit.

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Fasen Sie den Fingerzapfen, damit beim Einschlagen in das Zapfenloch auf der Rückseite nichts ausreißt. Je genauer der Zapfen ...

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... sitzt, desto stabiler die Verbindung. Zeichnen Sie jetzt oben und unten den Zapfenüberstand an.

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Anschließend den Keil zuschneiden. Bei 70 mm Länge und 10 mm Breite verjüngt sich unser Keil von 20 auf 10 mm.

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Nun muss das Loch für den Keil gebohrt werden. Tipp: Reißen Sie den Winkel des Keils auf den Seiten des Zapfens auf.

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Das keilförmige Loch möglichst exakt ausstemmen. Damit der Keil ziehen kann, muss das Loch etwa 2-3 mm über die in Bild 9 ...

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... angerissene Markierung hinausragen. Zapfen einstecken und den Keil mit einem Schonhammer einschlagen.

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Ausgangspunkt ist hier eine Schlitz-und- Zapfen-Verbindung.

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Nun wählen Sie eine Dübelstange – möglichst aus einem ähnlichen Material (Weich- bzw. Hartholz) und ermitteln den ...

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... Durchmesser. Längen Sie zwei „Holznägel“ ab (Materialstärke der Holzverbindung plus ca. 2 cm). Je ein Ende anfasen. Praxistipp:  Idealerweise sind Holznagel und Bohrung leicht konisch – praktisch ist dies aber kaum realisierbar.

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Stecken Sie die Schlitz-Zapfen-Verbindung fest zusammen und markieren die Positionen der Holznägel auf der Diagonalen.

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Mit einem etwa 0,5 mm kleineren Bohrdurchmesser im Vergleich zur Dübelstange durchbohren Sie nun die Holzverbindung ...

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... und schlagen die Holznägel ein, bis sie gleichmäßig, d. h. auch auf der Rückseite um ungefähr 10 mm hervorstehen. Praxistipp: Holznägel lassen sich natürlich auch leimen.

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Etwa so sollte die Verbindung nun aussehen. Hier hatte die Dübelstange einen Durchmesser von 9,5 mm, gebohrt haben wir 9 mm.

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Sie können nun auch das zweite Holznagel-Ende fasen – oder beide Enden z. B. mit der Japansäge bündig abschneiden.

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