WPC-Hochbeet

Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Aus Sonderheft 1/2023

Wer sich vom Gärtnern einen entspannenden Ausgleich zum oft hektischen Alltag wünscht, braucht unbedingt ein Hochbeet! Statt eins zu kaufen, bauen Sie sich doch einfach Ihr Wunsch-Hochbeet aus WPC-Terrassendielen.

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Foto: Hersteller/LivingArt

Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Kniest du noch oder stehst du schon? Das WPC-Hochbeet entlastet den Rücken und erleichtert so die Arbeit in Gemüsebeet & Co.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Die Besonderheit vom WPC-Hochbeet: Mit der eingebauten Gartenbrause können Sie Ihre Ernte direkt vom gröbsten Dreck befreien, eine Plastikkiste dient als Auffangbecken.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Kontrollieren Sie, dass der Boden am Aufstellort eben ist. Markieren Sie dann mit einer Richtschnur die Fläche und mit Leisten die Eckpfostenpunkte.

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Überprüfen Sie die Abstände zwischen den Pfosten. Die beiden Diagonalen müssen dabei gleich lang sein!

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Schlagen Sie nun die Bodenhülsen ein. Verwenden Sie dafür unbedingt das dazugehörige Einschlagwerkzeug!

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Kontrollieren und korrigieren Sie ggf. die Höhen der Pfostenträger. Diese können millimetergenau ausgerichtet und die Pfosten hier später fixiert werden.

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Längen Sie nun die Holzpfosten gemäß den Maßangaben ab. Unbehandeltes Material sollten Sie ggf. vorher ölen oder lasieren.

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Anschließend werden die Pfosten in die Bodenhülsen gesteckt (Ausrichtung prüfen). Die Löcher vorbohren und verschrauben.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Die Länge der U-Aluprofile bestimmen und entsprechend ablängen, dann an den Pfosten verschrauben. Löcher vorbohren!

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Nun den Abstand zwischen den jeweiligen Profilen ermitteln und die WPC-Rhombusleisten kürzen.

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Das geht jetzt fix: Passt die Länge, können die Profile einfach nacheinander eingeschoben werden.

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Für einen gleichmäßigen Abschluss müssen einige Profile auch in der Breite zugesägt werden.

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Die Rhombusleisten werden teilweise an den U-Profilen festgenietet. Dafür müssen die Löcher zunächst vorgebohrt werden.

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Stecken Sie die Niete mit der dünneren Seite in die Nietpistole, dann verbinden Sie die Elemente miteinander.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Durch mittig angebrachte U-Proile werden die Seitenwände noch versteift, damit die dem Druck des befüllten Beets standhalten.

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Zum Schutz vor Wühlmäusen wird auf dem Boden Hasendraht ausgelegt und an den unteren Leisten festgetackert.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Mit S-Haken, Seilspannern und Gliederketten werden die Seiten über Kreuz verspannt, um noch mehr Stabilität zu erreichen.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Die Randabdeckung erfolgt mit WPC-Terrassendielen. Die Ecken werden auf Gehrung geschnitten.

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Legen Sie die zugeschnittenen Dielenabschnitte auf die Pfostenenden.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Fixieren Sie die Ecken mit Zwingen und verschrauben Sie die Dielen diagonal übereck. WPC ist ziemlich hart, deshalb vorbohren!

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Anschließend verbinden Sie die Dielen jeweils an den Ecken mit den Pfosten, indem Sie von oben verschrauben. Auch hier vorbohren!

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Für die ,,Arbeitsplatte" der Front Dielen zuschneiden und von unten mit U-Profilen verbinden. Beachten Sie dabei die Maße der ...

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

... Kunststoffbox, die als Spülbecken dient. Den Umriss aufzeichnen und ausschneiden. Zuvor Löcher zum Einsatz der Säge bohren.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Für das Einhängen der Brause mit einem Forstnerbohrer ein ca. 20 mm großes Loch bohren und zum Rand hin u-förmig aufsägen.

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So bleibt die Brause am Gartenschlauch einfach immer griffbereit in Position.

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Hochbeet aus WPC-Terrassendielen bauen

Der Deckel sorgt dafür, dass die Box bei Regen nicht volläuft. Tipp: Ein kleines Abflaufloch in den Boden bohren und ggf. eine Kumme darunterstellen.

Gemüse einfach im nächsten Supermarkt einzukaufen – womöglich noch als Tiefkühlware – ist bequem. Aber nichts schlägt selbst angebauten Salat,  eigens gepflanzte Kartoffeln oder aromatische Kräuter aus dem Garten!
Die Vorteile, die ein WPC-Hochbeet mit sich bringt, sind vielfältig! Das Video nennt die überzeugendsten Gründe, weshalb jeder eine Hochbeet im Garten haben sollte:

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Für den Gemüseanbau eignet sich das WPC-Hochbeet optimal, denn neben den guten Wachstumsbedingungen können Sie rückenschonend im Stehen gärtnern

Hochbeet aus WPC selber bauen

Dabei ist natürlich die ideale Höhe entscheidend – die berechnen Sie ganz einfach mit dem Ellenbogen-Test:

  • Stellen Sie sich gerade hin und winkeln Sie ihre Arme entspannt an. 
  • Messen Sie dann den Abstand vom Ellenbogen bis zum Boden. 
  • Von diesem Wert ziehen Sie dann etwa 15-20 cm ab, um die optimale Höhe für die Erdoberfläche zu erhalten. 

Achtung: Bedenken Sie hierbei, dass das Hochbeet nicht bis obenhin mit Erde befüllt wird und der Rand vom WPC-Hochbeet dementsprechend 5-10 cm höher sein muss. Tipp: Um alle Stellen mühelos erreichen zu können, sollte die Breite Ihres Hochbeets Ihre doppelte Armlänge nicht überschreiten.

Neben dem Komfort sind aber auch Erfolge wichtig, wenn man den Spaß am Gärtnern beibehalten möchte.
Und der ist beim Hochbeet maßgeblich vom Standort abhängig: Sechs bis sieben Stunden Sonne pro Tag sind eine gute Voraussetzung, idealerweise wirft ein naher Baum im Sommer mittags Schatten, im Winter lässt er die Strahlen durch. Optimal ist eine Süd-Nord-Ausrichtung, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig das Licht nehmen.

WPC-Hochbeet selber bauen

Wir haben uns entschieden, ein Hochbeet aus WPC-Dielen zu bauen, die üblicherweise für den Bau von Terrassen verwendet werden.

Checkliste Werkzeug

  • Akku-Bohrschrauber

  • Gehrungssäge

  • Kappsäge

  • Nietenzange

  • Stichsäge

  • Tacker

  • Vorschlaghammer

Sie bleiben ohne großen Pflegeaufwand schön anzusehen, sind ziemlich robust, witterungsbeständig und schützen sogar vor Frost. Für die Unterkonstruktion haben wir Aluprofile und Holzpfosten verwendet. Auf nacktem Erdboden platziert, müssen Sie dafür eine vorhandene Grasnarbe abstechen – die losen Grassoden verwenden Sie später einfach zum Hochbeet befüllen, ebenso wie anderen Grünschnitt aus dem Garten. Die gesamte Materialliste sowie eine Zeichnung mit den genauen Maßen finden Sie hier.

  1. Zuerst werden die Bodenhülsen eingeschlagen. Anschließend die abgelängten Holzpfosten einstecken und verschrauben. 
  2. Die U-Aluprofile zusägen und an den Pfosten verschrauben. Sie dienen als Halterung für die WPC-Rhombusleisten, die einfach nacheinander eingesteckt werden. Tipp: Für mehr Stabilität haben wir einige der Leisten an den U-Profilen festgenietet und die Seiten mit S-Haken, Seilspannern und Gliederketten über Kreuz verspannt!
  3. Als Schutz vor Wühlmäusen dient etwas Hasendraht, den wir auf dem Boden ausgelegt und an den Leisten festgetackert haben.
  4. Dann folgt die Randabdeckung mit WPC-Dielen: Ecken auf Gehrung schneiden, auflegen und mit Zwingen fixieren und schließlich sowohl diagonal als auch von oben verschrauben. Vorbohren nicht vergessen!
  5. Auch die ,,Arbeitsplatte" wird aus WPC-Terrassendielen gefertigt: Einfach zuschneiden und von unten mit U-Profilen verbinden. 

Hochbeete erhalten Sie in jeglicher Größe, Farbe und Form im Baumarkt, die größte Auswahl finden Sie jedoch online. Die Preise für Hochbeete starten bei etwa 50 Euro für kleine Modelle aus Kunststoff oder Weichhölzern. Für hochwertige Holz-Hochbeete und robuste Beete aus Materialien wie Stein, Metall und Edelstahl zahlen Sie dagegen schnell mal Beträge im hohen dreistelligen Bereich. Wer hohen Wert auf gute Qualität und Langlebigkeit legt, kommt mit einem selbstgebauten Hochbeet oder einem Hochbeet-Bausatz deshalb oft günstiger weg und darf mehr als stolz sein, das selbstangebaute Gemüse aus dem eigens gebauten Hochbeet ernten zu können!

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