Hochbeet aus Holz

Ein Hochbeet kann aus vielen verschiedenen Materialien bestehen: Während es für den Gemüseanbau egal ist, ob Sie ein Hochbeet aus Holz oder einem anderen Material bauen, verfügt der Baustoff über Vor- und Nachteile, die für Sie als Gärtner wichtig sind.

Hochbeete aus Holz sind der Klassiker im Garten, doch hat der noch seine Berechtigung oder haben Hochbeete aus Stein und Hochbeet-Bausätze aus Kunststoff dem Klassiker schon lange den Rang abgelaufen? Wir haben für Sie die die Vor- und Nachteile eines Holz-Hochbeets einmal aufgelistet.

 

Hochbeet aus Holz: Vorteile

  • Selbst ist der Mann/die Frau: Ein Hochbeet aus Holz können Sie mit etwas handwerklichem Geschick schnell selber bauen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch eine Menge Aufwand, den Sie etwa mit einem Hochbeet aus Stein hätten.
  • Leicht zu demontieren: Nach etwa drei bis vier Jahren sackt das Innere des Hochbeets ab, da das Material langsam verrottet. Dann wird es Zeit, das Hochbeet wieder neu aufzubauen. Haben Sie nur von oben Zugang zum Hochbeet wird das Abtragen der alten Schichten ein Knochenjob. Leichter ist es, wenn Sie das Hochbeet schnell demontieren können, wie dies bei Hochbeeten aus Holz und Kunststoff der Fall ist.
  • Natürliche Optik: Holz als natürlicher Werkstoff fügt sich optisch gut in die meisten Gärten ein, im Gegensatz zu einigen Hochbeet-Bausätzen aus Kunststoff.

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Material, Lieferkosten, Zubehör – diese Dinge müssen Sie beim Hochbeet-Kauf beachten

 

Hochbeet aus Holz: Nachteile

  • Qualität hat ihren Preis: Während Holz noch lange nicht so teuer ist wie Stein, kann es in Sachen Preis leider nicht mit Kunststoff mithalten – zumindest nicht, wenn man auf hochwertiges Holz setzt und das sollten Sie definitiv, denn auch hier gilt: Wer günstig kauft, kauft zwei Mal – und muss in diese Fall auch zwei Mal bauen! Der Grund: Billige Hölzer sind nicht witterungsbeständig und verrotten mit der Zeit. Da ist auch eine Imprägnierung keine gute Lösung, denn die kann in die Erde und somit in ihr Gemüse gelangen.

Praxistipp: Als robustes Material für Holz-Hochbeete hat sich Lärche behauptet. Das Holz ist besonders witterungsbeständig. Es reicht völlig aus, wenn Sie das Hochbeet im Inneren mit einer Teichfolie vor direktem Erdkontakt schützen.

 
 

Hochbeeteinfassung aus Rundpfosten

Meist werden Dielen, Planken oder Schalbretter zum Bau eines Holz-Hochbeets verwendet, die an Eckpfosten befestigt den stabilen Rahmen des Holzbeets bilden. Alternativ können Sie ein Hochbeet aus Holz auch aus Rundpfosten bauen. Die (meist kesseldruckimprägnierten) Palisaden sind "angespitzt" und werden einfach dicht an dicht in den Boden getrieben.

Praktisch: So sind auch runde oder freie Formen fürs Hochbeet möglich! Eine stabile Drahtschlinge um das oberen Drittel des Hochbeets hält die Palisaden zusammen, damit der Erddruck die Pfosten nicht nach außen drückt. Auch bei diesem Holz-Hochbeet muss eine innliegende Abdichtung her: Eine Noppenfolie z. B. schützt das Holz und verhindert, dass Erdreich und Gießwasser durch die vielen Spalten sickern.

 

Hochbeet aus Kunststoff mit Holz verkleiden

Die Langlebigkeit eines Hochbeet-Bausatzes aus Kunststoff gepaart mit der natürlichen Optik von Holz: Mit dieser Anleitung kein Problem! Die Vorteile: Das Holz sieht gut aus und hält wesentlich länger, da es keinen Erdkontakt hat und auch an der Innenseite gut durchlüftet wird:

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Quelle: selbst ist der Mann

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