Wandgestaltung im Schlafzimmer

Die Wandgestaltung im Schlafzimmer kann maßgeblich den Schlaf beeinflussen. Mit schönen Ideen schaffen Sie Gemütlichkeit und können sich rundum wohl fühlen.

Den All-Over-Look als Wandgestaltung im Schlafzimmer können Sie einfach selbst machen.
Den All-Over-Look als Wandgestaltung im Schlafzimmer können Sie einfach selbst machen. Foto: iStock / Creativebird
Auf Pinterest merken

Schlafen ist wichtig. Denn nur mit einem erholsamen Schlaf können wir Energie tanken. Deswegen sollten Sie auch die Wandgestaltung im Schlafzimmer beachten. Eine besonders wichtige Rolle bei der Wandgestaltung im Schlafzimmer spielen Farbe und Tapete. Denn nach Feng-Shui ist nicht jede Farbe fürs Schlafzimmer geeignet.

Auch sehr beliebt:
Richtig streichen: So klappt's!
10 Tipps fürs Streichen
Anleitung: Wand streichen

Ideen für Wandgestaltung: Schlafzimmer

Alles, was Sie bei der Schlafzimmer-Wandgestaltung beachten sollten und wie Sie Wandgestaltung selber machen, sehen Sie hier:

Bei der Wandgestaltung im Schlafzimmer kommt es nicht nur auf Tapete und Wandfarbe an. Denn auch mit Schlafzimmermöbeln, indirekter Beleuchtung oder anderen Designs können Sie die Wände im Schlafzimmer gestalten und verschönern.
Denn auch die schönste Farbe an der Wand wirkt ohne Deko einfach langweilig.

Wie gestalte ich ein Schlafzimmer gemütlich?

Wenn die Gestaltung an den Wänden nicht modern sein soll, möchten Sie das Schlafzimmer vielleicht gemütlich einrichten. Das ist natürlich auch mit einigen der bereits genannten Gegenstände möglich. Dazu zählen Lichterketten. Diese können Sie an der Wand drapieren. So sorgen Sie für ein gedimmtes Licht, welches auch viel gemütlicher ist als eine grelle Deckenlampe. Außerdem sorgen, wie auch im Wohnzimmer, Textilien immer für mehr Gemütlichkeit. Teppiche, Kissen und Vorhänge sorgen auch in kleinen Räumen für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Während Sie die Kissen auf dem Bett drapieren können, können Sie die Teppiche auch an der Wand anbringen. Spezielle Wandteppiche sorgen so noch einmal für eine ganz besondere Wandgestaltung. Besonders modern ist dabei die Idee von Makramee-Wandteppichen. Verwenden Sie dabei aber nur kleine Teppiche. Große lassen den Raum eher gedrückt wirken. Eine persönliche Note können Sie durch Bilder ins Schlafzimmer bringen. Schöne Naturaufnahmen sind dabei eher zu empfehlen als ein Bild mit den Schwiegereltern.

Praxistipp: In kleinen Wohnungen, in denen man kein richtiges Schlafzimmer hat, können Sie mit Raumteilern arbeiten. So können Sie Bereiche als kleines Schlafzimmer vom Rest der Wohnung abtrennen. Somit sorgen Sie nicht nur für mehr Gemütlichkeit, sondern auch für mehr Ruhe. Denn unaufgeräumte Bereiche können Sie so nicht mehr aus dem Bett sehen.

Welche Wandgestaltung ist modern?

Wie ein modernes Schlafzimmer aussieht, ist immer etwas schwierig. Denn während für den einen der neue Trend total schick aussieht, findet der andere das Design vielleicht ganz schrecklich. Wenn man sich allerdings an den neuen Designs von Möbelhäusern und Co. orientiert, sind diese Gestaltungen für die Wand besonders modern:

  • Betonoptik
  • Tapete mit Naturmotiven
  • Spiegel in organischen Formen
  • Wandteller
  • Lichterketten
  • Wandbilder mit Line Art oder Naturmotiven
  • Holzpaneele
  • All-Over-Look
  • Makramee-Wandteppiche

Wie mache ich die Wand hinter dem Bett?

Das Bett ist das wichtigste Möbelstück im Schlafzimmer und nimmt auch viel Platz ein. Wer dann keinen großen Betthaupt hat, hat an der Wand noch eine große Fläche frei. Dabei kann man die Wand hinter dem Bett so vielseitig gestalten. Als erstes fallen einem Bilder ein. Diese können Sie direkt über dem Bett aufhängen. Achten Sie hier aber vor allem darauf, dass sie fest montiert sind. Denn wenn sie herunterfallen, können Sie sich sonst verletzen. Wer keine Bilder aufhängen möchte kann auch die Wand mit Farbe highlighten. Eine andere Farbe als an den anderen Wänden rückt das Bett in den Fokus. Gleiches können Sie auch mit Tapete schaffen. Wer etwas mehr basteln möchte, kann auch Holzpaneele an die Wand anbringen. Mehrere dünne Latten mit wenig Abstand sind jetzt besonders modern. Wenn Sie diese Streichen, erhalten Sie den angesagten All-Over-Look. Doch auch in Holzoptik machen de Paneele einiges her.

Welche Wandfarbe passt am besten ins Schlafzimmer?

Tatsächlich soll es Farben geben, die den Schlaf positiv beeinflussen. Dazu gehören vor allem die Farben Blau, Grün, Braun und Rosa. Sie sollen dafür sorgen, dass im Schlafzimmer Ruhe und Harmonie einkehrt und man besser einschlafen kann. Im Schlafzimmer sollte man dabei vor allem helle Farben benutzen, da diese eine beruhigende Wirkung haben. Obwohl Weiß eine helle Farbe und sehr beliebt ist, kann die Farbe auch zu steril wirken. Daher sollten Sie hier etwas Farbe hinzufügen.
Unser Tipp: Sie möchten das Schlafzimmer zu einer mediterranen Wohlfühl-Oase machen? Dann können Sie warme Farben wie Gelb oder Orange verwenden.

Praxistipp: Das richtige Streichen ist bei der Wandgestaltung mit Farbe natürlich sehr wichtig. Worauf Sie achten sollten, zeigt das Video:

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Es gibt übrigens auch Farben, die sich negativ auswirken sollen. Welche Farben sollte man nicht im Schlafzimmer verwenden? Besonders kräftige oder dunkle Töne sollte man vermeiden. Dazu gehören vor allem Rot und Lila. Rot ist immer eine Signalfarbe und kann sehr aufwühlend wirken. Lila wirkt zwar edel, ist für das Schlafzimmer aber auch zu kräftig. Die dunklen Farben können insgesamt als eher bedrückend wahrgenommen werden und sogar den Raum kleiner erscheinen lassen. Wer dennoch aber nicht auf Rot oder Lila verzichten möchte, sollte die Farben in abgeschwächten Varianten wie z.B. Rosa oder Lavendel nutzen.

Wie viele Wandfarben in einem Raum?

Egal ob im Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer: Eine einheitliche Wandgestaltung wirkt immer stimmig und sorgt für eine Wohlfühlatmosphäre. Auch wenn es im Kinderzimmer gerne etwas bunter sein darf, bei der Wandgestaltung sollten Sie darauf verzichten. Denn zu viel Farbe sorgt für Unruhe. Und das kann man weder im Kinderzimmer noch im Schlafzimmer wirklich gut gebrauchen. Während zu viele Wandfarben unruhig wirken, kann nur eine Farbe langweilig aussehen. Aber was ist dann die perfekte Menge an verschiedenen Farben? Mehr als drei Farben sollten Sie nicht verwenden. Am besten ist es dabei auch, wenn Sie Farben wählen, die gut miteinander harmonieren.
Unser Tipp: Mit Möbeln oder einer modernen Deko können Sie auch mit nur einer Farbe die Zimmer aufpeppen.

Wandgestaltung im Schlafzimmer selber machen

Klar, die meiste Zeit, die man im Schlafzimmer verbringt, hat man die Augen geschlossen. Doch, wenn man weiß, dass das Schlafzimmer schön aussieht, schläft es sich gleich viel besser. Wir haben 2 Ideen für die Schlafzimmer-Wandgestaltung, die Sie selber machen können.

Wandgestaltung für Anfänger

Wenn Sie ganz neu auf dem DIY-Gebiet sind, empfiehlt es sich erstmal einfache Dinge auszuprobieren. Bei der Wandgestaltung heißt es dann: Strukturrolle. Mit der Strukturrolle können Sie tolle Muster auf die Wand zaubern und so etwas Lebendigkeit in den Raum bringen. So können Sie sich eine Strukturrolle aussuchen und mit etwas Farbe weiße Wände verschönern. Andersrum können Sie die Musterrollen natürlich auch anwenden.

Praxistipp: Wenn Sie sehr geschickt sind, müssen Sie nicht die Strukturrolle benutzen. Auch mit Luftpolsterfolie, einem Seil oder einem Kamm kann man coole Strukturen auf die Wand bringen.

Rustikale Wandgestaltung

Geübtere Heimwerker können auch eine kreative Wandgestaltung selber machen. Mit Holzscheiben an der Wand sorgen Sie auf jeden Fall für einen Hingucker. Sie brauchen dafür eine Säge, Zwingen und einen Baumstamm (oder bereits zugesägte Holzscheiben).

  1. Wenn Sie einen Baumstamm haben, sägen Sie hier Scheiben ab, die etwa 2cm dick sind.
  2. Anschließend können Sie das Holz mit Klarlack versiegeln. Wer es lieber natürlich mag, lässt den Klarlack einfach weg.
  3. Für eine glatte Oberfläche werden die Holzscheiben dann geschliffen.
  4. Mit Montagekleber lassen sich die Holzscheiben dann an die Wand kleben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Holzscheiben auch verschrauben.

Praxistipp: Die Holzscheiben können Sie nun so anordnen wie es Ihnen gefällt.

Das könnte Sie auch interessieren ...