Grundriss planen So groß sollte ein Kinderzimmer sein

Wie viel Quadratmeter braucht ein Kinderzimmer? Mehr als die DIN vorschreibt, will man seinen Kindern genug Raum zur Entfaltung ermöglichen, aber weniger als gedacht, wenn man bei der Grundrissplanung des Kinderzimmers flexibel denkt!

Grundriss Kinderzimmer
Foto: Oyoy / BHW Bausparkasse

8,5 Quadratmeter für ein Kind – so lautete die DIN-Empfehlung zur Kinderzimmergröße noch 1967. In den 2000er-Jahren wünschen sich Eltern doppelt so viel Platz für ihren Nachwuchs, 16 bis 20 Quadratmeter, wie eine Umfrage ergab. Wo Wohnraum knapp ist oder ein kleinteiliger Grundriss vorgegeben, stellt sich die Frage: Wie lässt sich der bestehende Raum so gestalten, dass die Kinder möglichst viel davon haben?

Bei Fertighaus-Anbietern werden im Schnitt 14 Quadratmeter für den Nachwuchs eingeplant. Doch auch ein kleineres Zimmer kann viel Platz zum Spielen, Lernen und Entspannen bieten.

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Zonen im Kinderzimmer schaffen mehr Raum

Hochebenen sind eine Möglichkeit, in Räumen, die zwar klein, aber hoch sind, zusätzliche Quadratmeter rauszuholen. Indem zwischen den Wänden Holzbalken eingezogen werden, entsteht unter der Zimmerdecke ein Raum zum Schlafen oder Ruhen. Gleichzeitig vergrößert sich unter dem Hochbett die Aktivzone auf dem Boden. An den Balken lässt sich auch eine Schaukel anbringen – die später für den Schreibtisch Platz macht.

 

Flexible Grundrisse wachsen mit dem Kind

„Bei der Gestaltung von Kinderzimmern, ist es besonders wichtig, in die Zukunft zu denken, damit es auch als Jugendzimmer funktioniert“, sagt BHW Expertin Stefanie Binder. „Das ideale Kinderzimmer ist möglichst wandelbar.“ Eine weitere Herausforderung: Wohnen, Schlafen und Arbeiten fallen hier zusammen. Um die drei Bereiche voneinander zu trennen, bietet es sich an, ein Podest einzubauen, auf dem der Schreibtisch oder das Bett stehen kann. Enthält das Podest außerdem Schubladen, schafft dies selbst im kleinsten Zimmer viel Stauraum.

Ein Zimmer für zwei Kinder

Auch für Geschwisterzimmer gibt es Tricks. Eignet sich der Raum nicht dafür, eine Trennwand einzuziehen, kann man ihn optisch teilen, etwa mit einer halben Wand oder unterschiedlichen Wandfarben. So bekommt jedes Kind einen eigenen Bereich, den es selber gestalten darf.

Quelle: BHW Bausparkasse

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