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Geht auch ganz einfach:

Essigessenz Reinigen mit Essig: Frühjahrsputz leicht gemacht

Die sonnigen Tage haben es gezeigt: Für Fenster, Glasflächen und das Bad ist die Zeit reif – der Frühjahrputz steht an! Wie Sie sich die Arbeit erleichtern und warum Essigessenz beim Hausputz nicht fehlen sollte, erfahren Sie hier.

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Inhalt
  1. Fenster putzen mit Essigessenz
  2. Essig-Reiniger fürs Bad
  3. Küche desinfizieren mit Essigsäure
  4. Haushalts-Mythen entlarvt: 5 Missverständnisse übers Entkalken

Regentropfen und Schlieren an den Fenstern, Kalkablagerungen an der Duschkabinentür und in der Küche warten Kühlschrank und Arbeitsplatte auf eine gründliche Flächendesinfektion. Natürlich gibt es viele Spezialreiniger im Handel – vom Universalreiniger über den Kalklöser und das Putzmittel mit Super-Fettlöse-Kraft. Ein natürliches Hausmittel hingegen stellt all diese teuren Spezialreiniger in den Schatten: Essigessenz! Was Sie alles mit Essigessenz reinigen können und welche teuren Spezialreiniger Sie damit ersetzen können, lesen Sie hier.

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Neben dem richtigen Putzmittel ist beim gründlichen Frühjahrsputz vor allem folgende Faustformel wichtig für ein sauberes Endergebnis: Fenster und Flächen! Wenn Sie alle Oberflachen streifenfrei gereinigt haben, wirkt gleich das ganze Haus sauber! Zur Kür zählt dann das gründliche Entrümpeln von Schränken, Nischen, Keller und Werkstatt.

 

Fenster putzen mit Essigessenz

Nach dem Winter sehen die Fensterscheiben meist am schlimmsten aus: grau verhangen mit Schlieren und festgebackenem Staub! Damit das Fensterputzen nicht noch aufwendiger wird, als es eh schon ist, nutzen Sie die Kraft natürlicher Essigsäure – in hochkonzentrierter Form in der Essigessenz. Einfach eine Tasse Essigessenz mit einem Liter Wasser verdünnen und damit die Fenster von innen und außen gründlich putzen. Nach dem Abtrocknen freuen Sie sich über saubere und streifenfreie Fenster.
Praxistipp: Wer einen Abzieher nutzt sollte die Glasränder mit einem fusselfreien Tuch nachtrocknen, damit keine Laufnasen entstehen!

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Übrigens: Wenn Essigessenz Ihre Fensterscheiben streifenfrei reinigt, dann ist das auch der richtige Reiniger für Glastische und Ablagen, Spiegel, Spiegeltüren oder verspiegelte Flächen, Vasen, Glasschalen, Thermoskannen sowie die Duschkabinentüren.

Was ist der Unterschied zwischen Essig und Essigessenz?

Essigessenz kaufen

Essig besteht zu 5 Prozent Säure und 95 Prozent Wasser. Essigessenz ist konzentriert und besteht aus circa 25 Prozent Essigsäure. Den Unterschied zwischen Essig und Essigessenz erkennen Sie am (schärferen) Geruch und bemerken ihn spätestens an der höhreren Fettlösekraft des Hausmittels und am Erfolg beim Entkalken. Wichtig: Essigessenz ist unverdünnt nicht zum Verzehr geeignet!

 

Essig-Reiniger fürs Bad

Beim Frühjahrsputz geht es hartnäckigen Verkalkungen in Toilette, Badewanne, Duschkabine und Waschbecken an den Kragen. Mit Essigessenz steht Ihnen dafür EIN kraftvoller Reiniger für alles zur Seite – der sogar Bakterien bekämpft:

  • Waschbecken putzen: Einfach das Waschbecken voll Wasser laufen lassen, eine Tasse Essigessenz zugebenen und einwirken lassen. Ohne Ihr Zutun löst die Essigsäure Kalkränder und Seifenablagerungen ab. Nach 2-5 Minuten Wasser ablaufen lassen und das Waschbecken mit einem feuchten Tuch nachwischen und anschließen trockenreiben.
    Praxistipp: Nutzen Sie die Einwirkzeit, um währenddessen den Spiegel oder die Armatur zu putzen – die passende Essig-Lösung steht ja schon bereit!
  • Armaturen entkalken: Normale Kalkflecken auf der Mischbatterie wischen Sie mit einem mit Essiglösung befeuchteten Lappen einfach Weg. Hartnäckige Kalkablagerugen am Fuß des Wasserhahns müssen für ca. 5 Minuten eingeweicht werden (mit nassem Essigessenz-Lappen umwickeln). Immer klar nachspülen und abtrocknen.
  • Kacheln & Fliesen auf Hochglanz polieren: Für den Boden geben Sie einfach eine Tasse Essigessenz ins Wischwasser. Die Wandfliesen besprühen Sie mit einer Essiglösung aus der Sprühflasche. Wichtig: Damit die Essigsäure nicht die Fugen auswäscht, sollten Sie hier auf eine Einwirkzeit verzichten und die Flächen direkt hintereinander wischen, reinigen, abziehen und trocknen!
  • Abflüsse frei machen: Handeln Sie nicht erst, wenn der Abfluss verstopft ist! Gießen Sie eine Tasse Essigessenz in den Abfluss, schließen Sie den Ablauf und lassen das Waschbecken voll Wasser laufen. Nach 20 Minuten Einwirkzeit, lösen Sie das Waschbeckenventil und das Wasser spült alle im Siphon gelösten Ablagerungen fort!
    Praxistipp: Die Wirkung wird noch verstärkt, wenn Sie vor dem Essig ein Päckchen Natron oder Backpulver in den Abfluss rieseln lassen.

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Küche desinfizieren mit Essigsäure

Wer glaubt, in der Küche sei alles hygienisch rein, weil man dort ja täglich alle Flächen abwischt, irrt gewaltig! Ob Arbeitsplatte, Schneidebretter, Kühlschrank oder Mikrowelle – überall lauern Keime und Bakterien, die Sie mit Essigessenz umweltbewusst aber kraftvoll entfernen können.

  • Flächendesinfektion: Eine Tasse Essigessenz mit vier Tassen Wasser mischen und das Essigwasser mit einem Tuch großzügig auf allen Flächen in der Küche verteilen. Kurz einwirken lassen und anschließend trocken nachwischen. Bye Bye, Bakterien!
  • Spülbecken reinigen: Wie schon im Bad – reinigen Sie die Küchenspüle mit einer Essiglösung, gehören Kalkflecken, Bakterien und üble Gerüche der Vergangenheit an. Das ablaufende Putzwasser spült zudem den Abfluss durch und befreit auch ihn von Ablagerungen!
  • Mikrowelle von Geruch befreien: Stellen Sie ein mikrowellengeeignetes Gefäß mit einem Essigessenz-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1:4 (ein Teil Essigessenz, vier Teile Wasser) in die Mikrowelle. Bringen Sie das Gemisch zum Kochen und lassen Sie anschließend die Tür der Mikrowelle für 20 Minuten geschlossen – der Essigdampf löst Verschmutzungen und neutralisiert Gerüche in der Mikrowelle. Anschließend Garraum noch einmal mit einem feuchten Tuch nachwischen.
  • Dasselbe Vorgehen eignet sich auch zum Backofen reinigen: Hier allerdings den Ofen für 45 Minuten bei 150 Grad betreiben. Danach lassen sich Essensablagerungen mit einem Lappen kinderleicht von den Wänden lösen. Hier erhalten Sie weitere Tipps, wie Sie Ihren Backofen mit Hausmitteln reinigen können.
    Essigessenz
  • Kühlschrank schnell reinigen: Scheuen Sie die Arbeit, den Kühlschrank abzutauen? Schneller reinigen Sie den Kühlschrank, wenn Sie ihn mit der klassischen 1:4-Essigverdünnung auswaschen. Nach zwei bis drei Minuten Einwirkzeit noch einmal nachwischen und trocken reiben.
  • Kaffee- und Spülmaschine entkalken: Konventionelle Kaffee- und Spülmaschine können Sie getrost mit Essigessenz entkalken. Praxistipp: Bei Kapselmaschinen und Vollautomaten empfehlen die Hersteller zum Teil schonendere Entkalker auf Basis von Zitronensäure.
  • Waschmaschine säubern: Handeln Sie nicht erst, wenn die Waschmaschine muffig riecht! Die Trommel sollte regelmäßig gereinigt werden, um Seifenreste und Ablagerungen (Fusseln, etc.) auszuspülen – vor allem, wenn Sie selten Kochwäsche haben! Geben Sie einfach bei einem leeren Waschgang zwei Tassen Essigessenz ins Waschwasser, um die Waschmaschine zu reinigen.
    Praxistipp: Auch bei normaler (weißer) Wäsche ab und an eine halbe Tasse Essigessenz zum Klarspülgang dazu. Der frische Duft und die Weichheit der Wäsche wird Sie überraschen – und die Zugabe von Weichspüler überflüssig machen!
 

Haushalts-Mythen entlarvt: 5 Missverständnisse übers Entkalken

Beim Thema Putzen greifen viele Deutsche noch zu vermeintlich bewährten Haushaltsmitteln – auch beim Entkalken. Doch wir räumen auf mit gängigen Entkalkungsmythen! Fallen Sie nie wieder auf diese fünf Irrtümer über Haushaltsmittel herein! Beim Entkalken sind Essig oder Zitronensäure immer noch erste Wahl: Die Hälfte aller Deutschen (56 Prozent) entkalkt mit Essig und 41 Prozent nutzen Zitronensäure, um Duschbrause, Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co. von Kalk zu befreien. Doch wirken die beliebten Hausmittel, die schon unsere Großmütter verwendet haben, tatsächlich beim Entkalken? Und kann man sie bedenkenlos verwenden? Es ist Zeit, Schluss zu machen mit den hartnäckigsten Entkalker-Mythen.

Entkalker-Mythen

Essig, Zitronensäure oder doch den Universalentkalker aus dem Drogeriemarkt? Was löst hartsitzenden Kalk am besten? Foto: Hersteller / Durgol

Diese fünf Irrtümer zum Thema "Entkalken mit Haushaltsmitteln" können Sie getrost vergessen:

  1. Essig ist das Haushaltsmittel zum Entkalken!
    Essig weist zwar kalklösende Eigenschaften auf, dennoch schadet das Entkalken mit (Salat-)Essig oder Essigessenz oft den empfindlichen Haushaltsgeräten: „Essighaltige Produkte lösen Weichmacher aus Kunststoffen und Plastikmaterialien. So können insbesondere Dichtungen in Elektrogeräten verspröden“, warnt Jean-Luc Düring, Produktspezialist bei durgol. Zudem ist der Geruch, der beim Entkalken mit Essiglösungen entsteht, nicht nur unangenehm, sondern er setzt sich auch in Kunststoffteilen der Maschine fest. Für Geräte, die für die Zubereitung von Lebensmitteln benutzt werden, bedeutet das: Der Geruch kann auch den Geschmack – zum Beispiel von Teewasser oder Kaffee – beeinflussen.
  2. Zitronensäure ist die ökologische Alternative unter den Entkalkern!
    Beim Entkalken mit Zitronensäure entstehen unlösliche Niederschläge, sogenannte Zitrate. Bei starken Verkalkungen legt sich die Zitronensäure wie eine Schutzschicht um den Kalk und versiegelt diesen. So entstehen Ablagerungen in den Geräten, die auch durch andere Entkalker nicht mehr zu entfernen sind. Durch die Entkalkung mit Zitronensäure verstopfen in Kaffeemaschinen die feinen Leitungen und Ventile, was die Funktionsfähigkeit der Geräte beeinträchtigt und ihre Lebensdauer verkürzt.
  3. Entkalken dauert immer so lange!
    Die jährliche Putzstudie von durgol zeigt, dass das Entkalken von Haushaltsgeräten bei knapp 56 Prozent aller Befragten in Deutschland maximal 15 Minuten pro Woche einnimmt. Die Dauer hängt aber auch entscheidend von der Entkalkungsleistung des gewählten Produkts ab. Greift man zu Haushaltsmitteln wie Zitronensäure oder Essig, nimmt die Entkalkung deutlich mehr Zeit in Anspruch als mit professionellen Entkalkern.
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  4. Mit Wasserfiltern beugt man der Verkalkung ausreichend vor!
    Die gängige Praxis, Kaffeemaschinen mit gefiltertem Wasser zu füllen, um der Entstehung von Kalk vorzugreifen, ist aus Expertensicht unzulänglich. Wasserfilter entziehen dem Trinkwasser nicht nur wichtige Nährstoffe, sondern verunreinigen das Wasser zusätzlich: Durch integrierte Ionentauscher und Aktivkohlefilter besteht die Gefahr der Verkeimung. Das kurze Erhitzen des Wassers beim Kaffeekochen tötet die Keime nicht vollständig ab. Eine gründliche Entkalkung entzieht stattdessen den Keimen den Nährboden. Experten empfehlen daher, Kaffeemaschinen regelmäßig mit einem Spezial-Entkalker von Kalk zu befreien – so bleibt auch der vollmundige Geschmack des Kaffees erhalten.
  5. Entkalken muss man nur in Städten mit hartem Wasser!
    Auch wenn bei einem Großteil deutscher Haushalte „hartes“, kalkhaltiges Wasser in den Wasserleitungen fließt, müssen nicht alle Deutsche ähnlich häufig ihre Elektrogeräte entkalken: Kalk setzt sich nur durch Erhitzen oder bei Verdunsten von Wasser in den Geräten ab. Neben dem Wasserhärtegrad spielt die Nutzungshäufigkeit von Haushaltsgeräten eine entscheidende Rolle dafür, wie oft diese entkalkt werden müssen. Übrigens ist es auch aus hygienischen Gründen ratsam, selbst leichte Kalkablagerungen zu entfernen, denn diese begünstigen das Wachstum von Bakterien.
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