Wand verputzen

Wand verputzen

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Die Neubauwand aus Hochlochziegeln muss noch verputzt werden. Die Bauherren haben sich für einen baubiologisch hochwertigen Kalkputz entschieden.

Verputzen: Mörtelreste abklopfen

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Die Wände müssen relativ glatt sein, überstehende Mörtelreste also mit einem Maurerhammer abklopfen.

Verputzen: Rahmen abkleben

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Fensterrahmen oder andere Bauteile mit Kreppband abkleben, damit sie beim Verputzen nicht verschmutzen.

Verputzen: Mörtel anrühren

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Eckschienenmörtel mit Wasser anrühren und batzenweise auf einer Wandecke, hier am Fenster, auftragen.

Verputzen: Eckschiene ansetzen

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Eckschiene ansetzen und andrücken, dann mit der Richtlatte vertikal ausrichten.

Verputzen: Mörtel glattstreichen

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Durch das Gitter der Schiene herausquellenden Mörtel glattstreichen.

Verputzen: Putzleisten anbringen

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Auf der Wandfläche werden nun Putzleisten mit Mörtel angebracht, über die man den Putz z. B. mit der Richtlatte glatt abziehen kann.

Verputzen: Mörtel glattstreichen

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Mehrere Mörtelbatzen pro Putschiene genügen. Auch hier gilt: Durch das Gitter der Schiene herausquellenden Mörtel glattstreichen.

Verputzen: Putzleisten ausrichten

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Die Putzleisten müssen dafür alle gleichmäßig ausgerichtet werden.

Verputzen: Ziegelwand vornässen

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Mit dem Quast und etwas Wasser nässen Sie die rohe Ziegelwand vor, damit sie dem Putz nicht zu schnell das Anmachwasser entzieht und der Putz so "aufbrennt".

Verputzen: Kalkputz anrühren

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Den Kalkputz nach Herstellerangaben mit Wasser anrühren (30-kg-Sack mit ca. 7 l Wasser).

Verputzen: Spritzbewurf

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Besonders auf etwas unebenen Wänden empfiehlt sich zunächst ein Spritzbewurf. Dazu den angerührten Putz mit der Maurerkelle locker aus dem Handgelenk an die Wand werfen und grob verstreichen.

Verputzen: Ziegelwand nässen

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Nach 3-4 Stunden Ziegelwand erneut nässen.

Verputzen: Zweite Putzschicht

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Nun die zweite Putzschicht mit schräg angewinkelter Glättkelle aufziehen. Die Gesamtputzstärke beträgt ca. 10 mm.

Verputzen: Putz abziehen

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Die Höhe der Putzleisten bestimmt die Auftragsstärke. Hat man den Putz soweit grob aufgetragen, kann man ihn mit einem Abziehwerkzeug (Richtlatte, Lehre) bündig über die Putzleisten hinweg abziehen und erhält eine glatt verputzte Wand.

Verputzen: Praxistipp

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PRAXISTIPP: Abziehwerkzeug und Kellen immer gleich vom Putz befreien, angetrocknete Reste gehen nur mühsam ab. Werkzeug auch zwischendurch reinigen, bevor man zum nächsten Wandabschnitt kommt.

Verputzen: Putz gleichmäßig überarbeiten

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Hat der Putz angezogen (2-5 Stunden), überarbeiten Sie ihn mit einem Reibe oder Filzbrett, bis er gleichmäßig ist.

Verputzen: Fensterleibungen

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An Fensterleibungen wird es knifflig. Hier müssen Sie den Putz vorsichtig mit der Maurerkelle auftragen und glätten.

Verputzen: Putz von der Decke trennen

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Die neue Putzschicht mit der Kelle von der an der Decke trennen.

Verputzen: Ecken ausformen

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Ecken mit der Eckenkelle gleichmäßig ausformen.

Verputzen: Wand streichen

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Als Endbeschichtung folgt nun direkt ein Anstrich mit einer Wandfarbe auf Kalkbasis (oder ein mineralischer Dekorputz oder einfach eine Dispersionswandfarbe).

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