Die besten Steinreiniger für innen und außen im Vergleich

Steinböden gelten als pflegeleicht. Doch hin und wieder brauchen auch sie eine Reinigung – drinnen und draußen.

Steinböden gelten als pflegeleicht. Doch hin und wieder brauchen auch sie eine Reinigung – drinnen und draußen.
Mit dem passenden Steinreiniger sieht der Steinweg schnell wieder aus wie neu. Foto: istock/:Imagesines
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Meist genügt es, Steinböden in der Wohnung abzusaugen oder zu fegen. Nur dort, wo sie häufig betreten werden, muss hin und wieder gewischt werden. Anders sieht es auf Terrasse, Gartenwegen oder Stellplätzen aus. Witterungseinflüsse und Bewuchs durch Moose, Algen und Unkraut hinterlassen hartnäckigere Spuren. Hinzu kommt, dass verschmutzte Steinplatten bei feuchtem Wetter rutschig und somit gefährlich werden können. Eine regelmäßige Reinigung der Steinflächen rund ums Haus ist also besonders wichtig. Frühling oder Herbst haben sich dafür bewährt. Dann kann der Schmutz des Winters oder der Bewuchs des Sommers entfernt werden. Damit alles langanhaltend sauber wird und die Steinplatten trotzdem geschont werden, stellen wir in unserem Check 5 Steinreiniger für unterschiedliche Materialien und Einsatzbereiche vor.

Unser Favorit: Kärcher Stein- und Fassadenreiniger

Welche Arten von Steinreinigern gibt es?

  • Für die regelmäßige Reinigung der meisten Natursteinoberflächen sind pH-neutrale Steinreiniger ausreichend. Sie können im Innen- sowie Außenbereich benutzt werden und entfernen den Schmutz ohne den Stein zu beschädigen. Auch die Schutzversiegelung, mit der einige Steinflächen ausgestattet sind, bleibt erhalten. 
  • Ebenso sanft und gründlich reinigen Steinreiniger mit Enzymen. Sie entfernen sogar organische Flecken, wie Lebensmittel-, Blut- und Urinflecken. Gleichzeitig binden sie unangenehme Gerüche.
  • Mit Steinreinigern auf Säurebasis lassen sich hartnäckigere Verschmutzungen von Natursteinoberflächen rund ums Haus entfernen. Da sie empfindlichen Stein, wie Marmor oder Sandstein, angreifen können, sollten sie nur nach einem Test an unauffälliger Stelle verwendet werden. Größtenteils werden sie für die Tiefenreinigung oder Restaurierung eingesetzt. 
  • Einige biozide Steinreiniger wirken zusätzlich langanhaltend gegen Unkraut, Moos und Algen. Ihr Einsatz ist jedoch in einigen Bezirken verboten oder unterliegen bestimmten Vorschriften. Dies muss vorher erfragt werden.

Kaufberatung: Die 5 besten Steinreiniger im Überblick

Stein- und Fassadenreiniger von Kärcher

Straßenschmutz sowie Algen- und Pilzbewuchs beseitigt der Stein- und Fassadenreiniger von Kärcher auf Steinflächen oder an Fassaden. Das Konzentrat wirkt dafür gleich dreifach mit Aktiv-Schmutzlöser, Schutzformel gegen Wiederanschmutzung sowie Wind- und Wetterschutz. Seine Tenside werden laut Herstellerangaben auf Basis von 100 % nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Der Reiniger wird am einfachsten über einen Tank am Hochdruckreiniger mit niedrigem Druck auf die Steine gesprüht. Nach kurzer Einwirkzeit kann der gelöste Schmutz mit höherem Druck und klarem Wasser abgespült werden.

Mellerud Stein & Platten Intensivreiniger

Der säurefreie Stein & Platten Intensivreiniger von Mellerud ist ein echtes Multitalent. Er reinigt alle Natur- und Kunststeinarten schonend und dennoch kraftvoll. Mit ihm werden auch empfindliche Bodenbeläge aus Marmor, Sand- und Kalkstein wieder sauber – ebenso wie Betonwerkstein, Terrazzo, Granit, Schiefer und keramische Fliesen. Er beseitigt starke Verschmutzungen, fettige Verunreinigungen und alte Pflegeschichten.

Grünbelagentferner Konzentrat

Nach ein bis zwei Tagen zeigt der Grünbelagentferner von A.K.B. seine Wirkung. Das chlor- und säurefreie Konzentrat wirkt ohne Schrubben und Nachbearbeitung. Es entfaltet seine Selbstreinigungskraft nach und nach und ist materialschonend sowie bienenfreundlich. Die Steinfläche muss vor der Anwendung 24 Stunden trocken sein. Dann kann der biozidhaltige Steinreiniger einfach mit einer Gießkanne, Drucksprüher oder über einen Tank am Hochdruckreiniger aufgesprüht werden.

TerraDomi Rusche Steindusche

Die Rusche Steindusche von TerraDomi hält Pflastersteine, Gehwege sowie Plätze dauerhaft frei von Grünbelag. Der geruchlose Steinreiniger wird einfach mit Wasser verdünnt und mit Drucksprüher, Spritze oder Gießkanne auf die Fläche aufgetragen. Danach muss er mindestens 3–4 Stunden bei trockenem Wetter einwirken. Bei leichten Verschmutzungen muss nicht nachgearbeitet werden. Bei stärkeren reicht meist ein Besen aus, um übrige Beläge zu entfernen. Die Rusche Steindusche wirkt mit einem Biozid gegen Unkraut in den Steinfugen

Hotrega Marmor- und Granitreiniger für innen

Mit dem Marmor- und Granit-Pflegereiniger von Hotrega sind Allgemeinverschmutzungen, fettige und ölige Flecken, Seife und Gummiabrieb leicht entfernt. Außerdem reinigt er rutschhemmend, frischt die Oberfläche auf und erzeugt einen seidenglänzenden Schutz gegen Wiederanschmutzung. Der Steinreiniger trocknet streifenfrei. Durch seine Pflegestoffe erhält er die natürliche Optik von polierten Fliesen aus Marmor, Granit und Naturstein. 

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Worauf sollte man beim Einsatz eines Steinreinigers achten?

Idealerweise besteht ein Steinreiniger aus natürlichen Inhaltsstoffen, ist biologisch abbaubar und bienenfreundlich. Trotzdem kann er die Augen und die Haut reizen. Deshalb sind Handschuhe und Schutzbrille sinnvoll. Kommt dennoch Reiniger auf die Haut oder in die Augen, muss die betroffene Stelle sofort gründlich mit Wasser ausgewaschen und den Anweisungen auf der Packung gefolgt werden.

Ist der Reiniger biozidhaltig, sollten sich bei der Anwendung keine Kinder und Tiere in der Nähe aufhalten. Es sollte auch beachtet werden, ob der Reiniger ein Konzentrat ist und nur verdünnt benutzt werden darf. Sonst kann er möglicherweise den Stein beschädigen. Ebenso muss er zur Steinart passen. Ist er säurehaltig, kann er z. B. nicht für Marmor benutzt werden. Übrigens: Hohe Temperaturen oder direkte Sonneneinstrahlung können die Wirksamkeit eines Steinreinigers beeinträchtigen.

Wie wird Steinreiniger angewendet?

  • Art des Steins bestimmen, am besten bereits beim Kauf Pflegeanleitung erfragen
  • Ist die Steinart nicht bekannt, Reiniger an unauffälliger Stelle testen
  • Steinfläche fegen und/oder absaugen
  • Handschuhe anziehen und bei Bedarf Schutzbrille aufsetzen
  • Reiniger ins Wischwasser geben, ggf. muss er nach Anleitung verdünnt werden
  • Reinigungsflüssigkeit mit Schrubber, Schwamm oder Bodentuch verteilen. Bei größeren Außenflächen mit Drucksprüher oder Gießkanne versprühen 
  • In kreisenden Bewegungen oder in Schlangenlinien wischen
  • Stark verschmutzte Stellen ggf. mit Bürste bearbeiten
  • Falls nötig, die vorgegebene Einwirkzeit abwarten
  • Steinfläche gründlich abspülen bzw. mit klarem Wasser nachwischen
  • Gut trocknen lassen, ggf. mit Tuch trocken wischen 
  • Bei Bedarf die Versiegelung der Steinfläche erneuern

Wie kann man Pflastersteine am besten reinigen?

Damit Pflastersteine lange schön bleiben, sollten sie regelmäßig gefegt und gesäubert werden. Die Reinigung von Pflastersteinen gelingt am einfachsten mit einem Hochdruckreiniger. Dabei sollte die Düse in einem Abstand von mindestens 15 cm zum Boden gehalten werden. Wichtig: Für Beton-Steinplatten ist der Hochdruckreiniger nur begrenzt geeignet. Er raut mit jedem Mal die Oberfläche an und Moose sowie Schmutz finden danach leichter Halt.

Deshalb lieber zum schonenderen Schrubber greifen und die Beton-Platten einmal häufiger säubern. Hilft das nicht mehr, kann auch hier ein Hochdruckreiniger zur Steinreinigung eingesetzt werden. Der Wasserdruck sollte sich individuell einstellen lassen und die Düse breit sein, damit der Boden flächig gereinigt werden kann. Außerdem kann ein spezielles Reinigungsmittel Schmutz, Moos und Algen entfernen – ohne die Steine zu beschädigen. 

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