Wintergrillen Grillen bei Schnee und Eis ist Trend

Grillen bei Schnee und Eis ist Trend

Echte Grillfans motten auch in kalten Monaten den Rost nicht ein! Gerade entdecken immer mehr Menschen die Lust am Brutzeln und Genießen im Freien – und das bei Minusgraden! Ob süß oder deftig, beim Wintergrillen schmeckt alles gut. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, was beim Wintergrillen zu beachten ist, damit das Grillvergnügen auch bei Eis & Schnee heiß lodert!

Jedes Jahr beim ersten warmen Sonnenstrahl den Grill herausholen und nach dem Herbstbeginn wieder ins Häuschen? Von wegen! Wintergrillen hat gerade dann Saison, wenn es draußen klirrend kalt ist. Jetzt versammelt man sich gerne um ein heißes Feuer. Und niemand muss auf den leckeren Geschmack vom Grill verzichten, nur weil die Temperaturen unter den Nullpunkt wandern. Dafür sorgen raffinierte Rezepte fürs Wintergrillen, die für kulinarische Abwechslung auf dem Rost sorgen:

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Tipps fürs Wintergrillen

Allerdings sollten Sie beim Wintergrillen ein paar Dinge beachten: Vor allem die Grilltemperatur und die Grillzeit unterscheiden sich nämlich deutlich!

Wintergrillen

  • Drinnen oder draußen essen? Hartgesottene Wintergriller decken den Tisch draußen. Praxistipp: Servieren Sie die Gerichte vom Grill auf Holzbrettern (oder Einweg-Papptellern), denn die kühlen nicht so schnell aus wie Porzellan und halten auch das Fleich länger warm! Auch Thermoboxen, die man im Sommer zum Picknicken mitnimmt, halten Speisen warm!
  • Prinzipiell sollte man alles drinnen vorbereiten, auch das Fleisch sollte am besten Raumtemperatur annehmen, bevor es auf den Rost kommt. Bringen Sie die Sachen erst dann ins Freie, wenn sie gebraucht werden. Marinaden, Saucen oder Öle sollten auch nicht zu lange draußen herumstehen.
  • Immerhin: Um gekühlte Getränke brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Liegt ausreichend Schnee, können Sie sogar eine kleine Bar daraus bauen!
  • Und mit Isomatten, Wolldecken und Bekleidung im Zwiebellook wird es den Gästen nicht so schnell kalt. Ein Heizstrahler spendet zusätzlich Wärme.
  • Als Grillmeister sollten Sie auf Handschuhe achten, die wärmen, aber auch Bewegungsfreiheit bieten. Vorsicht: Nasse Topflappen, Handtücher etc. sollten Sie nicht am Grill verwenden, denn die leiten die Hitze schneller! Verwenden Sie hochwertiges Grillzubehör.
  • Damit Sie sehen, was Sie grillen, ist die Beleuchtung entscheidend. Auf dem Tisch reichen Kerzen oder Windlichter, aber am Grill sollte eine Taschenlampe oder ein spezielles Outdoor-Grifflicht befestigt sein.
  • Essensreste, Fettspritzer oder Flecken wischen Sie sofort weg, bevor diese anfrieren können. Räumen Sie nach dem Essen rasch auf, bevor Sie es sich wieder am Schwedenfeuer gemütlich machen.
    Grillen
     

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Wintergrillen mit Kohle oder Gas?

Zum Wintergrillen eignen sich sowohl Gas- als auch Kohlegrills. Auf jeden Fall sollte Ihr Grill einen Deckel haben – nur so bleibt das Grillgut warm. Sehr wichtig ist ein windgeschützter Platz. Geht das nicht, stellen Sie den Grill so auf, dass der Wind die Rückseite trifft. Wenn Sie dann den Deckel öffnen, steht dieser gegen den Wind. Die aus dem Sommer gewohnten Zeiten, bis das Fleisch gar ist, verlängern sich jetzt. Und jedes Öffnen des Deckels kostet viel Hitze – also so selten wie möglich!
Praxistipp: Durch die kalte Luft dauert es deutlich länger, bis das Fleisch gar ist. Planen Sie deshalb bei Steaks und Co. mehr Grillzeit als gewohnt ein und überprüfen Sie, ob das Grillgut auch wirklich gar ist, bevor Sie es servieren.

 

Die Gretchenfrage: Kohle oder Gas beim Wintergrillen?

Bevorzugen Sie Kohle, decken Sie sich im Sommer mit ein paar Extra-Säcken (am besten Briketts) ein, denn die ist im Winter oft schwer zu bekommen. Auf jeden Fall auf eine trockene Lagerung achten! Die Holzkohle ist schneller angezündet und erreicht hohe Temperaturen, hält diese allerdings nicht so lange, während Briketts eine intensivere Glut erzeugen und über einen längeren Zeitraum brennen.

Grillen
 

Kugelgrill Test

Geschlossene Grills erlauben das schonende Garen von Fisch, Fleisch und Gemüse

Als Alternative zur Kohle-/ Brikettversion können Sie auf die Gasgrill-Variante zurückgreifen, die deutlich schneller auf die gewünschte Temperatur kommen sollte. Generell lässt sich mit einem Gasgrill die Temperatur leichter erreichen und halten. Gaskartuschen sind auch im Winter erhältlich, aber Sie sollten mindestens eine Flasche wegen des höheren Verbrauchs in Reserve haben.
Denken Sie allerdings daran, dass Butangas bei Minustemperaturen schnell einfrieren und damit unbrauchbar werden kann. Setzen Sie deshalb lieber auf Propangas – das kann Temperaturen bis zu -40 °C standhalten, ohne zu gefrieren. Bewahren Sie diese frostgeschützt auf, denn der Regler kann einfrieren!

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Gasgrill Test

Gas an, Feuer frei: Elf Gasgrills haben wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland getestet

Fotos: Hersteller / Weber

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