NABU empfiehlt: Auf diese Nisthilfe fliegen Mauerbienen

NABU empfiehlt: Auf diese Nisthilfe fliegen Mauerbienen

In den gewählten Hohlraum bauen sich Mauerbienen aus einem Pollen-Nektar-Gemisch eine Brutzelle, in die sie dann ihre Eier legen.

Wildbienenhotel bauen

Hauptbestandteil des Wildbienenhotels sind aufeinander gestapelte Nistbretter aus Kiefer oder Fichte.

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Mit der Oberfräse werden nicht mehr als sechs Fräsnuten pro Brett und pro Seite in gleichmäßigen Abständen gefräst.

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Schrägen Sie die Seiten der Nistplatten vorsichtig mit der Stichsäge ab. Nehmen Sie einen Parallelanschlag zur Hilfe.

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Teilen Sie die Bretter anschließend in der Mitte, um die einzelnen Nistplatten zu erhalten.

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Praxistipp: Bei allen Nistplatten ist es wichtig, dass die gefrästen „Gänge“ an einem Ende geschlossen bleiben.

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Bohren Sie ein Loch für die später anzubringende Schlossschraube in die Mitte der Bretter.

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Zeichnen Sie auf ein weiteres Brett die Umrisse für die Dachgiebel. Nehmen Sie dazu den Schreinerwinkel zur Hilfe.

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Anschließend können Sie die Dachgiebel entlang den Markierungen mit der Stichsäge ausschneiden.

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Nutzen Sie die Giebel, um mit der Schmiege den Gehrungswinkel für das Dach zu ermitteln.

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Die Auflage der Stichsäge wird nun in dem ermittelten Winkel eingestellt.

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Schrägen Sie die Bretter für das Dach auf einer Seite in dem eingestellten Gehrungswinkel ab.

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Schlagen Sie kleine Drahtstifte unter die Dachgiebel und entfernen Sie die Köpfe der Nägel.

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Durch diesen „Nageltrick“ verrutschen die Bauteile beim anschließenden Verleimen nicht.

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Befestigen Sie die Giebel auf der Dachplatte (in deren Mitte Sie ebenfalls ein Loch bohren) und sichern Sie die Konstruktion zum Trocknen mit Klebeband.

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Schieben Sie eine Schlossschraube durch die Löcher in der Mitte der Platten.

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Eine Flügelmutter auf der anderen Seite hält die Nistplatten zusammen, ohne dass sie verleimt werden müssen.

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Damit der Nistkasten trotz Flügelmutter stabil aufgestellt werden kann, werden auf der Unterseite Sockel angebracht.

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Passen Sie dazu zwei Reststücke so an, dass sie etwas höher als die Flügelmutter sind.

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Leimen Sie die Sockel anschließend unten an den Nistkasten.

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Wie schon zuvor die Giebel wird auch das Dach vor dem Verleimen mit Klebeband zusammengehalten.

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Verleimen Sie beide Dachseiten miteinander und legen Sie sie zum Trocknen lose auf den Nistkasten-Giebel.

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Das Dach bleibt lose, sodass es sich jederzeit zur Reinigung abnehmen lässt.

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Sobald der Leim getrocknet ist, kann das Klebeband auch vom Dach vorsichtig ntfernt werden.

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Bei der Behandlung oder Veredelung von Holzbauwerken für den Garten, mit denen Tiere in Kontakt kommen sollen, muss man besonders vorsichtig sein. Enthaltene Lösemittel können schädlich sein, weshalb man unbedingt auf natürliche Holzschutz-Produkte setzen sollte. Im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Wachs ist Bienenwachs ein Naturprodukt, das frei von Giftstoffen ist und das behandelte Holz nachhaltig veredelt. Hersteller wie Bondexversprechen bei ihrem Bienenwachs porentiefen Schutz und Pflege.Praxistipp: Am besten funktioniert das Wachsen auf einer vorab angeschliffenen Oberfläche. Wachsen Sie nur das Dach des Wildbienenhotels – das reicht als Witterungsschutz!

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