Seerosenblattlaus Mit dieser einfachen Maßnahme werden Sie Seerosenblattläuse los!

Jeder Gartenteich wird von Seerosen verschönert. Leider sind die Pflanzen in den warmen Monaten besonders anfällig für Schädlinge wie Seerosen-Blattläuse. Damit die Seerosen erhalten bleiben, müssen Sie schnell handeln und die Seerosenblattläuse bekämpfen!

Seerosenblattlaus
Foto: Hartmut910 / pixelio.de

Seerosenblattläuse sind etwa 1 bis 2 mm lang und dunkelgrün bis schwarz gefärbt. Es gibt sowohl Blattläuse mit als auch ohne Flügeln. Während sie die kalten Monate auf Pflaumenbäumen überwintern, gelangen sie im Sommer sofort in den Gartenteich. Dort setzen sie sich nicht nur auf den Blättern der Seerosen, sondern auch auf dem Stängel und den Blüten ab. Die Blattlaus verursacht Saugschäden, die als helle Flecken und Verkräuselungen auf den Seerosenblättern erkannt werden können.

Praxistipp: Pflanzen Sie Pflaumenbäume nicht in der Nähe von Teichen!

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Der Schädling scheidet außerdem Honigtau aus, der zur Verstopfung der Spaltöffnung der Blätter sorgt und zusätzlich den Befall von Schwärzepilzen fördert. Die Schwärzepilze wiederum sorgen für das Absterben der Seerosenblätter und im schlimmsten Fall der gesamten Pflanze.

 

Seerosenblattläuse: Tipps zur Bekämpfung

Sobald Sie den Blattlausbefall an Ihren Seerosen feststellen, dürfen Sie keine Zeit verlieren! Schneiden Sie die befallenen Blätter ab und entsorgen Sie diese im Müll. Alternativ können Sie die Tiere täglich eine Woche lang absammeln bzw. abstreifen oder mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen.

Achtung: Der Einsatz von Insektiziden oder Pflanzenschutzmitteln ist zur Bekämpfung von Seerosenblattläusen nicht erlaubt. Lebewesen im Teich, wie z. B. Fischen oder Fröschen, könnte mit chemischen Mitteln erheblicher Schaden zugefügt werden.

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