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Geht auch ganz einfach:

Katzen fernhalten Katzen aus dem Garten vertreiben

Katzen können im Garten oft mehr Schaden anrichten als so mancher Schädling. Wenn die Samtpfoten dann auch noch ihr Geschäft im Gemüsebeet verrichten, wird es Zeit, nach Methoden zu suchen, um die Katzen fernzuhalten.

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Selbst bedingungslose Katzenliebhaber, die selbst das ein oder andere Haustier haben, stellt die Anwesenheit von fremden Katzen im eigenen Garten vor eine Belastungsprobe. Denn so süß und anmutig die Tiere erscheinen, wenn sie sich auf der Terrasse genüsslich in der Sonne räkeln, ist der Spaß doch schnell vorbei, sobald man Katzenkot im Gemüsebeet oder den ersten toten Vogel vor der Tür vorfindet. Wir zeigen Ihnen daher die besten Tipps, wie Sie die Katzen fernhalten, ohne den Tieren zu schaden.

Katzen sind eindeutig keine Hunde. Die Tiere befolgen selten Befehle und haben ihren ganz eigenen Dickschädel. Hat eine Katze daher Ihren Garten als Rückzugsort auserkoren, bekommt man sie dort nicht so leicht wieder weg.

 

Katzen aus dem Garten fernhalten

Katzenabwehr:

Für den Moment mag es vielleicht effektiv sein, die Katze unter lautem Geschrei oder mit einem gezielten Strahl aus dem Gartenschlauch zu vertreiben, doch Katzen sind keinesfalls dumm. Sie erkennen sehr wohl, dass sie nur angeschrien oder nass gemacht werden, wenn Sie im Garten sind und werden daraus nur lernen, dass sie von Ihnen nicht entdeckt werden dürfen.

Wollen Sie die Katzen vertreiben, muss daher eine dauerhafte Lösung her, die auch dann noch effektiv wirkt, wenn Sie auf der Arbeit sind oder nachts schlafen. Die einfachste Methode hierfür, wäre sicherlich einen Hund zu halten. Da dies aber nicht unbedingt jedermanns Sache ist, haben wir die sieben effektivsten Tipps zur Katzenabwehr für Sie aufgelistet.

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1. Pflanzen zur Katzenabwehr

Katzen lieben es, mit wehenden Pflanzenteilen zu spielen und an diesen zu knabbern. Das gilt jedoch keinesfalls für jede Pflanze. Da die Nasen von Katzen sehr empfindlich sind, können stark riechende Pflanzen dafür sorgen, dass die Miezen einen Bogen um das gesamte Blumen- oder Gemüsebeet machen. Die bekannteste Pflanze hierfür ist die treffend bezeichnete „Verpiss-dich-Pflanze“ (Plectranthus ornatus). Das Gewächs aus der Gattung der Harfensträucher verströmt ätherische Öle, die nach Menthol riechen. Dadurch sollen laut Züchter Katzen und andere Säugetiere mit empfindlichen Nasen bis auf fünf Metern abgeschreckt werden. Menschen hingegen nehmen den Geruch kaum wahr.
Praxistipp: Auch um die stark riechende Weihrauchpflanze machen Katzen freiwillig einen Bogen.

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Im Grunde lassen sich jedoch sämtliche stark riechenden Pflanzen nutzen, um Katzen fernzuhalten. Am geeignetsten sind dafür Gewürzkräuter wie Pfefferminze (Mentha x piperita), Zitronenmelisse (Melissa officinalis) und Weinraute (Ruta graveolens). Manchmal ist auch ein wenig experimentieren angesagt, denn genau wie wir Menschen, nimmt nicht jede Katze Gerüche gleich wahr. Während eine Katze vor der Verpiss-dich-Pflanze Reißaus nimmt, stört sich die andere wiederum gar nicht daran, hasst jedoch den Geruch von Lavendel. Dies ist daher zwar eine besonders tierfreundliche Methode und einfach umzusetzen, wenn Sie Pech haben, müssen Sie jedoch erst ein wenig nach den richtigen Pflanzen suchen, die den ungebetenen Gast aus Ihrem Garten verscheuchen.

2. Garten mit Hecke sichern

Katzen sind sehr agile Tiere. Sie können bis zu zwei Meter hoch und weit springen und sich dabei mit ihren Krallen teils so leicht wie eine Stubenfliege an senkrechte Oberflächen krallen. Gepaart mit ihrer angeborenen Neugier ist es daher sehr schwer, eine entschlossene Katze nur durch Hindernisse aus Ihrem Garten fernzuhalten. Allerdings haben die Samtpfoten auch den Ruf außerordentlich „faul“ zu sein. Das ruht daher, dass Katzen Raubtiere sind: Sie verwenden häufig sehr viel Energie in sehr kurzer Zeit, um ihre Beute zu fangen, nur um sich dann die verlorene Energie in ausgiebigen Nickerchen wiederzuholen. Auch eine vollgefutterte Hauskatze auf Freigang wird es sich daher zwei Mal überlegen, ob der Zugang zu Ihrem Garten es wert ist, wenn die dafür benötigte Energie zu hoch ist.

Katze spaziert auf Zaun
Zäune sind keine effektive Katzenabwehr. Die Vierbeiner überwinden sie mit Leichtigkeit! Foto: iStock / philmillster

Die Lösung: Dichte Hecken mit vielen Dornen! So kommt die Katze nicht durch die Hecke hindurch und ab einer Heckenhöhe von 1,50 Meter kommt sie auch nicht mehr drüber, da sie nicht auf die dornige Hecke springen kann. So können Sie bereits den Großteil Ihres Grundstücks vor den neugierigen Vierbeinern schützen. Lediglich in Haushalten mit Kindern sollten Sie vom Pflanzen der dornigen Hecke absehen und auf ein andere Methoden der Katzenvertreibung zurückgreifen.

3. Katzen mit Hausmitteln fernhalten

Möchten Sie nicht gleich im ganzen Garten stark riechende Kräuter und dornige Hecken pflanzen, können Sie auch mit einigen Hausmitteln nachhelfen. Da Katzen besonders reinliche Tiere sind und ihre Hinterlassenschaften daher immer vergraben, müssen nicht unbedingt die Pflanzen schlecht riechen, es reicht, wenn die Erde das tut. Streuen Sie einfach an einem windstillen, sonnigen Tag besonders scharfen Pfeffer oder Chili ins Beet. Landet dieses Hausmittel beim Beschnuppern in der Nase der Mieze, wird es relativ zuverlässig die Ktze fernhalten. Eine ähnliche Wirkung soll auch Kaffeesatz haben. Weiterer Vorteil: Kaffee ist ein guter Dünger für Ihre Beete!

4. Katzengranulat und Katzen-Abwehr-Spray

Der Handel hat das Problem von Katzen in fremden Gärten natürlich längst erkannt und vermarktet daher zahlreiche Produkte zur Tierabwehr. Katzengranulat und Abwehrsprays folgen dabei dem gleichen Prinzip wie stark riechende Pflanzen oder Pfeffer im Beet: Sie sollen die Katzen mit starken Gerüchen vertreiben. Die Sprays sind dabei vornehmlich für den Innenbereich gedacht, da diese bei Wind und Wetter recht schnell verfliegen. Das Katzen-Verdufter-Granulat hingegen können Sie einfach ins Beet streuen. Es verströmt einen sehr starken Knoblauchgeruch, der die Fellnasen dauerhaft vertreibt.
Praxistipp: Wollen Sie nicht viel Geld für Katzengranulat ausgeben, erzielt gehackter Knoblauch, den Sie im Beet verteilen, in etwa die gleiche Wirkung.

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5. Katzenschreck: Ultraschall gegen Katzen

Ein weiteres gutes Mittel aus dem Handel ist der Katzenschreck. Wer schon einmal Marder vertreiben musste, wird bereits mit dem Marderschreck Bekanntschaft gemacht haben. Das Prinzip hinter den Tiervertreibern ist identisch. Die Tiere werden mit Ultraschall verschreckt, was für den Menschen nicht hörbar ist. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Geräte einen Bewegungsmelder haben, damit Sie nicht sämtliche Katzen und Hunde in der Nachbarschaft durch eine Dauerbeschallung in den Wahnsinn treiben. Ein Gerät kostet um die 50 Euro und wirkt effektiv in einem Radius von etwa 10 Metern.

6. Mit lauten Geräuschen Katzen fernhalten

Laute Geräusche sind generell sehr gut, um die Samtpfoten mit ihren empfindlichen Ohren aus dem Garten zu vertreiben. Nicht immer ist jedoch ein Katzenschreck dafür notwendig, oft reicht eine einfache Trillerpfeife, in die Sie blasen, sobald eine Katze den Garten betritt. Wichtig ist hierbei jedoch, dass das Tier Sie nicht sieht. Erkennt die Mieze, dass Sie für das Geräusch verantwortlich sind, wird sie den Garten einfach nur meiden, wenn Sie anwesend sind. Grundsätzlich ist der Erfolg dieser Methode jedoch auch von Gemüt und Intelligenz des Tieres abhängig. Während einige Katzen sich nach einmaligem Pfeifen verziehen, probieren es einige immer wieder an anderen Orten im Garten und zu verschiedenen Uhrzeiten. Sind Sie dann nicht konsequent in Ihrem Gepfeife, trainieren Sie die Katze lediglich dazu, Ihren Garten zu bestimmten Zeiten aufzusuchen.

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7. Wasser gegen Katzen im Garten

Einfacher geht da das Vertreiben mit Wasser, denn hier müssen Sie keineswegs mit dem Gartenschlauch auf der Lauer liegen. Im Handel sind zahlreiche Geräte erhältlich, die wie gewöhnliche Bewässerungsmaschinen aussehen, aber mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sind. Sobald eine Bewegung ausgemacht wird, wird im hohen Bogen Wasser gespritzt und die patschnassen Miezen suchen geknickt das Weite.

Katze spielt mit Rasensprenkler
Auch Wasser wirkt nicht auf jede Katze abschreckend. Foto: iStock / Nils Jacobi

Zwei Nachteile haben die nassen Katzenschrecke aber. Zunächst einmal wirken sie lediglich auf etwa 10 Metern, sodass sich Beete damit perfekt absichern lassen. Um die Katzen aus Ihrem gesamten Garten zu vertreiben, müssen Sie jedoch in mehrere Geräte investieren. Außerdem kann der Bewegungsmelder nicht zwischen Tieren unterscheiden. Bis ein Lerneffekt bei den Katzen einsetzt und die Katzen Ihren Garten von sich aus meiden, werden daher auch erwünschte Tiere wie Igel, Vögel oder unvorsichtige Gartenbesitzer nass gespritzt und vorerst vertrieben.

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