Igel

Der Igel ist bei uns zu Hause: Das nachtaktive Säugetier mit den tausend Stacheln ist bei Gärtnern sehr beliebt, denn auf seinem Speiseplan stehen Insekten, Spinnen und Schnecken. Ein Igel im Garten hilft also bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung!

Als dämmerungs- und nachtaktiver Einzelgänger ist der Igel ein wichtiges Glied in der natürlichen Nahrungskette im ökologisch bewirtschaftetn Garten: Igel fressen Laufkäfer, Larven, Regenwürmer, Ohrwürmer, Schnecken, Hundert- und Tausendfüßer sowie Spinnen – manchmal auch kleine Frösche und Mäuse! Der Igel ist also definitiv kein Vegetarier – das gilt es auch zu beachten, wenn Sie einen Igel füttern.

Igel
Foto: Raphaela C. Naeger/pixelio.de
 

Schützenswerter Igel

Erst im Herbst werden Igel im Garten häufiger gesichtet: Auf der Suche nach einem geeigneten Quartier für den Winterschlaf streifen Igel bereits in der Dämmerung durch den Garten. Zwischen Oktober und Dezember, sobald die Temperaturen dauerhaft unter 6 °C fallen, zieht sich der Igel in sein Versteck zurück: Ein Igelhaus ist sicherer als ein loser Laub- und Reisighaufen. Praxistipp: Ihr Winterquartier nutzen Igel zum Teil noch bis Mai! Wenn das Frühjahr kalt und regnerisch ist, sollten Sie das Igelhaus im Garten so lange noch ungestört lassen!

Während des Winterschlafs, ein natürlicher "Energie-Spar-Modus" –  verlieren Igel 20-40% ihres Gewichts. Daher kann es sinnvoll sein, magere Igel zu füttern, wenn der noch gefrorenen Boden die Nahrungssuche erschwert.

Quelle: selbst ist der Mann

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