Handkreissägen-Test

Wenig Begeisterung beim Test von Handkreissägen: Keines der getesteten Modelle kam ohne Schwächen durch unseren Handkreissägen-Test. Überraschend gut schlug sich eine Säge für unter 50 Euro.

Handkreissäge kaufen

Eine Handkreissäge für nur 45 Euro? Eine der getesteten Handkreissägen wird tatsächlich für diesen Preis angeboten – inklusive Drehzahlvorwahl, batteriebetriebenem Laser, zweitem Sägeblatt und Parallelanschlag. Auch wenn die Säge bei den Kriterien Verarbeitungsqualität und Stabilität nicht recht überzeugen konnte, bestand die Säge den Sicherheits-Check beim TÜV Rheinland und machte bei unseren Praxistests eine gute Figur.

Die übrigen Handkreissägen der oben genannten Hersteller (zusätzlich noch Modelle von Batavia, DeWalt, Hikoki, Ryobi und Stanley) haben uns hingegen wenig begeistert. Keiner der Geräte konnte die Bestonote "sehr gut" erlangen. Von den drei Profi-Maschinen erzielten zwei Maschinen nur die Note "gut", die übrige schaffte es nicht über ein "befriedigend" hinaus. Auch bei den Heimwerker-Maschinen sieht es wenig besser aus, vier Mal wurde hier die Note "gut" vergeben, drei Mal "befriedigend" und zwei Geräte waren nur "ausreichend".

 

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Umfang: 6 Seiten
1,99€

Zum besseren Vergleich der Handkreissägen haben wir Ihnen die detaillieren Ergebnisse des Handkreissägen-Tests 03/19 in unseer übersichtlichen Praxistest-Tabelle zusammengestellt.

 

Handkreissägen-Test: Das ist uns aufgefallen

  • Staubig: Einige Geräte verteilen den Sägestaub in der ganzen Werkstatt
  • Der Verzicht auf einen Spaltkeil macht eine kompakte Bauform möglich
  • Alle Geräte können auch stationär betrieben werden – ein Sägetisch muss aber einen Spaltkeil aufweisen
Handkreissägen-Test

Foto: sidm / KEH

 

So wurde getestet

  • Einstellungen: Leider nicht die Regel sind präzise einstellbare Vorwahlmöglichkeiten für Schnitttiefe und Gehrung mit gut ablesbaren Skalen.
  • Tiefeneinstellung: Auf die Skala am Gerät sollte man sich nicht verlassen – geringe Abweichungen sind die Regel.
  • Absaugung: Hier gab es große Unterschiede. Einige Sägen fördern fast die gesamten Späne in den Sauger, bei anderen Geräten ist ein angeschlossener Sauger praktisch wirkungslos.
  • Gehrungspräzision: Wir haben überprüft. ob man sich auf die Vorwahl von 90°- und 45°-Winkeleinstellungen verlassen kann.
  • Schnittgüte: Den Ausriss haben wir an einer beschichteten Faserplatte verglichen. Mit der Wahl eines anderen Sägeblatts kann man die Qualität des Schnitts jedoch beeinflussen.
  • Fühlbarkeit: Einige Maschinen lassen sich überraschen schwer über das Holz schieben, andere Sägetische hinterließen Verfärbungen an der Oberfläche.
  • Unterbringung: Wer seine Säge an wechselnden Orten einsetzt, wird einen Koffer zu schätzen wissen – oft fehlt diese sinnvolle Ausstattung.
  • Sicherheit: Der TÜV Rheinland nahm einen Konstruktions-Check vor und überprüfte Gebrauchsanleitungen und Aufschriften anhand der einschlägigen Normen.
 

Weitere Handkreissägen-Tests: Kostenlos

Ein neuer Handkreissägen-Test steht bei uns etwa alle fünf Jahre fest im Kalender. Dabei unterscheiden sich die Ergebnisse von Test zu Test teilweise erheblich. Nur weil ein Vorgängermodell gut abgeschnitten hat, heißt das schließlich nicht, dass auch die aktuellen Modelle mithalten können.

Folgende Noten haben unsere Tester den Handkreissägen im Test von 07/14 (der Hersteller: AEG, Batavia, Black & Decker, Bosch, Einhell, Festool, Makita, Ryobi, Skil, Stanley, Triton und Worx) verliehen: Die vier Profi-Modelle schneiden allesamt mit der Note "gut" ab. Allein der Handkreissägen-Testsieger in diesem Segment erhielt ein "sehr gut". Bei den acht Heimwerker-Handkreissägen wurde sechs Mal die Note "gut" vergeben, zwei Kreissägen schnitten lediglich "befriedigend" ab.
Den Test aus der Ausgabe 07/14 finden Sie hier >>
Einen älteren Test aus der Ausgabe 03/08 finden Sie hier >>

Quelle: selbst ist der Mann 3 / 2019

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