Geranien überwintern

Geranien sterben auf heimischen Balkons häufig einen viel zu frühen und unnötigen Tod. Was nämlich die wenigsten Hobbygärtner wissen: Geranien sind mehrjährig. Wer seine Geranien überwintern will, bewahrt die Blumen nicht nur vor einem viel zu frühen Tod, sondern spart sich im Frühjahr auch den Neukauf.

Inhalt
  1. Wie lässt man Geranien überwintern?
  2. Wann Geranien zum Überwintern reinholen?
  3. Überwinterte Geranien auspflanzen

Das Überwintern von Geranien ist nicht schwer. In einem Kübel mit Sand-Erde-Mischung und bis auf etwa 10 cm zurückgeschnitten, überwintern Geranien ab Oktober/November bevorzugt in einem kühlen Gewächshaus (Kalthaus), doch auch ein Keller oder ein kühler Flur können als Winterquartier dienen.

 

Wie lässt man Geranien überwintern?

Das ideale Winterquartier für Geranien ist hell mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C. Vor der Einquartierung benötigen Geranien einen starken Rückschnitt. Bis auf etwa drei verdickte Knoten pro Trieb sollten nicht stehen bleiben. Entsprechend wenig Wasser benötigen Geranien beim Überwintern. In Ihren dicken Stämmen speichern sie genug Wasser bis zum Frühjahr. Um Wurzelfäule zu vermeiden, lassen Sie die Geranien daher lieber auf dem Trockenen stehen, anstatt sie versehentlich zu ertränken.

1. Geranien überwintern im Blumenkasten

Bleiben die Blumenkästen auf dem Balkon stehen, können die aus Afrika stammenden Geranien dort natürlich nicht überwintern. Allerdings stellt sich häufig die Frage, ob man die Geranien mitsamt Blumenkasten einfach ins Winterquartier verfrachten kann. Grundsätzlich können Sie auf diese Weise Ihre Geranien überwintern. Umgetopft werden sie schließlich so oder so erst im Frühjahr. Einzige Ausnahme: Wenn sich die Geranien mit Blumen einen Kasten teilen, die sowieso entfernt werden müssen, sollten auch die Geranien vor der Überwinterung in neue Erde umgetopft werden.

Geranien überwintern
© Helmut J. Salzer / pixelio.de

2. Geranien überwintern im Keller

Obwohl Geranien bevorzugt hell überwintern, können sie unter bestimmten Umständen auch in einem dunklen Keller überwintert werden. Wichtig hierbei: Je dunkler die Geranie steht, desto kälter muss der Standort sein, ansonsten treiben die Blumen vorzeitig aus. Ein komplett dunkler Keller sollte daher Temperaturen zwischen 0 und 5 °C aufweisen.

 

Wann Geranien zum Überwintern reinholen?

Geranien stecken leichte und kurze Frostperioden locker weg. Bis -5 °C ist die Kälte für sie kein Problem. Fallen die Temperaturen jedoch dauerhaft darunter, wird es Zeit, die Geranien zum Überwintern reinzuholen. Meist ist das spätestens Ende Oktober der Fall.

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Überwinterte Geranien auspflanzen

Im Vor-Frühling müssen die überwinterten Pelargonien rechtzeitig umgetopft werden: Frische Blumenerde und ein heller, warmer Standort (Frühbeet, Gewächshaus, Fensterbank) begünstigen dann den Anwachs-Erfolg. Aus den schlafenden Augen der Geranien entwickeln sich unter günstigen Bedingungen bald neue Austriebe. Ab Mai können die Geranien dann wieder in den Balkonkasten ausgepflanzt werden. So sparen Sie viel Geld für neue Geranien, das Sie besser in andere Pflanzen für Beet & Balkon investieren können!

Foto: Fotolia

Quelle: Sonderheft 1 / 2014

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