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Geht auch ganz einfach:

Gartenwasserzähler Lohnt sich ein eigener Wasserzähler?

Mit einem eigenen Gartenwasserzähler lässt sich viel Geld sparen, allerdings nur, wenn man auch überdurchschnittlich viel Wasser verbraucht.

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Inhalt
  1. Was ist ein Gartenwasserzähler?
  2. Wie beantrage ich einen Gartenwasserzähler?
  3. Wann lohnt sich ein Gartenwasserzähler?

Wussten Sie, dass Sie beim Wasserverbrauch zwei Mal zahlen? Einmal für das reine Wasser und das zweite Mal für das Abfließen des Wassers in den Abwasserrohren. Gemessen wird allerdings nur das Wasser, was auch tatsächlich aus dem Hahn fließt, denn grundsätzlich gehen die Wasserwerke davon aus, dass das irgendwann auch wieder im Abfluss landet.

Doch was ist mit dem Wasser, dass nicht in die Kanalisation fließt, zum Beispiel weil es zum Bewässern des Gartens verwendet wird? In einem solchen Fall kann ein Wasserzähler Sie vor den Abwassergebühren bewahren.

 

Was ist ein Gartenwasserzähler?

Ein Gartenwasserzähler funktioniert wie ein herkömmlicher Wasserzähler. Er wird an der entsprechenden Wasserleitung, die zur Bewässerung des Gartens genutzt wird, eingebaut und misst die Menge des verbrauchten Wassers. Für diese Menge müssen Sie dann keine Abwassergebühren mehr zahlen. Damit das zulässig ist, muss der Wasserzähler jedoch fest verbaut, geeicht und doppelt verplombt sein. Vielerorts ist auch eine professionelle Installation durch einen Gas-/Wasserinstallateur erforderlich.

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Wie beantrage ich einen Gartenwasserzähler?

Bevor Sie einen Zähler installieren oder installieren lassen, sollten Sie immer die regionalen Bedingungen des Wasserversorgers beachten, denn es gelten überall unterschiedliche Regelungen. So ist es teils erlaubt die Wasserzähler im Baumarkt zu kaufen und selbst einzubauen, teils muss dies von einem offiziellen Fachbetrieb erledigt werden. Erst wenn Sie über sämtliche Kosten Bescheid wissen, können Sie im nächsten Schritt entscheiden, ob sich die Anschaffung eines Wasserzählers lohnt.

 

Wann lohnt sich ein Gartenwasserzähler?

In den letzten Jahren hört man immer häufiger, dass es zu trocken ist. Wer seine Pflanzen im Garten nicht durch eine Dürre verlieren möchte, muss daher zwangsläufig mehr gießen – und das kostet natürlich! Die Abwassergebühren betragen je nach Stadt oder Gemeinde zwischen ein und zwei Euro pro Kubikmeter, teilweise sogar noch mehr. Das klingt zunächst, als würde sich der Einbau eines geeichten Wasserzählers in jedem Fall lohnen. Doch häufig überschätzt man die Mengen, die man tatsächlich im Garten benötigt und auch Kauf, Anschluss und Instandhaltung eines Wasserzählers kosten schließlich Geld. Meist muss dieser sogar alle sechs Jahre neu geeicht werden. Sie sollten daher ganz genau rechnen.

Alter Mann gießt seine Blumen mit einer Gießkanne
Wer lediglich ein paar volle Gießkannen wöchentlich vergießt, benötigt keinen Gartenwasserzähler. Foto: iStock / AlexRath

Kauf, Einbau und Abnahme des Wasserzählers können ganz unterschiedliche Kosten verursachen. Das hängt davon ab, ob Sie den Zähler selbst kaufen und einbauen dürfen und wie hoch die Gebühren der Stadt für die Abnahme ausfallen. Je nachdem kommen hier in etwa 100 bis 250 Euro auf Sie zu. In den ersten sechs Jahren – bis der Zähler neu geeicht oder ausgetauscht werden muss – müssen Sie daher zwischen 16 und 42 Euro pro Jahr an Abwassergebühren einsparen. Das klingt zunächst machbar, doch selbst wenn Sie zwei Euro pro Kubikmeter Abwasser zahlen, sind das lediglich zwei Euro für 1.000 Liter Wasser. Damit Sie also zumindest kein Verlustgeschäft machen, müssen Sie – je nach anfänglichen Kosten für den Zähler ­– zwischen 8.000 und 21.000 Liter Wasser jährlich vergießen. Haben Sie besonders durstige Pflanzen und/oder einen besonders großen Garten, kann sich der Einbau eines Zählers durchaus lohnen. Vorher sollten Sie jedoch unbedingt ein Jahr lang Ihren Wasserverbrauch im Garten überwachen. Nur so lässt sich verhindern, dass Sie am Ende noch draufzahlen.

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