Garage bauen

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Die armierte Bodenplatte ist bereits gegossen. Werden die Mauersteine geliefert, lassen Sie den Spediteur die Steine möglichst mittig auf der Bodenplatte abstellen. So können Sie beim Mauern der Außenwände direkt auf sie zugreifen – ohne dass sie im Weg stehen.

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Bevor Sie mit dem Mauern beginnen, muss die genaue Flucht der Wände ermittelt werden. Dies erfolgt mit Nivelliergerät und Richtlatten.

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Die Richtlatten markieren die Eckpunkte, die dazwischen gespannten Schnüre den Mauerverlauf. Damit kein Wasser von unten in die Mauer eindringt, trägt man Dichtungsschlämme oder Bitumen genau dort auf, wo die Mauer errichtet werden soll.

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Dann rühren Sie den Mörtel für die erste Steinschicht an. Dafür verwendet man Normal- oder Leichtmörtel, am besten als Werktrockenmörtel, der nur noch mit Wasser angerührt wird.

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Tragen Sie den angemischten Mörtel für die erste Steinlage direkt auf der Grundplatte auf. Etwa 10-20 mm stark kann der Mörtelbelag ruhig sein – er dient auch als Nivelliermasse, so dass die erste Steinreihe exakt waagerecht verläuft.

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Die erste Steinschicht muss exakt ein Höhenniveau aufweisen – mit der Wasserwaage kontrollieren und ggf. im dicken Mörtelbett korrigieren.

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Die weiteren Steinreihen werden im Dünnbettverfahren aufgemauert. Dafür rühren Sie entsprechenden Dünnbettmörtel an, der nur Zuschläge mit einer Korngröße von maximal 1 mm enthält und somit eine besonders feine Konsistenz aufweist.

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Tragen Sie ihn mit einem Mörtelschlitten auf. So gelingt ein gleichmäßiger Auftrag und der Mörtel wird direkt durchkämmt.

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Mit dem Hammer klopfen Sie die eingesetzten Steine dann fest. In die vertikalen Stoßfugen kommt kein Kleber. Die Verzahnung der Steine an den Stirnseiten sorgt für genügend Halt untereinander und schafft eine hohe Winddichtigkeit.

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In Ecken und an schwer zugänglichen Stellen trägt man den Mörtel besser mit einer Zahnkelle statt mit einem Mörtelschlitten auf.

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Die Lagerfuge misst bei Dünnbettmörtel nur noch etwa 2 mm. Um genug Fugenversatz (ca. 40 Prozent) zu erhalten, müssen teilweise halbe Steine verarbeitet werden.

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Wenn nicht serienmäßig bzw. passend vorhanden, müssen Sie die Steine entsprechend zuschneiden.

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Soll die Garage auch Innenwände bekommen, müssen Sie schon während Sie die Außenwände aufmauern, Mauerbinder in die Lagerfugen legen: etwa in jede zweite Lagerfuge – genau dort, wo später die Innenwand anschließen soll. Wenn Sie dann die Innenwand mauern, wird der Mauerbinder ins Mörtelbett der Querwand gedrückt. So verbinden sich Außen- und Querwand fest miteinander. Stößt ein ganzer Stein an die glatte Außenwand, ist es besonders wichtig, dessen Stirnseite üppig mit Mörtel zu bestreichen: Sein Spezialprofil hat sonst zuwenig Kontakt zur glatten Außenwand.

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Einen provisorischen Fensterausschnitt stellen Sie mit Hilfe von zugeschnittenen Brettern, Balken und Keilen her.

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Auf diese Weise können Sie in aller Ruhe mittels U-Schalen den Sturz in die Wand einbinden. Hat der Mörtel abgebunden, entfernen Sie die Bretter und Keile wieder.

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Als letzte Steinschicht, bevor die Decke aufgelegt wird, kommen ebenfalls U-Schalen zum Einsatz.

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Nachdem man eine Schicht Beton eingefüllt hat, folgt eine Bewehrung aus Stahl, bei größeren Bauvorhaben nach Angaben eines Statikers! Dieser armierte Betonkern muss ununterbrochen die gesamte Garage umlaufen. Er bildet den soganannten Ringanker. Dieser verhindert, dass die Außenwände bei Auflast aus dem Dach nach außen gedrückt werden und die Garage einstürzt.

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Haben Sie die Bewehrungseisen eingelegt, füllen Sie den restlichen Raum der U-Schalen mit Beton auf und streichen ihn oben glatt.

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Praktisch sind Fertigteildecken, die per Kran direkt auf die Wände gelegt werden. Vorgefertigte dünne, bereits armierte Filigranplatten aus Beton werden als "verlorene Schalung" auf die Außenmauern gelegt und mit Ortbeton vergossen. Bis alle Anschlüsse und der Beton darüber abgebunden haben, sichert man die Decke mit Stahlstützen und Kanthölzern.

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Einen Tag, bevor Sie mit dem Verputzen loslegen, nässen Sie die Wand vor und tragen einen Spritzbewurf auf. Dieser dient der Haftverbesserung.

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Ist der Spritzbewurf getrocknet (etwa nach einem Tag), folgt der Unterputz. Haben Sie keine Putzpistole, ...

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... tragen Sie den Putz mit einer Maurerkelle auf. Wichtig: Vorher in gleichmäßigen Abständen Latten in der gewünschten Putzstärke an der Wand befestigen. Mindestens je eine an den Wandenden und in den Laibungen von Türen und Fenstern.

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So können Sie den Putz später mit einer Kartätsche (große Abziehlehre für beidhändiges, großflächiges Arbeiten), einem Brett oder einem anderen geraden Gegenstand über diese Lehren hinweg bündig abziehen.

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Für alle diese Arbeiten brauchen Sie eventuell ein Gerüst. Ist der Unterputz trocken, folgt der Oberputz. Hier gibt es zahlreiche Trockenmörtel, mit denen man verschiedene Strukturen herstellen kann.

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Der Auftrag erfolgt mit einer Kelle.

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Je nach Korngröße des Putzes können Sie ihn direkt mit der Kelle strukturieren oder durch Abziehen mit dem Reibebrett oder einem Glätter.

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Am Ende ergibt sich – je nach Wunsch und Verarbeitung – eine mehr oder weniger grobkörnige und strukturierte Fläche.

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