close
Schön, dass Sie auf unserer Seite sind! Wir wollen Ihnen auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass Sie uns dabei unterstützen. Dafür müssen Sie nur für www.selbst.de Ihren Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:

Champignons lagern

Champignongs lagern: Wie geht das, ohne dass die Pilze Druckstellen bekommen oder schimmeln? Sollte man Champignongs wirklich im Kühlschrank lagern? Diese Tipps machen die Champignon-Aufbewahrung kinderleicht!

Video Platzhalter

Wenn Sie ein Pilzgericht zubereiten möchten, gehen Sie in den Lebensmittelladen und kaufen die Zutaten, die Sie benötigen. Beim Selbstzüchten ist das etwas ursprünglicher: Wenn die Pilze erntereif sind, sollten Sie sie auch ernten und am besten ganz frisch zubereiten.

Je nachdem wie gut die Pilzernte ausfällt, kann es schon einmal vorkommen, dass Sie plötzlich über vier Kilogramm Pilze auf einmal zur Verfügung haben. Sofern nicht ein Großteil schlecht werden soll – was schließlich viel zu schade wäre –, müssen Sie einen Teil der Pilze lagern. Damit sie einfach nur in den Kühlschrank zu packen, ist es aber noch nicht getan. Wir verraten Ihnen, wie Sie Austernpilze, Shiitake und Champignons richtig lagern, sodass Sie noch mehrere Tage frisch bleiben.

 

Champignons aufbewahren

Haben Sie eine größere Menge Pilze, gibt es im Grunde drei Möglichkeiten, diese davor zu bewahren, schlecht zu werden: Die häufigste Art, frische Pilze zu lagern, ist vermutlich, die Champignons im Kühlschrank zu lagern. Doch selbst bei der Champignons-Aufbewahrung im Kühlschrank sind noch ein paar Dinge zu beachten, damit die frisch gepflückten Pilze auch frisch, fest und schmackhaft bleiben!

Passend zum Thema:
Champignons grillen
Seltene Delikatesse: Wiesen-Champignon
Die beliebtesten Speisepilze

Pilze im Kühlschrank aufbewahren

Pilze mögen es kühl. Frische Champignons und Co., die Sie zeitnah verarbeiten wollen, sollten Sie daher immer im Kühlschrank oder in einem kühlen Keller lagern. Stopfen Sie sie jedoch nicht einfach ins Gemüsefach. Pilze sind druckempfindlich und sollten daher lieber alleine liegen. Auf einen Plastikbeutel, wie auf unserem Bild dargestellt, sollten Sie übrigens unbedingt verzichten. Die Pilze faulen so schneller und setzen giftige Substanzen frei.

Pilze lagern

Auch auf andere geschlossene Behälter – wie Tupper-ware, Einweck-Geschirr oder Gefrierdosen – sollte verzichtet werden, wenn man Champignons lagern will.

Alternative Lagerung für Champignons

Gerade bei gekauften Champignons ist eine "Umbettung" für die Lagerung der Pilze ratsam: Entnehmen Sie die Pilze aus der Plastikschale und kontrollieren die Ware auf Schimmel. Pilze vor der Lagerung nicht waschen! Wickeln Sie die Champignons zur Lagerung in ein trockenes Baumwolltuch und legen Sie die Pilze vorsichtig in das Gemüsefach des Kühlschranks. Praxistipp: In einer Papiertüte lagern Pilze genauso gut! Wer keine alte Papiertüte hat, kann aus Packpapier einfach eine Dreieckstüte falten und die Champignons darin lagern. Das Papier saugt Feuchtigkeit auf, die bei der Lagerung der Pilze Schimmelbildung begünstigen könnte!

Praxistipp: Der Korb, in dem man die Pilze gesammelt hat, ist übrigens auch ein guter Ort, um Pilze zu lagern – zumindest für 2-3 Tage. Er ist luftig und trocken und steht er kühl und dunkel, lagern frisch gepflückte Pilze – abgedeckt mit einem Baumwolltuch – darin optimal, ohne Druckstellen zu bekommen.

Pilze einfrieren

Frieren Sie frisch gepflückte Pilze ein, sind diese in der Tiefkühltruhe bis zu einem Jahr haltbar, Pilze aus dem Supermarkt lediglich sechs Monate. Die meisten Pilzarten können roh eingefroren werden, Pfifferlinge sollten Sie jedoch vorher etwa eine Minute kochen, da sie ansonsten bitter schmecken. Werden eingefrorene Pilze aufgetaut, werden sie matschig, geben Sie sie daher direkt in die Pfanne oder in den Topf. Damit Sie die gefrorenen Pilze exakt portionieren können, sollten Sie sie daher vor dem Einfrieren zurechtschneiden und in entsprechend portionierte Gefrierbeutel füllen.

Pilze durch Trocknung konservieren

Um das Aroma der Pilze über mehrere Monate zu erhalten, schneiden Sie sie in dünne Scheiben und backen Sie die Pilze auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech rund drei Stunden bei 50 °C auf Umluft im leicht geöffneten Backofen. Nach der Trocknung in Gefrierbeutel oder Tupperdosen verstauen. Noch einfacher geht es nur mit einem Dörrgerät.
Praxistipp: Aus getrockneten Pilzen kann man auch ein Pilzpulver mahlen, das wie Streuwürze verwendet werden kann!

Weitere Möglichkeiten, Pilze haltbar zu machen, sind das Einsalzen, das Einsäuern (per Milchsäuregärung) auch Silieren genannt, das Einlegen in Essig oder klassisches Einwecken (Sterilisieren durch Einkochen). Entsprechende Rezepte zum Konservieren von Pilzen gibt’s hier.

Fotos: sidm / GB

Beliebte Inhalte & Beiträge
Mehr zum Thema
Copyright 2022 selbst.de. All rights reserved.