Beetbewässerung So einfach spart man literweise Wasser im Sommer!

Die Beetbewässerung während der heißen Monate im Jahr kann nicht nur anstrengend werden, sondern ist für viele auch mit einem hohen Wasserverbrauch verbunden. Diese praxiserprobten Tipps helfen, literweise Wasser zu sparen:

Schlauchkupplunge von Gardena
Foto: Hersteller / Gardena
  1. Die richtige Gießtechnik: Viele Gartenbestizer denken, dass sie Ihre Pflanzen durch tägliches Gießen mit ausreichender Feuchtigkeit versorgen. Ganz im Gegenteil aber ist im Sommer ein selteneres und dafür intensives Gießen (15 Liter/m²) erforderlich. So kann der Rasen weiterhin grün strahlen und die Pflanzen können die hohen Temperaturen überstehen, ohne auszutrocknen.
  2. Eine durchdachte Pflanzenauswahl: Kenntnisse über die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen helfen Ihnen, die Pflanzen am richtigen Standort zu platzieren. Damit werden sie weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge und können nicht schnell verkümmern. Genauso wichtig ist es, ausreichenden Platzabstand zwischen den einzelnen Pflanzen zu wahren. Jede Pflanze braucht unterschiedlich viel Platz, informieren Sie sich auch hierüber im Voraus!
  3. Regenwasser in der Wassertonne oder Zisterne sammeln: Das weiche, kalkfreie Regenwasser kann hervorragend zum Gießen der Gartenpflanzen verwendet werden. Es ist nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell sinnvoll, denn es kann kostenlos angesammelt werden. So können Sie Ihren Wasserverbrauch enorm reduzieren! Praxistipp: Vor allem bei großen Gärten lohnt sich die Anschaffung einer Regentonne oder Zisterne!
  4. Eine automatische Gartenbewässerung erleichtert die Arbeit.
  5. Beete und Baumscheiben mulchen.
 

Mit Rindenmulch Wasser sparen

Rindenmulch wird in vielen Gärten eingesetzt, um das Unkrautwachstum zu hemmen. Doch entstehen weitere Vorteile durch eine Mulchschicht im Beet. So wird zum Beispiel die Austrocknung des Bodens vorgebeugt, womit viel Wasser gespart werden kann.

RindenmulchMithilfe von Mulch verdunstet das Wasser weniger und das Beet muss seltener gegossen werden, da die Feuchtigkeit im Boden bleibt. Auf diesem Weg kann der Boden deutlich verbessert werden. Zusätzlich werden Kleinstlebewesen angelockt, die den Rindenmulch nach gewisser Zeit in wertvollen Humus umwandeln und den Boden noch fruchtbarer machen.

Praxistipp: Zusätzlich kann Mulchvlies zur Abdeckung des Beets eingesetzt werden, um das Klima im Beet konstant zu halten und gleichzeitig die Verdunstung zu verringern. Damit wird aber auch der Zugang für Bodenlebewesen verschlossen und der Rindenmulch kann nicht weiterverarbeitet werden. Mulchfolie aus Papier hingegen ist biologisch abbaubar und zersetzt sich innerhalb weniger Monate.

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Foto: sidm / TH

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