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Geht auch ganz einfach:

Regenwassernutzung

Die Regenwassernutzung ist zum Gießen einfach ideal: Das Wasser ist kalkfrei, fällt kostenlos vom Himmel und lässt sich ganz leicht für Trockenperioden in Regentonnen sammeln. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, um Regenwasser zu sammeln.

Regenwassernutzung
Für die Regenwassernutzung kann man das Wasser in Zisternen oder Tonnen sammeln.
Inhalt
  1. Regenwassertonnen
  2. Regenwasser im Dachtank sammeln
  3. Algen-Gefahr: Wassertonne unbedingt abdecken
  4. Regenwasser nutzen
  5. Regenwassernutzung im Haus

Diese Art der Regenwassernutzung ist günstig und lässt sich selbst im kleinsten Garten realisieren. Wer Regenwasser auch im Haushalt nutzen will, um damit die Toilettenspülung oder die Waschmaschine zu speisen, kommt um eine große unterirdische Zisterne nicht herum.

 

Regenwassertonnen

Die Bewässerung mit Leitungswasser kann schnell ziemlich teuer werden. Auch wenn das automatische Bewässerungssystem im Garten den Verbrauch drastisch verringern kann, ist es ratsam, nach zusätzlichen Optionen zum Reduzieren der Kosten zu suchen. Möglich wäre das Installieren einer Regentonne. Sie wird mit dem Regenfallrohr verbunden und das Wasser wird darin gesammelt.  Regentonnen aus Kunststoff sind leicht, aber dennoch überaus robust. Wichtig: Das Regenfass sollte erhöht stehen, wenn man keine Pumpe hat. Dann kann man das Wasser auch bequem mit der Gießkanne entnehmen.

 

Regenwasser im Dachtank sammeln

Der Regenwassertank wird einfach auf das Garagendach gelegt und ist von unten unsichtbar. Das Gewicht ist auf Fertiggaragen abgestimmt. Reichen die 750 l nicht, lassen sich mehrere Tanks koppeln. Durch das obere Rohr kommt das Wasser in den Tank, unten gehts per Schwerkraft zu einem Wasserhahn, an dem der Schlauch angeschlossen wird.

 

Algen-Gefahr: Wassertonne unbedingt abdecken

Im Sommer müssen die Regentonnen unbedingt verschlossen oder zumindest abgedeckt sein. Denn sonst veralgt das Wasser und man züchtet sich eine Mückenplage in der Regentonne! Sollte es für die Tonne ab Werk keinen Deckel geben, tut es ein engmaschiges Netz genauso gut wie ein altes Brett. Dann fallen auch keine Tiere ins Wasser.
Praxistipp: Nicht vergessen, die Regentonnen vor dem Winter zu entleeren, damit der Eisdruck diese nicht beschädigen kann! Das gilt nicht für Folienbehälter, die mit Holz verstärkt sind. Die sind elastisch genug und halten dem Eisdruck stand.

 

Regenwasser nutzen

Wer das Wasser nicht Gießkanne für Gießkanne im Garten verteilen möchte, setzt eine Tauchpumpe ein, die das Wasser in den herkömmlichen Gartenschlauch drückt. Ist die Steckdose weit weg, kommt z.B. die Gardena Akku-Pumpe 1500/1 zum Einsatz. Der Akku reicht für eine Stunde Dauereinsatz. Die Pumpe kostet etwa 119 Euro.

 

Regenwassernutzung im Haus

Etwa 127 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche pro Tag. Allein 40 Liter spülen wir einfach die Toilette hinunter! Auch im Garten verschwenden wir teuer aufbereitetes Trinkwasser, obwohl in den allermeisten Regionen genug kostenloses Regenwasser vom Himmel fällt. Um das kostbare Nass nutzen zu können, benötigen Sie eine Regenwassernutzung-Anlage. Diese besteht aus einer Zisterne, einem einfachen, aber wirksamen Filtersystem, dem Hauswasserwerk (= Pumpe) und einem eigenen vom Trinkwassernetz getrennten Leitungssystem.

Quelle: selbst ist der Mann

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