Phosphordünger – der Nährstoff für eine reiche Ernte

Phosphor ist einer der wichtigsten Nährstoffe für gesunde und kräftige Pflanzen. Vor allem Gemüsepflanzen profitieren vom Einsatz eines Phosphordüngers.

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Speziell im Gemüsebeet sind Phosphordünger ein zentraler baustein für eine üppige Ernte. Der Nährstoff fördert das Pflanzenwachstum und legt den Grundstein für hohe Erträge. Wann Phosphordünger sinnvoll ist, welche Pflanzen ihn besonders brauchen und wie er richtig angewendet und dosiert wird, lesen sie hier.

Unser Favorit: Flüssigdünger Hesi Phosphor Plus

Der flüssige Dünger Hesi Phosphor Plus kombiniert die Wirkung von Phosphor und Kalium, spendet Ihren Pflanzen Kraft und macht sie widerstandsfähig gegen Trockenheit und Hitze. Eingesetzt zwischen der Zeit der Blüte und der Ernte, sorgt der Dünger für einen reichen Ertrag. Der Flüssigdünger wird einfach entsprechend der Dosierungsanleitung verdünnt und mit dem Gießwasser zusammen ausgebracht.

Wirkung und Vorteile von Phosphordünger

Ein Phosphatdünger enthält einen verhältnismäßig hohen Anteil an Phosphor, meist höher als in typischen NPK-Düngern, die neben Phosphor auch noch Stickstoff und Kalium enthalten. Phosphor ist ein wichtiges Mineral, das Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigen. Vor allem fördert Phosphor, dass gesunde, große Blätter wachsen und die Ernte besonders üppig wird. Auch für die Photosynthese ist Phosphor notwendig. Obwohl auch Rasen den Nährstoff benötigt, wird er vor allem für Gemüse- und Blühpflanzen eingesetzt. Viele Produkte können zwar über die Blätter gegeben werden, ihre volle Wirkung entfalten sie jedoch im Boden an den Pflanzenwurzeln. Häufig werden spezielle Düngemittel mit hohem Phosphoranteil für bestimmte Pflanzen angeboten, zum Beispiel Tomatendünger. Damit der Dünger seine Wirkung ideal entfalten kann, sollten Sie sich an die Anwendungsempfehlungen der einzelnen Hersteller halten.

Die besten Phosphordünger im Überblick

Phosphordünger gibt es in verschiedenen Ausführungen. In der Regel handelt es sich nicht um reine Phosphordünger, sondern um Zwei-Komponenten-Dünger, die noch zusätzliche Mineralien enthalten. Wir haben verschiedene Produkte für Sie verglichen.

Thomaskali Phosphatkali-Dünger mit Magnesium

Der granulierte Thomaskali Phosphatkali Dünger ist ein Allrounder, den Sie im ganzen Garten einsetzen können. Ob für Ihren Rasen, Ihre Blumen oder die Gemüsepflanzen – sie alle profitieren von den hohen Anteilen an Phosphor und Kalium. Das ebenfalls enthaltene Magnesium ist gut fürs Knollenwachstum und zudem für den Stoffwechsel der Pflanze wichtig. Außerdem reguliert es den pH-Wert im Boden.

Dünge-Art: Granulat
PK-Wert: 8/15 + 6% MgO
Ergiebigkeit: 5 kg für 50 m²
Preis pro Kilogramm: 3 €

Phosphatkali von Beckmann

Der Dünger Phosphatkali von Beckmann überzeugt ebenfalls durch die Kombination aus Phosphor, Kalium und zusätzlichem Magnesium. Der PK-Dünger eignet sich sowohl für die Düngung im Frühjahr als auch im Herbst und fördert prächtige Blüten und eine ertragsreiche Ernte. Auch die Wurzeln werden gestärkt und die Pflanzen allgemein widerstandsfähiger.

Dünge-Art: Granulat PK-Wert: 8/15 + 6% MgO Ergiebigkeit: 5 kg für 70 m² Preis pro Kilogramm: 3,78 €

Hesi Phosphor Plus Flüssigdünger

Der flüssige Dünger Hesi Phosphor Plus eignet sich besonders für alle blühenden Pflanzen, da während der Blütephase ein besonders hoher Bedarf an Phosphor und Kalium besteht. Das Produkt ist in verschiedenen Größen erhältlich und wird immer mit einer Pipette beziehungsweise Dosierungshilfe geliefert, um aus dem Konzentrat problemlos die Fertiglösung zu mischen.

Dünge-Art: Flüssiges Konzentrat PK-Wert: 7/5 Ergiebigkeit: 500 ml ergeben 200 l Fertiglösung Preis pro Liter: ab 4 €

HaGaFe Phosphatkali Thomaskali Dünger

Ein idealer Herbstrasendünger ist der Phosphatkali Thomaskali Dünger von HaGaFe, denn er enthält besonders viel Kalium, das den Rasen gegenüber Kälte und Trockenheit unempfindlicher macht. Gleichzeitig ist auch ein hoher Anteil an Phosphor vorhanden, hinzukommen Magnesium und Schwefel. Die Ergiebigkeit richtet sich nach der Art der Pflanze, die Sie düngen wollen. So benötigen Erdbeeren, Ziersträucher und Obstgehölze mehr Dünger als Rasen und Gemüse.  

Dünge-Art: Granulat PK-Wert: 8/24 + 6 % MgO und 9 % S Ergiebigkeit: Zwischen 50 und 100 g pro m² Preis pro Kilo: 1,37 €

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Wann sollte man Phosphordünger verwenden?

Phosphor unterstützt Ihre Pflanzen dabei, Samen, Früchte, Blätter und Blüten zu produzieren. Grundsätzlich eignen sich phosphorhaltige Dünger vor allem für Gemüse- und Blühpflanzen. Oft findet man im Handel auf spezielle Gemüsesorten abgestimmte Düngemittel, die sich genau am Nährstoffbedarf der einzelnen Pflanze orientieren.

Phosphordünger
Gesunde und kräftige Pflanzen sollten regelmäßig mit Phosphordünger behandelt werden. Foto: iStock/ ajaykampani

Der Einsatz eines Phosphordüngers ist immer dann sinnvoll, wenn ein Phosphormangel vorliegt. Ob ein solcher Mangel vorliegt, kann abschließend nur eine Bodenprobe klären. Mögliche Anzeichen für einen Mangel sind jedoch unter anderem:

  • Geringes oder nicht vorhandenes Wachstum
  • Die Blätter färben sich zu den Rändern hin rot
  • Die Blattoberfläche sieht ledrig aus
  • Blätter fallen ab
  • Farbveränderungen der Blätter bis zu blaugrün möglich

Häufig geht ein Phosphormangel mit einem Magnesiummangel einher. Dies liegt daran, dass Pflanzen zur Aufnahme von Phosphat Magnesium benötigen. Ist zu wenig Magnesium im Boden, kommt es zum Phosphatmangel. Viele Phosphordünger enthalten daher neben Phosphat auch Magnesium.

Welche Arten von Phosphordünger gibt es?

Als Dünger wird Phosphor in verschiedenen chemischen Zusammensetzungen verwendet. Üblicherweise kommen Diammonphosphat (DAP) und Monoammonphosphat (MAP) zum Einsatz. Beide Sorten werden als Granulat angeboten und verfügen über einen Phosphoranteil von 40 bis 50 Prozent. Sowohl DAP als auch MAP werden zumeist in der Landwirtschaft eingesetzt. Im heimischen Garten sind solch hohe Phosphorgaben nicht notwendig. In mineralischen Düngern wird Phosphor chemisch hergestellt. Der Vorteil ist, dass der Phosphatanteil genau berechnet werden kann. Allerdings ist der Anteil im Verhältnis oft zu hoch, was sich negativ auf die Umwelt auswirken kann. Ein natürlicher Phosphordünger besteht beispielsweise aus uralten Überresten von Meeresbewohnern, darunter Algen und Muscheln. Der Phosphoranteil ist bei einem organischen Dünger geringer, dafür wird der Nährstoff ganz natürlich über einen längeren Zeitraum hinweg freigesetzt. Eine weitere Art des Phosphordüngers ist das sogenannte Thomaskali oder auch Thomasmehl. Es entsteht bei der Verhüttung von Eisenerz und fällt dabei als Abfallprodukt an. Es enthält zwar viel Phosphor, allerdings auch unerwünschte Schwermetalle.

Welche Pflanzen brauchen viel Phosphat?

Vor allem Nutzpflanzen und Blühpflanzen benötigen Phosphat, damit die Ernte reichlich ausfällt und die Blüten besonders üppig werden. Empfehlenswert sind Phosphordünger also beispielsweise für Tomatenpflanzen oder Apfelbäume. Es gibt aber auch spezielle Phosphorrasendünger. 

Was passiert, wenn zu viel Phosphordünger verwendet wird?

Phosphor unterstützt Pflanzen in Ihrem Wachstum. Da er im Boden angewandt wird, hat er natürlich Einflüsse auf diesen. Ist deutlich mehr Phosphor in der Erde, als die Pflanzen aufnehmen können, werden die Reste ausgewaschen und landen im Grundwasser oder in nahen Gewässern. Auch in den Gewässern regt der Nährstoff das Pflanzenwachstum an und Algen und Wasserpflanzen vermehren sich schnell. Sterben sie ab, verbleiben die Reste am Grund des Gewässers, wo sie abgebaut werden. Sind allerdings zu viele Überreste am Boden, kommt es zu einem Sauerstoffmangel im Wasser, der für Fische und andere Tiere im Gewässer tödlich sein kann. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich immer strikt an die Dosierungsanleitung des Düngemittels halten. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Garten überhaupt ein Mehr an Phosphor benötigt, ist eine Bodenanalyse ratsam, um den Nährstoffmix künftig exakt auf Ihre Pflanzen abstimmen zu können. 

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