Motorsäge defekt

Wartung erspart Ihrer Motorsäge Defekte

Wenn Sie Ihre Kettensäge im Winter nicht nutzen, sollten Sie sie vor einer Einlagerung warten, um Defekte an der Motorsäge zu verhindern. Wir zeigen die wichtigsten Arbeiten bei der Wartung Ihrer Kettensäge und wie Sie Defekte an der Motorsäge verhindern.

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Foto: sidm / DW

Wartung erspart Ihrer Motorsäge Defekte

Für die Grundreinigung Ihrer Motorsäge am besten zunächst alle Betriebsstoffe ablassen. Dies empfiehlt sich auch vor längeren Stillstandszeiten.

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Antrieb und Kettenkasten sind nach längerem Sägen meist mit einer klebrigen Span-Öl-Mischung benetzt.

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Oberflächliche Verschmutzungen abwischen. Fest angebackenen Schmutz eventuell mit Sägekettenöl lösen.

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Mit einem harten Pinsel oder einer Bürste gelangt man gut in Vertiefungen, Rillen und Aussparungen.

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Führungsschiene demontieren und auf Grate entlang der Kettenführung kontrollieren. Mit einer Flachfeile den Grat abnehmen ...

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... bis er sich nicht mehr fühlen lässt. Sägeschiene bei der Montage umgedreht einbauen.

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Dann folgt der Kerzen- & Filtercheck: Kerze und Filter sitzen fast immer unter einer Haube, die sich meist mit dem Kerzenschlüssel öffnen lässt.

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Die Zündkerze muss nur selten gewechselt werden. Zur Kontrolle herausschrauben, die Elektrode sollte trocken sein.

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Ist der Luftfilter verschmutzt? Filtermatten können ausgespült werden, nach mehreren Reinigungen besser ersetzen.

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Filterelemente mit Kunststoffgewebe können auch mit Druckluft von innen nach außen ausgeblasen werden.

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Die Ölförderung: Aus dem Vorratsbehälter fördert eine mechanische Ölpumpe das Sägekettenöl an die Schneidgarnitur. Das Öl verringert die Reibung zwischen Schwert und der darauf gleitenden Sägekette, außerdem wird Korrosion vorgebeugt. Vor langen Stillstandzeiten (Winter) sollten Sie den Vorratsbehälter entleeren, damit das Öl nicht verharzt und die Pumpe blockiert.

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Praxistipp: Arbeitet die Schneidölzufuhr? Das können Sie über einem Karton oder Restholz prüfen.

Kettensägen sind Hochleistungsgeräte: Um die extrem hohe Schnittleistung bereitstellen zu können, arbeiten diese Maschinen mit hoher Drehzahl. Um das Gewicht niedrig zu halten, ist die Mechanik auf unbedingt nötige Teile in Leichtbauweise reduziert. Gleichzeitig erfolgt der Betrieb unter extremen Bedingungen, vor allem Sägespäne führen zu einer Verschmutzung des Antriebs. Das für den Betrieb der Sägekette unbedingt erforderliche Sägeketten-Haftöl zieht einen Teil der Späne an – schnell lagert sich deshalb eine Kruste aus ölverklebten Spänen im Antriebsbereich der Kette an. Eine regelmäßige Reinigung der Maschine verbessert die Laufeigenschaften, außerdem wird die Kühlung des Motors und damit die Lebensdauer der Mechanik positiv beeinflusst. Die regelmäßige Wartung der Maschine ersparte Ihnen Defekte an der Motorsäge!

In dem Video sehen Sie, wie Sie die Kettensäge richtig warten:

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Auch wenn Sie Ihre Kettensäge nur gelegentlich zum Brennholzschneiden nutzen, sollten Sie Ihrer Motorsäge eine jährliche Wartung gönnen – am besten geschieht dies vor einer längeren Nutzungspause. Dabei sollten Sie dann die Betriebsstoffe ablassen und die Säge „leerfahren“: Bei einer benzingetriebenen Säge den Kraftstoff ablassen und den Motor bis zum Absterben laufen lassen, danach auch das Sägekettenöl ablassen. Verharzendes Öl kann dann nicht die Ölpumpe blockieren – eine teure Demontage und Reinigung wäre sonst nötig.
Praxistipp: Das Benzingemisch ist nur begrenzt lagerfähig und sollte nicht länger als drei Monate in der Säge verbleiben. Reinigen Sie dann die Säge – vor allem den Antriebsbereich der Kette und alle Lüftungsschlitze. Bei dieser Gelegenheit können Sie den Zustand von Kerze und Luftfilter prüfen. Die Zündkerze sollte an der Elektrode scharfkantig sein, ist die Elektrode durch Abbrand bereits rund, am besten tauschen.

Vor der Wartung: Motorsäge sichern!

Vor Beginn jeder Wartung sollten Sie die Kettensäge gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern. Bei Benzin-Kettensägen ist das kein Problem, wohl aber bei Elektro- Modellen. Denn beim Hantieren an der Säge könnte der Betriebsschalter trotz Sicherung gedrückt werden – im Extremfall könnte die Sägekette Sie dann schwer verletzen. Ziehen Sie deshalb unbedingt den Netzstecker! Auch bei Akku-Kettensägen könnte die Maschine unbeabsichtigt anlaufen – deshalb unbedingt den Akku komplett aus der Maschine entnehmen. Dies sollten Sie übrigens auch bei jedem Transport tun, denn der Betriebsschalter könnte auch durch einen Gegenstand oder – beim Tragen – durch die Kleidung ungewollt entsichert werden. Zusätzlich sollte generell die Kettensicherung (Handschutz vor dem Zweitgriff) nach vorn verriegelt werden.