Motorsäge defekt Wartung erspart Ihrer Motorsäge Defekte

Wenn Sie Ihre Kettensäge im Winter nicht nutzen, sollten Sie sie vor einer Einlagerung warten, um Defekte an der Motorsäge zu verhindern. Wir zeigen die wichtigsten Arbeiten bei der Wartung Ihrer Kettensäge.

 

Kettensägen sind Hochleistungsgeräte: Um die extrem hohe Schnittleistung bereitstellen zu können, arbeiten diese Maschinen mit hoher Drehzahl. Um das Gewicht niedrig zu halten, ist die Mechanik auf unbedingt nötige Teile in Leichtbauweise reduziert. Gleichzeitig erfolgt der Betrieb unter extremen Bedingungen, vor allem Sägespäne führen zu einer Verschmutzung des Antriebs. Das für den Betrieb der Sägekette unbedingt erforderliche Sägeketten-Haftöl zieht einen Teil der Späne an – schnell lagert sich deshalb eine Kruste aus ölverklebten Spänen im Antriebsbereich der Kette an. Eine regelmäßige Reinigung der Maschine verbessert die Laufeigenschaften, außerdem wird die Kühlung des Motors und damit die Lebensdauer der Mechanik positiv beeinflusst. Die regelmäßige Wartung der Maschine ersparte Ihnen Defekte an der Motorsäge!

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Kettensäge schärfen

Kette straffen, Motoröl und Luftfilter wechseln – so gelingt die Wartung einer Kettensäge

Auch wenn Sie Ihre Kettensäge nur gelegentlich zum Brennholzschneiden nutzen, sollten Sie Ihrer Maschine eine jährliche Wartung gönnen – am besten geschieht dies vor einer längeren Nutzungspause. Dabei sollten Sie dann die Betriebsstoffe ablassen und die Säge „leerfahren“: Bei einer benzingetriebenen Säge den Kraftstoff ablassen und den Motor bis zum Absterben laufen lassen, danach auch das Sägekettenöl ablassen. Verharzendes Öl kann dann nicht die Ölpumpe blockieren – eine teure Demontage und Reinigung wäre sonst nötig. PRaxistipp: Das Benzingemisch ist nur begrenzt lagerfähig und sollte nicht länger als drei Monate in der Säge verbleiben.

Reinigen Sie dann die Säge – vor allem den Antriebsbereich der Kette und alle Lüftungsschlitze. Bei dieser Gelegenheit können Sie den Zustand von Kerze und Luftfilter prüfen. Die Zündkerze sollte an der Elektrode scharfkantig sein, ist die Elektrode durch Abbrand bereits rund, am besten tauschen.

 

Vor der Wartung: Säge sichern!

Vor Beginn jeder Wartung sollten Sie die Kettensäge gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern. Bei Benzinkettensägen ist das kein Problem, wohl aber bei Elektro- Modellen. Denn beim Hantieren an der Säge könnte der Betriebsschalter trotz Sicherung gedrückt werden – im Extremfall könnte die Sägekette Sie dann schwer verletzen. Ziehen Sie deshalb unbedingt den Netzstecker! Auch bei Akku-Kettensägen könnte die Maschine unbeabsichtigt anlaufen – deshalb unbedingt den Akku komplett aus der Maschine entnehmen. Dies sollten Sie übrigens auch bei jedem Transport tun, denn der Betriebsschalter könnte auch durch einen Gegenstand oder – beim Tragen – durch die Kleidung ungewollt entsichert werden. Zusätzlich sollte generell die Kettensicherung (Handschutz vor dem Zweitgriff) nach vorn verriegelt werden.

Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Sägekette Ihrer Akku-Kettensäge verhindern Sie, in dem Sie vor jeder Wartung den Akku entnehmen! Foto: sidm / DW

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