Komposttee

Rezept: Komposttee selber zubereiten!

Komposttee liefert wertvolle Nährstoffe und gibt Ihren Pflanzen so einen wahren Energieschub. Auch wenn Komposttee in Beuteln gekauft werden kann, können Sie den Tee mit dieser Anleitung ganz einfach selber herstellen.

Video Platzhalter
Video: Xcel Production

Komposttee stärkt Ihre Pflanzen auf verschiedene Weisen: Der Boden kann durch die Mikroorganismen im Tee mobilisiert werden. Sogar schadstoffbelastete Böden können mithilfe von Komposttee wiederbelebt werden. Außerdem fördert der Tee das Wachstum von Stecklingen und Jungpflanzen und stärkt ihr Immunsystem, indem die Pflanzen gegen Kälte oder Trockenheit gekräftigt werden.

Komposttee herstellen

Für die Herstellung des Komposttees benötigen Sie normalen Gartenkompost. Mischen Sie einen Liter reifen Kompost mit zehn Litern Wasser (Praxistipp: Verwenden Sie wenn möglich Regenwasser!). Lassen Sie die Mischung mehrere Stunden lang ziehen, während Sie sie regelmäßig aufrühren. Sobald sich der Bodensatz gebildet hat, kann die klare Flüssigkeit abgegossen und 1:5 mit Wasser verdünnt werden.

Nun können Sie den Komposttee direkt auf Ihre Pflanzen sprühen. Der Bodensatz eignet sich hervorragend für die Wiederverwertung im Gemüsebeet oder Komposthaufen.

Praxistipp: Nutzen Sie zusätzlich zum Komposttee organischen Dünger, da der Tee alleine nicht zur Nährstoffversorgung der Pflanzen ausreicht!

Das könnte Sie auch interessieren ...

Elektroschubkarre - Foto: iStock/ AleksandarNakic
Ohne Muskelkraft
Elektroschubkarre: Für den einfachen & schnellen Transport

Während klassische Schubkarren mit recht viel Muskelkraft geschoben werden müssen, versprechen Elektroschubkarren eine entspanntere und rückenschonende Alternative. Doch welche Elektroschubkarre ist das richtige Modell für Sie und woran ist ein gutes Produkt überhaupt zu erkennen?

Stihl - Foto: STIHL
Nachhaltiger Garten & Artenvielfalt
Kirschlorbeer ersetzen: Die besten Alternativen im Überblick

Eine Hecke im Garten schützt vor Lärm und bietet Privatsphäre. Sie kann außerdem ein wichtiger Lebensraum für Tiere sein und Insekten Nahrung liefern. Bei Heckenpflanzen wie Thuja- oder Kirschlorbeer kommt dieser Aspekt aber eher zu kurz. Doch die Biodiversität lässt sich durch zusätzliche Wildsträucher und Stauden verbessern.

Welche Erde fürs Hochbeet? - Foto: sidm / MMM
Hochbeetfüllung
Welche Erde fürs Hochbeet wählen? Tipps für die perfekte Mischung

Damit Gemüse- oder Zierpflanzen im Hochbeet gut gedeihen, kommt es auf die richtige Hochbeetfüllung an. Doch: Welche Erde eignet sich fürs Hochbeet?

Hornspäne - Foto: sidm / TH
Natürlicher Dünger für kräftige Pflanzen
Hornspäne: Wirkung, richtige Anwendung und Tipps für Ihren Garten

Ausreichend Stickstoff für ein gesundes Pflanzenwachstum und umweltfreundlich aus 100 Prozent...

Eine Hand streut Komposterde um eine kleine grüne Pflanze, die auf einem braunen, offenen Feld wächst. - Foto: iStock/Singkham
Grundlagen für fruchtbare Böden
Organischer Dünger: Wirkung, Anwendung und Tipps für gesunden Garten

Bio ist immer besser? Während das beim Düngen nicht immer der Fall ist, bietet organischer Dünger doch einige Vorteile gegenüber mineralischem NPK-Dünger. Warum Biodünger im Garten so wichtig ist und wann es doch sinnvoll sein kann, auf „künstliche“ Varianten auszuweichen, erklären wir in folgendem Artikel.

Kunstdünger - Foto: iStock / iamporpla
Mehr Ertrag und Blütenpracht im Garten
Kunstdünger: Wirkung, Anwendung und Tipps für Garten & Beete

Neben organischen Düngern gibt es auch Kunstdünger, die den Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen helfen sollen. Doch so ganz unbedenklich sollte man Kunstdünger nicht verwenden ...