Giftige Beeren

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Aronstab

Der Aronstab wächst in Laubmischwäldern auf lockeren, nährstoffreichen Böden. Die Blüten des Aronstabes locken mit Aasgeruch Fliegen zur Bestäubung an. Foto: Guenter-Havlena / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren des Aronstabs

Die Beeren des Aronstabs sind hochgiftig – wenngleich sie sehr süß schmecken! Nach dem Verzehr der Beeren können sich Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle einstellen. Auch ein Anschwellen der Lippen, Entzündungen der Mundschleimhäute oder schmerzhaftes Brennen auf der Zunge und im Rachen können die Folge sein. Schon bloßes Berühren der Pflanze kann zu Hautrötungen und Blasenbildung führen. Die Symptome treten meist innerhalb von 5-25 Minuten auf. Foto: Klaus-Uwe-Gerhardt / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Efeu

Die beliebte Kletterpflanze Efeu ist in allen Pflanzenteilen giftig. Die grünlich-gelben Blüten wachsen in halbkugeligen Dolden von August bis Oktober und sind recht unscheinbar. Foto: paul-adam / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren des Efeu

Die dunkelblauen Beeren reifen über den Winter bis zum nächsten Frühjahr heran und sind im späten Winter eine beliebte Futterquelle für heimische Vogelarten. Brennen im Rachen, Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, erhöhter Puls, Krämpfe zählen zu den Vergiftungssymptomen, die sich bereits nach dem Verzehr von 2-3 Beeren einstellen. Foto: Peashooter / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Eibe

Der immergrüne Strauch bevorzugt schattige Standorte. Die Eibe ist getrenntgeschlechtlich: männliche und weibliche Pflanzen wachsen getrennt. Die Eibe blüht von März bis April. Foto: Mariocopa / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Eibe

Nur die weiblichen Sträucher der Eibe tragen rot leiuchtende Früchte (korrekt: Samenmantel). Diese rote Hülle, die den eigentlichen Samen umgibt, ist der einzige ungiftige Pflanzenteil der Eibe. Das Gift der Eibe ist stärker als das des Fingerhuts. Ersten Vergiftungserscheinungen zeigen sich bereits nach etwa einer Stunde: Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Bauchschmerzen, sogar Bewußtlosigkeit. Foto: Karl-Heinz-Liebisch / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Heckenkirsche

Die Heckenkirsche (oder auch Geißblatt) ist in Europa weit verbreitet. Sie mag kalkreiche Böden in wechselschattigen Lagen (Waldrand, Gartenzaun, ...) und zeigt von Mai bis Juni paarweise angeordnete weiße Blüten. Foto: Andreas-Reuter / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Heckenkirsche

Da die Beeren der Heckenkirsche recht bitter schmecken und die Giftigkeit einzelner beeren eher gering ist, stellen die Beeren der Heckenkirsche keine große Gefahr für Kinder dar. Bei übermäßigem Verzehr (bis zu 30 Beeren) zeigen sich die klassischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen, Magenschmerzen und Durchfall, Fieber und kalter Schweiß. Foto: Maren-Bessler / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer gehört zu der Familie der Rosengewächse. Kirschlorbeer ist immergrün und bildet von April bis Juni viele duftende Blütenstände. Der Kirschlorbeer ist als Heckenpflanze sehr beliebt. Foto: Karl-Heinz-Liebisch / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren des Kirschlorbeer

Die Beeren des Kirschlorbeer reifen bis zu einem dunklen Blau-schwazr aus. Das Fruchtfleisch ist nicht giftig (Lorbeerkirsch-Marmelade ist in der Türkei sehr beliebt), sondern nur die Blätter und die Samen enthalten Blausäure-ähnliche Verbindungen. Einfaches Verschlucken der Beeren bleibt in der Regel ohne Vergiftungserscheinungen (Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen und Krämpfe), die sich erst zeigen, wenn der Samen lange gekaut wird. Foto: Thomas-Max-Müller / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Liebesperlenstrauch

Der Liebesperlenstrauch oder auch Purpur-Schönfrucht genannt kommt bei uns nur in Parkanlagen und privaten Gärten vor. Der Strauch aus der Familie der Lippenblütler stammt ursprünglich aus China und blüht von Juni bis August. Foto: Erika-Hartmann / pixelio.de

giftige Beeren

Beeren des Liebesperlenstrauch

Die kräftig gefärbten Beeren erinnern an Liebesperlen und haben dem Strauch seinen sprechenden Namen eingetragen. Die Beerengelten als nur schwach giftig, weshalb erst ab etwa 10 Beeren mit Gesundheitsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Foto: daniel-stricker / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Maiglöckchen

Nicht nur im Herbst gibt es Zierpflanzen im Garten, die giftige Beeren tragen: Auch das beliebte Maiglöckchen entwickelt ein dem Fingerhut ähnliches Gift. Das Maiglöckchen blüht in Schattenlagen (unter Bäumen, im Wald, auf Schattenbeeten) von April bis Juni. Foto: Kurt-F.-Domnik / pixelio.de

giftige Beeren

Beeren des Maiglöckchen

Die leuchtend orangfarbenen Beeren des Maiglöckchen trägt die Pflanze nach der Blüte bis August. Wie alle Pflanzenteile sind auch die BEeren sehr giftig (Vorsicht: Verwechslungsgefahr beim Sammeln von wildem Bärlauch!). Sogar das Blumenwasser von Maiglöckchen-Sträußen reichert sich mit dem Gift an, das zu Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Durchfall und Schwindelgefühl führen kann. Foto: Annamartha / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Pfaffenhütchen

Der Gewöhnliche Spindelstrauch (wegen seiner auffälligen Früchte auch Pfaffenhütchen genannt) wurde zur Giftpflanze 2006 gekürt. Der Strauch bevorzugt lehmige Böden am Wald- und Wegrand. Die Blüten des Pfaffenhütchens sind weißlich-grün und eher unscheinbar (Blütezeit: Mai bis Juni). Praxistipp: Das Holz des Spindelstrauches wird gern zum Drechseln verwendet! Foto: Dieter-Kaiser / pixelio.de

giftige Beeren

Beeren des Pfaffenhütchen

Von September bis Oktober reifen dann die Früchte des Pfaffenhütchens zu voller Pracht. Die Beeren leuchten orange und purpur und sind sehr giftig. Nach etwa 15 Stunden nach dem Verzehr der Beeren kann es zu Übelkeit, Magenreizungen, blutigem Durchfall, Kreislaufstörungen und Krämpfen kommen. Als tötliche Dosis gelten mehr als 30 Beeren. Wie bei fast allen Giftpflanzen sind auch die Beeren des Pfaffenhütchens tiergiftig: Vor allem Haustiere (Hund, Katze, Kaninchen, Rind, Pferd) sind gefährdet. Foto: Dieter-Kaiser / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Stechapfel

Den Stechapfel gibt es in mehr als 20 Arten – alle sind stark giftig. Die weißen kelchförmigen Blüten bildet der Stchapfel von Juni bis September. Bereits die Blüten verströmen einen starken, betäubenden Geruch, der sogar leichte Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann. Verwandt ist der Stechapfel mit der Engelstrompete, deren ebenfalls giftige Früchte aber keine Stacheln haben. Foto: bdk / creative commons

Giftige Beeren

Beeren des Stechapfel

Die walnussgroße, kastanienartige Samenkapsel des Stechapfels bildet zahlreiche Stacheln aus. In der Kapsel bildet der Stechapfel süß schmeckende, blauschwarze Samenkörner. Sie sind sehr giftig und führen zu lang anhaltenden schmerzhaft empfundenen Rauschzuständen und Halluzinationen. Foto: kathi50 / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Stechpalme

Die Stechpalme (Ilex) ist eine weit verbreitete, immergrüne Pflanze mit ledrigen, stachelig-gerandeten Blättern. Die Stechpalme wächst bevorzugt in Buchen- und Fichtenwäldern auf feuchtem, kalkarmen Boden – fast überall auf der Nordhalbkugel. Allein in China wachsen 204 Arten, 149 davon ausschließlich dort. Bereits im Mau/Juni steht die Stechpalme in Blüte. Foto: Dorothea-Jacob / pixelio.de

giftige Beeren

Beeren der Stechpalme

Sowohl die Blätter aber vor allem die leuchtend rooten Beeren der Stechpalme sind sehr giftig. Bereits nach dem Verschlucken von zwei Beeren zeigen sich Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen und Durchfall. Foto: Peter-Freitag / pixelio.de

Blüte der Giftpflanze

Giftpflanze: Tollkirsche

Die Tollkirsche zeigt von Juni bis August ihre glockenförmigen Blütenkelche. Außen sind die Blüten der Tollkirsche braun-violett, innen grünlich-gelb gefärbt. In freier Natur findet man die Giftpflanze an warmen Waldrändern und -Lichtungen auf humusreichen, kalkhaltigen Böden. Foto: Torsten-Rempt / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Tollkirsche

Die Tollkirsche ist ein klassische Giftpflanze in Mitteleuropa. Wegen ihrer hohen Konzentration an halluzinogenen Giften wurde sie zu rituellen Zwecken als Rauschmittel eingesetzt. Die glänzenden schwarzen süß schmeckenden Beeren führen schon in geringer Konzentration (3-5 Beeren bei Kindern, Bei erwachsenen mehr als 10 Beeren) zu Halluzinationen, Herzrasen und schließlich dem Tod. Vergiftungen durch die Tollkische zeigen sich an deutlichen Symptomen, die sich von denen anderer Giftpflanzen stark unterscheiden: Pupillenerweiterung, fehlendes Erbrechen (!), trockene, gerötete und heiße Haut – auch trockene Mundschleimhaute, Sprach- und Schluckstörungen, Pulsbeschleunigung. Bei starker Vergiftung zeigen Patienten auch Unruhe, Weinkrämpfe, Rededrang oder Tobsuchtsanfälle, Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemlähmung. Foto: Julietta-Hoffmann / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Kermesbeere

Die Kermesbeere gibt es als asiatische (brombeerähnliche Früchte) und (giftigere) amerikanische (glatte runde Früchte) Art. Alle Pflanzenteile sind giftig, am meisten die Wurzeln, am geringsten die Früchte. Bei vollreifen schwarzen Beeren besteht nur noch ein sehr geringes Vergiftungsrisiko. Foto: GabiB. / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Schneebeere

Ab September bilden sich am Strauch der Schneebeere kleine weiße (seltener auch rosa- oder bläulich-violett farbene) Beeren, die den Winter über am Strauch verbleiben. Die Schneebeere ist nur schwach giftig. Im Volksmund ist die Schneebeere auch als Knallerbse bekannt. Allerdings kann das Spielen mit der Knallerbse zu Hautreizungen durch den Fruchtsaft der Schneebeere führen. Foto: Ralph-Stahl / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren des Feuerdorn

Feuerdorn ist ein immergrüner Strauch, der feuchte, nährstoffreiche Böden in sonnigen Lagen schätzt. Ab August bildet der Feuerdorn seine vielen, eng zusammenstehenden orang-roten Beeren. Feuerdorn zählt zwar nicht zu den Giftpflanzen, aber seine Beeren führen dennoch zu Übelkeit und Erbrechen – anders als der Sanddorn, mit dem der Feuerdorn oft verwechselt wird. Foto: ro18ger / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren des Sadebaum

Der Sadebaum ist ein immergrüner Strauch, der in allen Teilen giftig ist – und leider dem Wacholder sehr ähnelt (daher auch Stink-Wacholder oder Gift-Wacholder genannt). Man kann Sadebaum leicht am Geruch von echtem Wacholder unterscheiden, wenn man die Triebspitzen des Sadebaums zerreibt. Das ätherische Sadebaumöl ist vor allem in den Beeren konzentriert, das die Magenschleimhaut reizt, zu blutigem Stuhl und Urin führt und im Mittelalter zu gezielten Abtreibungen verabreicht wurde. Foto: Rolf-Handke / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Berberitze

Die Berberitze (auch Sauerdorn genannt: wegen des sauren Geschmacks und den Dornen zwischen den Blättern) schmückt sich im Herbst mit länglichen roten Beeren. Bis auf wenige Ausnahmen, vgl. Goji-Beere) sind (neben Rinde und Blättern auch) die Früchte der Berberitze giftig. Zeichen einer Vergiftung sind Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In schweren Fällen kann es zu Benommenheit und sogar Nierenentzündungen kommen. Wer die Berberitze zum Essen (getrocknet in Müsli oder als Marmeladen-Frucht) nutzen will, sollte sich vor dem Kauf der Prlanze gut hinsichtlich der Art und ihrer Ungiftigkeit beraten lassen. Foto: Kunibert / pixelio.de

Beeren an Giftpflanzen

Beeren der Eberesche

Die Eberesche (Vogelbeere) ist eine anspruchslose Pflanze und daher als Pionierpflanze auf Brachflächen sehr verbreitet. Die orange-farbenen Früchte, die im Herbst in dicken Dolden am Baum hängen, sind nicht wirklich giftig. Die in den Beeren enthaltene Parasorbinsäure macht die Früchte sauer und schwer bekömmlich. Nach dem Frost geerntet ist die Konzentration an Parasorbinsäure aber gering, sodass Kenner aus den Vogelbeeren auch Marmelade kochen (wie auch bei Holunder oder Sanddorn). Foto: Karl-Heinz-Liebisch / pixelio.de

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