10 Giftpflanzen, die im Garten wachsen

Giftpflanze: Seidelbast (Daphne mezereum)

Seidelbast trägt rote Früchte, die sich mit Johannisbeeren verwechseln lassen. Ihre Samen sind giftig, genauso wie die Rinde der Pflanze. Bei versehentlichem Verzehr kommt es zu etlichen Vergiftungserscheinungen wie Magenkrämpfen und Schwindel. Es treten Herz- und Kreislaufstörungen auf und kumulieren in einem Kreislaufkollaps, der tödlich enden kann.

Kletterpflanzen schneiden

Giftpflanze: Goldregen (Laburnum anagyroides)

Seine Schoten ähneln Bohnen oder Erbsenhülsen. Sie sind jedoch stark giftig und führen nach einer ersten Phase der Erregung zu Muskelkrämpfen, die in einer tödlichen Atemlähmung enden können.

Giftpflanze: Pfaffenhütchen (Euonymus europaea)

Das Pfaffenhütchen ist aufgrund seiner attraktiven und intensiv gefärbten Früchte beliebt, die allerdings stark giftig sind. Erst nach einigen Stunden treten Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen und Magenkrämpfe auf. Tödlich endet ein versehentlicher Verzehr eher nicht, denn es wären schon circa 30 Früchte dazu nötig.

Giftpflanze: Eibe (Taxus baccata)

Alle Teile dieser Pflanze sind giftig, bis auf die roten Samenhüllen. Allerdings enthält der darin eingeschlossene Samen wiederum starke Gifte. Werden die Früchte gegessen und die Samen dabei zerbissen, kommt es zu extremen Vergiftungserscheinungen bis hin zur Bewusstlosigkeit und Herzversagen.

Giftpflanze: Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Beliebter Frühlingsblüher mit wunderschönen Blüten. Seine Blätter sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Doch alle Pflanzenteile enthalten verschiedene Gifte, die zu Erbrechen, Krämpfen und Kreislaufproblemen führen. Bei starken Vergiftungen kommt es zu Herzversagen.

Giftpflanze: Eisenhut (Aconitum napellus)

Ist mit besonderer Vorsicht zu genießen, da er als eine der giftigsten Pflanzen hierzulande gilt. Alle Pflanzenteile sind giftig und ihre Säfte enthalten starke Kontaktgifte. Daher gilt es beim Ein- und Umsetzen stets Handschuhe zu tragen. Beim unwahrscheinlichen Verzehr kommt es zu Atemlähmung und Herzversagen. Bei sensiblen Personen kann schon die Berührung zu Taubheitsgefühlen führen.

Giftpflanze: Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)

Die auffallend gefärbten Blüten des Fingerhuts sind, wie alle anderen Teile der Pflanze, sehr giftig. Zum Glück sind die Blätter und Blüten so bitter, dass auch Kinder sie nur höchst unwahrscheinlich essen. Allerdings könnten schon zwei Blätter eine tödliche Dosis bedeuten. Erste Anzeichen sind Schwindel und Übelkeit, gefolgt von Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzversagen.

Giftpflanze: Robinie (Robinia pseudoacacia)

Die herrlichen Blüten der Robinie sind glücklicherweise nicht giftig. Anders verhält es sich vor allem mit der Rinde des Baumes, die gewebezerstörende Gifte enthält. Vor allen Dingen Pferde können sich mit ihr tödlich vergiften. Beim Menschen wurden bislang Übelkeit, Magenkrämpfe und Zuckungen beobachtet.

Giftpflanze: Christrose (Helleborus niger)

Im Winter setzen die Blüten der Christrose unvergleichliche Akzente im Garten. Sie sind jedoch - wie alle anderen Teile der Pflanze - giftig. Besonders konzentriert ist das Gift namens Helleborin in den Wurzeln. Kommt es zu einer Vergiftung, äußert sie sich in Durchfall und Schwindel, bis hin zum Kreislaufkollaps.

Giftpflanze: Stechpalme (Ilex aquifolium)

Während die roten Beeren eine geringe Giftigkeit aufweisen, gelten die glänzenden Blätter als sehr giftig. Erste Symptome einer Vergiftung äußern sich in Übelkeit, Durchfall und Kreislaufproblemen, ernster werden schwere Fälle mit Herzrhythmusstörungen, Lähmungen und Nierenschäden.

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