Weidenkorb flechten

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Weidenkorb flechten: Schritt 1 von 6

Ein Korb ist eine Kostbarkeit, bedenkt man die vielen Arbeitsschritte, die in ihm stecken. Weide, das Hauptflechtmaterial, lagert in vielen Längen und Dicken in der Werkstatt.

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Weidenkorb flechten: Schritt 2 von 6

Im Edelstahlkessel weicht Horst Pfetzing die getrockneten Weidenruten ein, damit sie wieder geschmeidig werden, oder um sogenannte gesottene Weide herzustellen.

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Weidenkorb flechten: Schritt 3 von 6

Die Ähnlichkeit mit einem Spargelschäler kommt nicht von ungefähr: Mit der Schälklammer entrindet der Korbmacher die Weidenruten. Das ergibt die „weiße Weide“.

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Weidenkorb flechten: Schritt 4 von 6

Selbst dünne Weidenruten sind für manche Flechtarbeiten zu dick. Dann kommt der Weidespalter zum Einsatz, mit dem die Rute in drei Teile gespalten wird.

Weidenkorb flechten

Weidenkorb flechten: Schritt 5 von 6

Für Feinflechtarbeiten werden die bereits gespaltenen „Schienen“ mit dem Handhobel abgezogen, um das Mark zu entfernen und eine gleichmäßige Stärke zu erzielen.

Weidenkorb flechten

Weidenkorb flechten: Schritt 6 von 6

Der Pfriem erleichtert das Biegen der Ruten, er wird aber auch eingesetzt um das Geflecht zu verdichten, oder um Platz für einzuflechtende Ruten zu schaffen.

Weidenzopf flechten

Weidenzopf flechten: Schritt 1 von 5

Korb-Weide (Salix viminalis), Purpur-Weide (Salix purpurea) und Amerikaner-Weide (Salix x americana) eignen sich dank ihrer biegsamen Triebe sehr gut für Flechtarbeiten.

Weidenzopf flechten

Weidenzopf flechten: Schritt 1 von 5

Für einen lebenden Zopf benötigen Sie neun möglichst frisch geschnittene Weidenruten gleicher Länge. Achtung, je dicker sie sind, desto anstrengender ist das Flechten.

Weidenzopf flechten

Weidenzopf flechten: Schritt 1 von 5

Spannen Sie die Weidenruten nebeneinander in einen Schraubstock ein. Dann flechten Sie einen einfachen Zopf, wobei je drei Weidenruten als ein Strang verwendet werden.

Weidenzopf flechten

Weidenzopf flechten: Schritt 1 von 5

Binden Sie den Zopf am unteren und am oberen Ende mit Bindfaden oder Bast zusammen. Die beblätterten Spitzen dürfen sich allerdings frei bewegen.

Weidenzopf flechten

Weidenzopf flechten: Schritt 1 von 5

Nun das fertige Stämmchen 15-30 cm tief in einen Topf mit Erde stecken – am besten lehmhaltige Gartenerde – und gut angießen. Ein Stützstab sichert den Zopf bei Windböen.

Korbmacher: Weidenkörbe

Korbmacher: Weidenkörbe

Wie alles begann: Johannes und Heinrich Pfetzing transportierten Weidenruten und Korbwaren noch auf Pferdewagen und Fahrradanhängern.

Korbmacher: Weidenkörbe

Korbmacher: Weidenkörbe

Noch heute wird der Weiden auf dem Fuhrwerk herbeigeschafft.

Korbmacher: Weidenkörbe

Korbmacher: Weidenkörbe

Ruten von Kopfweiden sind im unteren Teil sehr dick und taugen höchstens als Korbhenkel. Im Feldanbau wachsen gleichmäßigere Ruten heran, die sich gut verarbeiten lassen.

Korbmacher: Weidenkörbe

Korbmacher: Weidenkörbe

Aus 20-25 cm langen Steckhölzern entsteht innerhalb eines Jahres eine neue Plantage, die dann etwa 30 Jahre lang beerntet wird.

Korbmacher: Weidenkörbe

Korbmacher: Weidenkörbe

Sehr beliebt sind die originellen Pflanztüten aus frischer Weide. 30 cm tief in die Erde gesteckt, bilden sie schnell Wurzeln und treiben grüne Blätter.

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