Kinder-Spielturm mit Rutsche selber bauen

Spielturm mit Rutsche

Das geräumige Spielhaus in luftiger Höhe wird schnell zum Kinderparadies: Mit der Rutsche ist der Spielturm aus Holz der Sehnsuchtsort aller Kinder der Nachbarschaft!

Spielturm mit Rutsche

Die Douglasienbalken lassen sich mit einer größeren Kapp- und Gehrungssäge auf Maß schneiden. Beachten Sie die verschiedenen Längen der Stützen!

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Bei der Unterkonstruktion werden die Querträger mit den Stützen verschraubt. Markieren Sie die Lage der Querträger.

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Hier liegen sie 90 mm unter dem Ende der Stützen, da auf die Querträger weitere Balken montiert werden!

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Querträger und Balken werden mit jeweils zwei durchgehenden Schlossschrauben verbunden. Markieren Sie auf der Diagonalen die Bohrlöcher.

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Richten Sie die Balken rechtwinklig aus. Dann durchbohren Sie den oberen Balken bis in den unteren hinein.

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Verwenden Sie einen Bohrständer! An den Markierungen des unteren Balkens setzen Sie den Bohrer erneut an und durchbohren ihn.

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Am unteren Ende der Stützen markieren Sie die Bohrungen für die H-Bodenanker. Wir haben überall eine Dielenstärke Luft zwischen Querstrebe und Balkenende gelassen.

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Nach dem Bohren werden die Anker mit Sechskantschrauben (vor Ort) befestigt.

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Zur Stabilisierung der Konstruktion werden Diagonalstreben zwischen den Eckstützen und den Querträgern benötigt.Mit der Kappsäge schneiden Sie acht Diagonalstreben für das Untergestell zu.

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Um die Bohrungen präzise in die Diagonalstützen setzen zu können, stellen Sie eine Bohrschablone her. Hierzu einen Balken im 45°-Winkel aufschneiden.

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Markieren Sie auf der Diagonalstrebe die optimale Schraubenposition auf der Mitte der 45°-Schnittfläche und ...

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... winkeln Sie den Anriss auf die Seiten. Diesen Anriss wiederum auf das Schablonenholz verlängern.

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Winkeln Sie den Anriss auf die spitze Schablonenholz-Fläche. Der Bohrpunkt des Forstnerbohrers (im Durchmesser der Unterlegscheibe zzgl. 5 mm) liegt mitten auf diesem Anriss.

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Jetzt werden die beiden Schablonenteile mit Laschen verschraubt.

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Zunächst auf einer Seite (so, dass die Diagonalstreben mit etwas Luft hineinpassen), dann auch auf der zweiten Seite.

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Die Bohrschablone ist fertig und kann nun verwendet werden. Hierzu werden die Diagonalstreben mit einem Ende eingesteckt.

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Dann senkrecht durch das Schablonenloch mit dem Forstnerbohrer anbohren. Sie dürfen die Streben nicht zu tief anbohren!

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Die Durchgangsbohrung für die Schraube erfolgt dann mit einem Spiralbohrer. Nur eine Seite der Streben wird so gebohrt!

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Nun können die einzelnen Bauteile probeweise montiert werden: Zunächst die Stützen mit den Querträgern verschrauben.

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Rechtwinklig ausrichten, dann die Diagonalstützen anlegen, bohren und verschrauben. Dabei ist nur je eine Schraube nötig.

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Hier sehen Sie nun die Ansicht des traufseitigen Untergestells mit vier Stützen undhochgezogenen Geländer-Balken ...

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... und die Ansicht des mittleren bzw. hinteren Untergestell-Bauteils. Die Ecke, in der das Spielhaus steht, benötigt keine Geländerpfosten.Das erste Bauteil einmal, dieses hier zweimal bauen. Das Untergestell des Spielturm aus Holz besitzt somit 12 Stützen.

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Auch die Rahmenkonstruktion des Spielhaus-Aufsatzes können Sie nun vorbereiten. Die Balken mit Winkeln und Diagonalstreben verbinden.Wichtig: Beim Haus müssen die Diagonalstreben auf beiden Seiten in der gezeigten Schablone gebohrt werden!

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Hier die hintere Seite des Hauses (gegenüber der Tür). Der auskragende Balken trägt das Schleppdach über der Terrasse.

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Hier die Front mit der Eingangstür und dem zweiten Dachträger.

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Dieses dritte Bauteil wird wieder zweimal benötigt und bildet die Seitenwände, die Front und Rückseite miteinander verbinden.

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Dieses mit Winkeln verbundene Bauteil wird später auf die an der Veranda liegende Seitenwand geschraubt und bildet den Dachfirst.

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Nun können Sie die Dachsparren herstellen. Insgesamt sind es acht, vier auf jeder Seite. Die Ausschnitte sauber anreißen!Praxistipp: Sie können die Zuschnitte mit einer Handsäge oder einer neigbaren Kapp-/Zugsäge herstellen.

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Am First liegen die Balken halb auf, die Stirnflächen stoßen gegeneinander. Traufseits stehen die Balken über.

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Der letzte Werkstatt-Akt, bevor es nach draußen geht, ist der Bau der Stiege. Die beiden steil stehenden Wangen bestehen ebenfalls aus Douglasienbalken.Praxistipp: Beachten Sie abschüssiges Gelände, das ein Anpassen der Treppenlänge erfordern könnte!

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Reißen Sie die Treppenstufen an und schneiden Sie die Balken mit der Gestell-Gehrungssäge ein.

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Den Zwischenraum stemmen Sie sauber mit einem scharfen Stechbeitel aus. Unsere Stufen bestehen aus 28-mm-Riffeldielen.

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Anschließend schneiden Sie bei den Treppenholmen den Ansatz zum Haus sowie die Aufstellfläche zum Boden zu.

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Nun längen Sie die Riffeldielen ab, die ebenfalls aus Douglasienholz bestehen.

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Die Dielen werden mit wasserfestem Konstruktionsklebstoff eingeklebt und zusätzlich von außen festgeschraubt. Vorbohren!

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Heben Sie die etwa 40-x-40-cm großen Löcher rund 80 cm tief gemäß Fundamentplan aus. Unten etwa 20 cm Kies einbringen.

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Anschließend montieren Sie zunächst die drei Grundelemente und schrauben unten die H-Pfostenanker fest.

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Richten Sie die Elemente senkrecht mit Stützen über den Fundamentlöchern aus. Achten Sie auf die Höhe der Pfostenanker.

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Verschrauben Sie dann die drei Bauteile durch die Montage der Boden-Auflager und der Diagonalstreben miteinander.

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Nun geht es an die Feinjustierung: Hierzu ggf. Schalbretter hilfsweise zum Aufbocken bodennah gegen die Stützen schrauben.

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Steht alles gerade (mit Winkel und Wasserwaage prüfen), kann der Estrichbeton angemischt werden:Ein 25-kg-Sack Estrichbeton ergibt etwa 12,5 Liter Flüssigbeton. Sie benötigen pro Loch etwa 6 bis 7 Sack Beton, insgesamt also fast einen Kubikmeter!

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Zuerst Wasser, dann den Beton (hier: Baumit Garten- und Landschaftsbeton) in die Mörtelwanne geben und gründlich vermischen.

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Beton in die Fundamentlöcher geben und durch Stochern/Stampfen verdichten. Oben noch etwas Platz für Erde oder Grassode lassen.

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Nach einigen Tagen ist das Untergestell belastbar. Die Auflagerbalken können nun mit den Terrassendielen beplankt werden.

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Längen Sie die Dielen ab und klinken sie für die Geländerbalken aus. Dann auflegen und mit Terrassenschrauben befestigen.

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Ggf. vorbohren und senken! Die folgenden Dielen mit etwa 8 mm Luft verlegen. Hier helfen Distanzhölzer.

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Auf diese Weise die gesamte Fläche mit den Douglasie-Riffeldielen belegen.

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Weiter geht es mit dem Spielhaus: Stellen Sie die Bauteile bündig in der hinteren Ecke beginnend auf. Provisorisch abstützen!

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Verschrauben Sie nun die vier Wandelemente über Winkel und Diagonalstreben und bauen so das Hausgerüst auf.

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Es folgt die Montage von Firstelement und Traufbalken. Anschließend die Sparren auflegen und mit langen Schrauben befestigen.

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Um das Haus sicher mit der Unterkonstruktion zu verbinden, bohren Sie durch die unteren Rahmenhölzer Löcher ...

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... für die Gewindestangen mit einem Schalungsbohrer. Die Gewindestangen mit Karosseriescheiben und Muttern verschrauben und anschließend mit einem Winkelschleifer mit Trennscheibe kürzen.

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So sieht die Befestigung von unten aus.

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Das Skelett steht. Achten Sie darauf, dass keine Gewindestangen oder Bolzen überstehen, an denen Kinder sich verletzen können. Bis auf die Stiege sind nun alle vorbereiteten Elemente zum Stelzen-Spielhaus aus Holz montiert.

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Die Dachflächen werden jeweils vom Giebel in Richtung Traufe mit Rauspund-Brettern (Nut-Feder-Bretter) geschlossen.

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Anschließend das Dach mit Dachpappe decken. Ggf. kann hierauf später eine Dachschweißbahn aufgebracht werden.

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Bevor das Haus verschalt wird, werden 45-x-70-mm-Unterkonstruktionshölzer mit Winkeln zwischen den Balken befestigt.

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Dann erfolgt rundum die senkrechte Boden-Deckel-Schalung. Die 18-mm-Glattkantbretter vermitteln und verschrauben.

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Nun können Sie die Geländerbretter und die Handlauf-Bretter festschrauben.Praxistipp: Kinder dürfen nicht den Kopf zwischen die Bretter stecken können; am besten das Geländer voll verbrettern!

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Die Spielhaus-Tür aus Glattkantbrettern verschrauben.

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Die Tür mit zwei Querbrettern und einem Diagonalbrett stabilisieren und mit zwei Kreuzgehängen am Türbalken anschlagen.

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Auf die Fenster sind wir nicht weiter eingegangen; der Bauherr hat zwei einfache Gartenhaus-Fenster eingesetzt.Diese können Sie kaufen oder selbst herstellen: Fensterrahmen selbst bauen >>

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Durch die Rahmen einfach festschrauben.

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Nun wird auch die Stiege montiert. Damit das Holz keine Bodenfeuchte zieht, haben wir zwei Steine in den Boden eingelassen.

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Danach die Treppe ausrichten und an den Auflager-Balken festschrauben. Mindestens 8- besser 10-mm-Schrauben verwenden!

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Am Eingang der Stiege können Sie noch ein Törchen anbringen, das sich nach innen öffnen lässt. Notwendig ist dies jedoch nicht!

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Auch dieses Törchen wurde mit einem Paar Kreuzgehänge an einem Geländerpfosten angeschlagen.

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Ebenfalls optional und abhängig vom Alter der Kinder können Sie eine solche Kunststoffrutsche anbringen.

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Die Rutsche besitzt unten zwei Erdspieße und wird oben einfach mit Spanplattenschrauben an den Dielen festgeschraubt.Passende Schrauben: Bei der Rutschbahn müssen die Schraubenköpfe vollständig versenkt sein, damit sich die Kinder beim Rutschen nicht verletzen können!

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Zuletzt werden trauf- und giebelseits Blendbretter angepasst und montiert. Weitere Ausbauideen liegen in Ihrer Hand!

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