Schneeschippen

Eine klassische Schneeschippe, ob aus Holz, Kunststoff oder Aluminium, sollte in jedem Haushalt vorhanden sein. Denn Schneeschippen muss jeder mal.

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Schnee räumen
Foto: Hersteller / Fiskars

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Komfortabel: Das leichte, stabile Kunststoffblatt und der ergonomisch geformte Aluminiumstiel (Gardena, Schneeschieber ab ca. 17 Euro, Alustiel ca. 16 Euro) entlasten bei der schweren Arbeit. Die hoch abriebfeste und flexible Kunststoffkante eignet sich ideal zum Räumen unebener Flächen.

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Klassisch: Das extra große Blatt aus hochwertigem Holz (von Freund Victoria, ca. 29 Euro) ist fünffach verleimt und besitzt eine Alu-Profil-Kante. Die lackierte Oberfläche schützt das Holz vor eindringender Feuchtigkeit.

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Trittfest: Die robuste Schneeschaufel von Wolf-Garten (ca. 30 Euro) zeichnet sich durch ihre beiden Trittkanten und die extra hohen Seitenränder aus. Die Aluminium-Profilkante eignet sich zum Räumen auf Asphalt und Beton.

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Schneeschaufeln gibt es seit Jahren. Was also ist noch interessant an diesen Produkten? Na, zum Beispiel, dass es für das bereits vorhandene Geräte-Verbindungssystem multi-star von Wolf jetzt auch einen Schneeschaufel-Aufsatz gibt. Obwohl mit allen Arbeitsstielen der Serie kombinierbar, ist gerade der Stiel mit steigbügelförmigem Griff zu empfehlen. So lässt sich auch die mit schwerem Schneematsch gefüllte, etwa 53 cm breite Schaufel spielend leicht heben und entleeren. Durch die Kunststoffummantelung ist der Stiel auch ohne Handschuhe angenehm zu umfassen. Kosten: komplett rund 30 Euro. Detail 1: Die vernietete Aluminiumkante sorgt für längere Lebensdauer des naturgemäß verschleißbetonten Werkzeugs. Detail 2: Verharschter Schnee lässt sich mit leichten Tritten auf die stabile Schaufel oftmals gut lösen. Detail 3: Wegen der hohen Belastung wurde zum multi-star-Federknopf-Verschluss ein zusätzlicher Klemm-Hebel eingeplant.

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Haben sich dicke Eisplatten gebildet, können Sie diese mit einer Stoßscharre mit Federstahlblatt (von Gardena, ab etwa 10 Euro) zerschlagen.

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Kommt man mit dem Schneeschieber nicht mehr weiter, kann man zu der Stoßscharre greifen (wie die Stoßscharre für das combisystem von Gardena). Senkrechtes Stoßen knackt den Eispanzer auf, durch sehr flaches Schieben, fast parallel zum Boden (am besten diagonal zu den Pflasterfugen) lassen sich größere Eisschollen abheben. Die Funktion ist erstklassig! Detail: Schieben oder Hacken, die Scharre ist in zwei Breiten, 15 und 30 cm (etwa 10 und 13 Euro ohne Stiel), erhältlich.

Schneeschippen

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Dass teuer nicht gleich gut ist, beweist dieses Prachtstück der Marke Lux für knappe 30 Euro: Die Verbindung zwischen Blatt und Stiel wackelt, es zeigen sich Korrosionsschäden, das Blatt ist instabil, der Holzstiel ist rau – und das alles, bevor diese Schaufel jemals Schnee gesehen hat. Detail 1: Schon bei geringem Druck verbiegt sich die Profilkante. Detail 2: Die Verbindung ist verrostet und hat mächtig Spiel.

Mit dem richtigen Werkzeug lassen sich schmale Wege und Treppen zum und vor dem Haus räumen, zugeschneite Autos werden schnell freigeschaufelt. Kommt man mit der Schneeschippe nicht mehr weiter, muss man zu anderen Helfern greifen.

In unserem Test haben wir 19 Schneeschaufeln miteinander verglichen – die Ergebnisse des Schneeschieber-Tests helfen Ihnen auch weiter, wenn Sie im Baumarkt vor dem Regal mit den Schneeschippen stehen:

Der klassische Schneeschieber oder die Schneeschaufel sind für die meisten Hausbesitzer das ideale Arbeitsgerät zum Schneeräumen. Aber das Schneeschippen kann den Rücken sehr belasten und zu unangenehmen Muskelverspannungen und sogar zu Verletzungen des Bewegungsapparates führen. Bereits beim Kauf einer Schneeschaufel sollten Sie daher an Ihren Rücken denken und ein leichtes, ergonomisch geformtes Produkt wählen. Achten Sie zudem auf die Länge des Schneeschiebers: Das Ende des Stiels sollte auf Hüfthöhe liegen.

Wichtig: Räumen Sie den Schnee rechtzeitig vom verschneiten Gehweg! Ist das Trottoire nicht bis zu einer bestimmten Uhrzeit geräumt, haften Sie als Hauseigentümer für Glatteis-Unfälle. Das Video erklärt, worauf Sie bei Schneefall achten müssen:

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Pulverschnee-Alternative zur Schneeschippe

Beim Schneeschippen kann es sein, dass sich Reste nicht entfernen lassen und auf dem Gehweg liegen bleiben. Hier müssen Sie mit einem Schneebesen ran – denn wenn Sie es liegen lassen würden, könnte der Schneerest festfrieren und zu einer gefährlichen Rutschfalle werden.

Leider konnten wir ihn mangels Schneefalls nicht dem selbst-Härtetest unterziehen, sondern lediglich im normalen Außeneinsatz erproben. Dreck bekommen die langen Borsten aber gut weg.

Der Vorteil am Schneebesen von Andreas Bürsten (www.buersten.de, ca. 10 Euro ohne Stiel): Er wurde zwar speziell für die Winterzeit entwickelt, kann aber auch zum Einsatz kommen, wenn gar kein Schnee fällt. Als Straßenbesen eignet sich der Besen mit dem schmalen Borstenfeld ebenso gut. Der Hersteller verspricht, dass sich der Schnee im schmalen Borstenfeld nicht mehr so schnell festsetzen kann.

Mit der Metallkante auf der anderen Besenseite können Eis oder festgetretener Schnee gelöst oder zerkleinert werden. Zudem ist der Besen recht leicht – gut, wenn man im Ernstfall einige Stunden damit arbeiten muss! Das schmale Borstenfeld sorgt für eine gründliche Reinigung. Schneeschieber: Die Metallkante lockert Eis oder festen Schnee.

Mehr Infos zu Schneeräumgeräten – ob manuell oder motorbetrieben – finden Sie hier:

Fotos: sidm / Archiv

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