Multischleifer-Test 11 Multischleifer im Praxistest

Leistungsarm und schadstoffstark: Viele Multischleifer erzielen wenig Abtrag, belasten den Anwender dafür aber trotz Auffangeinrichtung mit reichlich ungesundem Schleifstaub – dieses überraschend traurige Ergebnis ergab unser aktueller Multischleifer-Test.

Geschliffen wird mit dem Multischleifern im Test am besten draußen und mit Absaugung – so lautet unsere Empfehlung bei der Nutzung von Multischleifern. Zwar werden fast alle Schleifgeräte mit einer Staub-Fangbox geliefert, die den Schleifstaub ohne behindernden Staubsaugerschlauch einsammeln soll – doch das klappt nicht.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Batavia
  • Black & Decker
  • Bosch
  • Einhell
  • Güde
  • Makita
  • Ryobi

Wir haben 11 Multischleifer der links genannten Hersteller (zusätzlich noch ein Parkside-Modell vom Discounter) im Test miteinander verglichen: Beim TÜV Rheinland im Labor und unter Praxisbedingungen in unserer Werkstatt haben wir die Multischleifer mit typischen Arbeiten auf die Probe gestellt. Am Ende überzeugte keines der Geräte so sehr, dass es die Bestnote geben konnte. Immerhin errangen drei Multischleifer im Test die Gesamtnote "gut". Fünfmal vergaben die Tester die Note "befriedigend" und drei Mulitschleifer errangen noch ein "ausreichend".

  • Kleine Bauform: Einige Multischleifer sind fast so kompakt wie eine Computermaus
  • Leider haben sich die Hersteller nicht auf einheitliche Formate und Lochungen beim Schleifpapier geeinigt
  • Oft ist die Schleifleistung der Multischleifer ernüchternd – bei recht starker Staubbelästigung
 

Aktuellen Multischleifer-Test herunterladen

Multischleifer-Test
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Die detaillierten Einzel-Ergebnisse aller in unserem Werkzeugtest 01/2019 getesteten Multischleifer haben wir in unserer übersichtlichen Praxistest-Tabelle für Sie zum direkten Vergleich der Produkte zusammengefasst.

 

So wurde getestet

Multischleifer-Test
Wie lassen sich die Multischleifer im randnahen Einsatz führen? Wir haben es getestet! Foto: sidm / KEH
  • Ergonomie: Das Gerät sollte mit einer Hand, aber auch beidhändig geführt werden können. Ideal ist eine Bedienung des Schalters ohne Absetzen der bedienenden Hand.
  • Schleifen: Beim Schleifen von Weichholz haben wir überprüft, ob mit den Geräten eine riefenfreie Oberfläche erzielbar ist. Außerdem haben wir die Abtragsleistung mit einem Gewichtsvergleich vor/nach dem Schleifvorgang bewertet. Hinzu kamen Bewertungen der Schleifleistung auf Profilen und an Kanten sowie auf stark verrostetem Eisen.
  • Vibration: Da die Geräte wie Schwingschleifer mit dem Arbeitsprinzip der Unwucht arbeiten, sind Vibrationen unvermeidbar – doch diese werden unterschiedlich stark auf die Hand des Anwenders übertragen.
  • Absaugung: Die Staubemissionen wurden mit montierter Fangbox und mit Absaugung beurteilt.
  • Sicherheit: Der TÜV Rheinland nahm einen Check der Gerätesicherheit vor.

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2019

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