Kreisschneider Große Löcher bohren mit dem Kreisschneider

Für Einbauspots und Steckdosen braucht man große Bohrlöcher in Gipskartonplatten und Holzverkleidungen: Mit einer normalen Lochsäge sind aber oft nicht ausreichend große Durchmesser zu erzielen. Hier hilft nur ein stufenlos einstellbarer Kreisschneider weiter!

Kreisschneider kaufen

Variable Kreisschneider sind die vielseitige Alternative zur unflexiblen Lochsäge. Mit dem Kreisschneider (auch Lochschneider oder Rundschneider genannt) können Sie frei einstellbare runde Ausschnitte (meist im Bereich von 40-120 mm) fertigen.

Rundschneide

Bearbeiten kann man mit Kreisschneidern nicht nur Holz sondern auch (weiche) Werkstoffe wie Kunststoff, Acryl, Gipskartonplatten und Porenbetonsteine. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten eines Kreisschneiders nahezu unbegrenzt – bei Elektroinstallationen, im Trocken- und Innenausbau bis zu Kanal- und Brandschutzarbeiten.

 

Kreisschneider für Holz von Wolfcraft

Holz-Kreisschneider

Mit Lochsägen gibt es ein Problem: Meist hat man den benötigten Durchmesser nicht parat. Wollten Sie bislang große Aussparungen für Lampen in die Deckenverkleidung sägen oder den Rauchmelder bündig in die Gipskartondecke einlassen, standen Sie vor einem Problem. Bis jetzt! Wir haben den Holz-Kreisschneider von Wolfcraft selbst ausprobiert.
Der Gedanke ist großartig: Man braucht nur noch ein Werkzeug und kann damit alle Durchmesser schneiden, die man normalerweise so braucht.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Kreisschneider
  • + Nur ein Werkzeug für ∅ 45 bis 130 mm
  • + Einfach in der Anwendung; kaum Holzbrand
  • – Rückschlagrisiko bei schrägem Bohren in harte Materialien

Die Einschränkung für „alle“ lautet „alle zwischen 45 und 130 mm“. Wolfcraft bietet mit der 1AH 45-130 ein solches Werkzeug für Schnitttiefen bis 30 mm an (Art.-Nr. 5978000; ab etwa 40 Euro). Geeignete Materialien sind Gipskarton, Spanplatten und Weichholz. Die Anwendung ist einfach: Nachdem Zentrierbohrer und Sägeschneiden (vor-)montiert wurden, stellt man durch Verdrehen den gewünschten Durchmesser ein und arretiert die Schneiden mit dem Inbusschlüssel (vgl. auch Bildergalerie oben). Beim Bohren vorsichtig und vor allem senkrecht ins Material eintauchen, sonst schlägt die Krone – vor allem bei großen Durchmessern.

Quelle: selbst ist der Mann 10 / 2015

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