Lochbohrer

Aus selbst ist der Mann 1/2019

Lochbohrer sind praktische Helfer, wenn Sie gewindelose Löcher in Metall bohren wollen. Auch unter dem Namen Lochschneider bekannt macht sich das Werkzeug schnell bezahlt.

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Foto: sidm / DW

Lochbohrer

In der Vergrößerung mutet dieser Lochbohrer für Metall fast futuristisch an.

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Lochbohrer

Um den Lochbohrer sicher ansetzen zu können, körnen Sie die Bohrstelle auf dem Werkstück an, ehe Sie den Lochschneider aufs Metall setzen.

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Lochbohrer

Praxistipp: Wegen der entstehenden Hitze sollte dabei stets gekühlt werden, idealerweise mit Kühlschaum!

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Lochbohrer

Wählen Sie eine niedrige Drehzahl und pausieren Sie bei großen Materialstärken – so schneiden Sie mit dem Lochbohrer saubere Löcher in Metall!

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Lochbohrer

Praxistipp: Wollen Sie große Aussparungen in Metallbleche schneiden, eignet sich auch manch klassische Lochsäge (Herstellerempfehlung beachten!). Ein spezielles Kühlöl verringert den Verschleiß des Bohrers.

Der Hobby-Heimwerker benötigt eher selten Bohrungen in Metall, aber wenn doch, ist es unerlässlich einen Lochbohrer im Werkzeugkasten zu haben!

Lochbohrer für Metall

Hochwertige Lochbohrer bestehen aus Wolframkarbidstahl, der eine besonders hohe Festigkeit besitzt und verschleißarm ist – so bleiben die Zähne des Lochbohrers lange scharf.

Denn die Hartmetallzähne des Lochbohrers sind es, die das Loch im gewünschten Durchmesser ins Metall schneiden – nicht der Zentrierbohrer in der Mitte.

Bohrlochdurchmesser von 16 bis 53 mm sind in der Regel kein Problem. Die gängigen Lochbohrer schneiden schnell und präzise Löcher in Edelstahl, Weichstahl, Eisen, Kupfer, Messing und Buntmetalle. Verwenden können Sie Lochbohrer mit jeder (Ständer-)Bohrmaschine. Ein Ständer erlaubt eine sicherere Führung und ist daher absolut zu empfehlen. Praxistipp: Um die Aussparung in der Edelstahlspüle (für die Armatur) zu schneiden, gibt es spezielle (günstige) Lochstanzen – dafür muss man sich keinen Lochbohrer anschaffen!

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