Gartenmauersteine

Mauern im Garten

Kleine Bauprojekte im Garten kann jeder selbst mauern. Dafür stehen verschiedene Gartenmauersteine zur Wahl. Wir geben Beispiele.

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Foto: sidm / CK

Mauern im Garten

Betonsteine können wie Natursteine aussehen, sind aber oben und unten meist glatt und insgesamt sehr maßhaltig, was das Mauern erleichtert.

Foto: sidm / CK

Mauern im Garten

Zu beiden Seiten des Reihenhauses wurden hier Betonsteinmauern in Bruchsteinoptik errichtet, die die Terrasse abschirmen.

Foto: sidm / CK

Mauern im Garten

Die verbaute Jasto-Antik-Mauer in 50 x 25 x 14 cm wurde in Dickbettmörtel ausgerichtet und aufgemauert. Mit Dünnbettmörtel geht es aber auch.

Foto: sidm / CK

Mauern im Garten

Die Fugen mit der Fugenkelle immer von oben schräg nach vorne, oberflächenbündig oder aber konkav mit einem Schlauchstück ausformen, sodass Wasser ablaufen und sich nicht sammeln kann.

Foto: Hersteller / quick-mix

Mauern im Garten

Natursteine sind ebenfalls attraktive Gartenmauersteine. Hier wurden unterschiedlich große Granitsteine als rein dekorative Mauer im Garten errichtet.

Foto: Hersteller / quick-mix

Mauern im Garten

Natursteine müssen meist in Dickbettmörtel aufgemauert werden, um ihre unregelmäßige Form besser ausgleichen zu können.

Foto: Hersteller / quick-mix

Mauern im Garten

Wichtig: Verfärbungen verhindert man durch Verwendung von Natursteinverlegemörtel. Die Fugen auch hier so ausformen, dass sich kein Regenwasser sammelt.

Foto: sidm / PS

Mauern im Garten

Praktisch zum Mauern sind Bausätze – die Vermont-Bruchsteinmauer von Kann besteht aus verschiedenen Elementen, die alle zusammenpassen.

Foto: Thomas Hess

Mauern im Garten

Bei guter Planung sind auch individuelle Trockemauern reizvoll. Gerade unregelmäßig geformte Natursteine lassen sich gut trocken aufschichten.

Foto: sidm / CK

Mauern im Garten

Gabionen sind sicherlich Geschmackssache, aber unstrittig können die mit Steinen gefüllten, verzinkten Drahtkörbe auch Mauern bilden.

Auf Mauern im Kopf kann man gut verzichten, aber eine gemauerte Abtrennung ist mitunter wünschenswert. Gerade bei engen Reihenhausgrundstücken lässt sich die Terrasse mit einer Mauer blick- und schalldichter abtrennen. Zum Mauern gibt es dafür verschiedene Gartenmauersteine. Viele Mauersysteme kann man sogar trocken aufbauen.

Je höher die Mauer allerdings wird, desto eher ist eine Vermörtelung ratsam – und optisch vielleicht gewollt. Das verlangt dann aber ein dickes Mörtelbett und nicht nur eine Verklebung mit Dünnbettmörtel, was bei maßhaltigen Gartenmauersteinen sonst kein Problem darstellt. Eine freistehende und über zwei Meter hohe Mauer erfordert oft auch die Anbindung der Gartenmauersteine an ein bestehendes Gebäude. Beachten Sie hierzu Hinweise des Steinherstellers, denn je nach Mauersteindicke variieren die Angaben! 

Gartenmauersteine im Überblick

Hauptsächlich finden drei Gartenmauersteine Verwendung. Zum einen Betonsteine, die alle erdenklichen Oberflächen, Formen und Farben aufweisen können. Eine exakte Vorfertigung und abgestimmte Bausysteme erleichtern damit das Mauern auch kompliziert wirkender Verbände.

Betonsteine sind meist sehr maßhaltig und lassen sich leicht aufmauern, selbst wenn ihre Ränder etwas unregelmäßig geformt sind. Foto: sidm / CK

Eine andere, schon seit Jahrhunderten bewährte Mauersteinart sind Vormauerziegel und Klinker. Sie bestehen zu 100 Prozent aus gebranntem Ton und besitzen eine geringe Wasseraufnahmefähigkeit. Neben rot-braunen gibt es weiße Klinker, mit glatten und rauen Oberflächen.

Klinker haben oft die klassische rötliche Farbgebung und sind rau und glatt erhältlich. Foto: Hersteller / Röben

Schließlich gibt es Vormauersteine und Verblender aus frostbeständigen Kalksandstein, die aus Quarzsand, Kalk und Wasser hergestellt werden und nicht zu Ausblühungen oder Verfärbungen neigen. Selbst Gartenmauersteine aus diesem Material bleiben oft lange hell und freundlich.

Kalksandsteinverblender sind weiß und ebenfalls rau und glatt erhältlich. Foto: Hersteller / Emsländer

Etwas seltener, aber auch nicht unüblich sind Gartenmauersteine aus Naturstein. Die eher unregelmäßige Form verlangt hier aber oft nach einem dicken Mörtelbett auf der Lagerfuge, mit dem man Unebenheiten in jeder Steinlage ausgleichen kann. 

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