Gartenhütte

Gartenhaus aus Holz bauen

Aus selbst ist der Mann 7/2023

Im Garten werden viele Werkzeuge und Geräte benötigt. Um sie zu verstauen, empfiehlt sich der Bau einer Gartenhütte. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

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Foto: Hersteller / Stihl

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Wasser sparen: Dank der Regenrinne mit Abfluss kann das Wasser direkt in einen Regenspeicher hineinlaufen.

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Bestimmen Sie zunächst den Standort. Dann stecken Sie die Fläche mithilfe einer Richtschnur und Pflöcken ab.

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Für die Punktfundamente heben Sie mit einem Spaten neun Löcher in dem markierten Feld aus.

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Bevor nun die Fundamente gegossen werden, sind die Fundamentbalken anzureißen und zuzuschneiden. 

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Befestigen Sie die Pfostenanker an den Fundamentbalken. Brechen Sie die Kanten der Balken, damit die Pfosten in die Anker ...

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... passen. Setzen Sie den Balken so ein, dass die Pfostenanker genau mittig in den Bodenlöchern sitzen und überprüfen Sie, ob alles ...

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... in der Waage ist. Mischen Sie nun den Estrichbeton nach Vorgabe an und füllen die Löcher bis etwa einen Zentimeter unter ...

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... den Balken. Dann muss der Beton aushärten. Vor dem Weiterarbeiten prüfen Sie mit einem Spaten, ob der Beton wirklich fest ist.

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Nachdem der Beton getrocknet ist, kann der Fundamentrahmen mit Zwischen- und Außenbalken vollendet werden.

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Die Zwischenräume des Fundamentrahmens werden mit einer 5 cm dicken Kiesschicht gefüllt, u. a. um Unkraut zu verhindern.

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Nun die Bodendielen auf der Unterkonstruktion anbringen. Für eine gerade Kante schneiden Sie beim ersten Brett die Nut ab.

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Die Dielenbretter können dank Nut-und-Feder-Prinzip ganz leicht zusammengesteckt und anschließend verschraubt werden.

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Fahren Sie so weiter fort, bis Sie am anderen Ende des Fundamentrahmens angekommen sind.

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Nun die Wände errichten. Dafür werden Ständerrahmen gebaut. Verschrauben Sie alle Kanthölzer auf Stoß miteinander.

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Auf den Rahmen werden dann OSB-Platten montiert. Vergessen Sie dabei nicht die Aussparungen für Türrahmen und Fenster.

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Nun kann die erste Wand aufgerichtet werden. Beginnen Sie am besten mit der größten Wand und verschrauben Sie sie ...

Tipp: Um die Wände leichter aufstellen zu können, installieren Sie vorab Stützbalken.

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... durch die Schwelle hindurch mit dem Boden. Steht die erste Wand, können Sie im gleichen Verfahren die anderen Wände montieren.

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Als Nächstes geht es mit dem Dach weiter. Dazu stemmen Sie in den Dachsparren dort Aussparungen aus, wo die Sparren oben ...

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... und unten auf den Wandrahmen aufliegen. Dann werden die Dachsparren vorgebohrt.

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Sind alle Dachsparren vorbereitet, werden diese mit den Seitenwänden verschraubt.

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Nun kann die Dachplatte befestigt werden. Diese besteht aus zwei OSB-Platten mit Nut und Feder.

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Anschließend werden die Kombiprofile zur Verkleidung der Hütte mit den Ständerrahmen an den Außenwänden verschraubt.

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Für eine schönere Optik bringen Sie die Schrauben immer auf einer Höhe an. Dann den Türrahmen einbauen und die Tür ...

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... einhängen. Die Dachkanten werden von unten durch die OSB-Platten hindurch festgeschraubt. Es wird je eine Dachkante an ...

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... der Vorder- und Rückseite befestigt und eine an der höher gelegenen Seitenwand. Zum Begrünen des Dachs zuerst ein ...

Hinweis: Nach dem Verlegen der Wurzelfolie wird auf die Dachkanten ein Dachblech gestülpt.

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... Schutzvlies und darauf eine Wurzelschutzfolie auslegen. Auf diese Folie wird eine Drainagematte mit integriertem Vlies ...

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... platziert. Zum Schluss wird noch eine Kiesfangleiste an der noch offenen Seitenwand befestigt.

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Nun können Sie mit der Begrünung beginnen. Dazu verteilen Sie Kies als Drainage an den Kanten des Dachs.

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Auf dem gesamten Dach wird dann das Substrat verteilt. Spezialsubstrat: Es gibt sowohl für die extensive als auch für die intensive Dachbegrünung verschiedene Substrate.

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Nun werden in gleichmäßigen Abständen Pflanzen in das Substrat gesetzt. Es wurde unter anderem Sedum eingepflanzt.

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Zu guter Letzt wird hier noch eine Dachrinne samt Abfluss montiert.

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Dachbegrünung: Die Dachfläche bietet einen wertvollen Lebensraum für Vögel und Insekten.

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Das sind die Maße für die Front und Rückseite.

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Dieser Zeichnung können Sie die Maße der Seitenwände entnehmen.

Gartenhütten werden gern als Bausatz gekauft. Eine selbst zu bauen, davor haben die meisten Hobbygärtner jedoch Respekt. Dabei ist das gar nicht so schwer, wie es scheint. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie mit ein wenig handwerklichem Geschick eine eigene Gartenhütte errichten können.

Checkliste Werkzeug

  • Akku-Bohrschrauber

  • Beitel

  • Feile

  • Forstnerbohrer

  • Hammer

  • Mörtelkübel

  • Motorsäge

  • Richtschnur

  • Schmiege

  • Schraubenschlüssel

  • Schubkarre

  • Spaten

  • Wasserwaage

Die gezeigte Hütte hat eine Grundfläche von 2 x 2 Metern und ist etwas über 2 Meter hoch. Für die Innenwände und das Dach wurden OSB-Platten verwendet. Die Balken für Fundament, Dachkonstruktion sowie Wandrahmen und die Bretter für Boden und Außenverkleidung wurden alle zu Beginn des Projekts mit einer Akku-Motorsäge beziehungsweise einem Gehölzschneider zugeschnitten. Doch aufgepasst! Bevor Sie jetzt einfach begeistert drauflos bauen, sollten Sie sich zunächst erkundigen, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, denn das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt und hängt von der Größe, Grundstücksbeschaffenheit und Einrichtung ab. Die gesamte Anleitung für die Gartenhütte finden Sie in der Bildergalerie oben >>

Oder Sie schauen sich das Video an:

Kleine Gartenhütte aufbauen

Ein stabiles Fundament ist die Basis einer jeden Gartenhütte. Daher haben wir noch vor dem Bau der Gartenhütte ein Fundament gegossen. Wir haben uns für Punktfundamente entschieden, also für mehreren Einzelfundamente, die in gleichmäßigen Abständen gesetzt werden. Nachdem die Fundamente gegossen wurden, ging es an den Aufbau des Bodens und der Wände. Das Gartenhaus wurde mit einem Pultdach versehen, das mit der geneigten Fläche zur Wetterseite ausgerichtet wurde. An der Neigungsseite wurde zudem eine Regenrinne montiert, von der aus das Wasser direkt in einen Regenspeicher gelangt. Das schräge Dach eignet sich auch zum Begrünen. Aufgrund der Neigung kommt jedoch nur eine extensive Begrünung infrage.

Praxistipp: Für den Bau der Wände sowie des Dachs kamen Großspanplatten, auch OSB-Platten genannt, mit Nut-Feder-System zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit und eine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit aus. Die OSB-Platten kann man sich bereits passend im Baumarkt zuschneiden lassen oder alternativ mit einer Handkreissäge entlang einer Führungsleiste selbst zusägen. Übrigens: OSB-Platten werden auch gerne für den Innenausbau verwendet.

  1. Sobald das Fundament getrocknet ist, können Sie die Zwischenräume des Fundamentrahmens mit einer dicken Kiesschicht füllen.
  2. Danach werden auch schon die Bodendielen an der Unterkonstruktion angebracht.
  3. Als nächstes wird der Ständerrahmen für die Wände errichtet und auf em Rahmen werden OSB-Platten montiert.
  4. Anschließend werden die alle Wände direkt montiert.
  5. Dann wird das Dach gebaut. Dafür werden zuerst dort Aussparungen gestemmt, wo später die Sparren aufliegen.
  6. Sind alle Dachsparren vorbereitet, können Sie diese an den Seitenwäden verschrauben und die Dachplatte befestigen.
  7. Nun können Sie die Hütte verkleiden und Türrahmen und Tür einbauen.
  8. Am Ende wurde noch eine Dachrinne mit Abfluss montiert.

Dann ist die Gartenhütte fertig. Nun können Sie dieses noch begrünen. Dafür legen Se auf dem Dach ein Schutzvlies auf nd darauf eine Wurzelschutzfolie. Darauf folgt dann noch eine Drainagematte mit integriertem Vlies und eine Kiesfangleiste. An den Kanten des Dachs wird Kies als Drainage verteilt. Auf der restlichen Fläche folgt dann ein Substrat. In gleichmäßigen Abständen können Sie das Dach nun bepflanzen.

Praxistipp: Bei einer Dachbegrünung gibt es die intensive und extensive Dachbegrünung. Die extensive Begrünung wird auf Garagen, Carports oder Gartenhäusern eingesetzt, da diese nur eine geringe Last tragen können. Mit der intensiven kann ein ganzer Dachgarten mit Rasen, Hecken und Sitzplätzen gestaltet werden. Zwei wesentliche Vorteile einer Dachbegrünung sind: An den heißen Tagen heizen sich die darunter liegenden Räume nicht auf und in den kalten Monaten wirkt die Begrünung isolierend, sodass Sie Heizkosten sparen.

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