Eingang pflastern

Weg zum Haus pflastern

Aus selbst ist der Mann 4/2022

Wer ein neues Haus baut oder den Eingangsbereich einfach langsam mal renovieren möchte, der kann den Eingang pflastern. So einfach geht's!

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Foto: sidm / CK, Archiv

Weg zum Haus pflastern

So kann auch Ihr Eingang aussehen, wenn Sie ihn pflastern.

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Schotter- und Kiesschicht zum Haus etwas anschütten und verdichten. Die Höhe und Tiefe hängt von den Rinnenmaßen ab.

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Die Rostoberseite muss später 3 bis 5 mm tiefer als die Pflasteroberfläche liegen. KG-Rohr-Bogenstücke sorgen für Anschluss.

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In den hier schon vorbereiteten Kanalanschluss werden Dichtungen eingesetzt und etwas Gleitmittel aufgetragen.

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Die Bogenstücke können so gut eingesteckt werden. Den Rinnenkörper daran anschließen und im Mörtelbett ausrichten.

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Nun erst den weiteren Unterbau aus rund 40 cm Kies und Schotter sowie die Bettung aus ca. 4 cm Sand oder Splitt anlegen.

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Hier wurde ein Edelsplittbett aufgebracht. Die Steinhöhe beträgt 8 cm. Nehmen Sie auf entsprechender Höhe ...

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... eine Markierung vor, z. B. an einem eingesteckten Holzpflock oder Eisen. So können Sie gut die Fluchtschnur zu einer weiteren ...

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... Stange auf Pflasterhöhe spannen. Legen Sie nun eine schmale Latte oder ein Vierkanteisen ins Splittbett unter der Fluchtschnur.

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Das Eisen so ausrichten, dass das Splittbett darüber glatt abgezogen werden kann und die Steine später mindestens 3 mm höher ...

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... abschließen als die Ablaufrinne. Das gleiche Prozedere erfolgt auf der Gegenseite.

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Mit einem Richtscheid oder einer anderen geraden Latte ziehen Sie die Fläche über die Stangen glatt ab. Die Stangen ...

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... danach aufnehmen und die Lücken mit Splitt auffüllen. Gehen Sie abschnittsweise vor, besonders bei runden Wegverläufen.

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Ist der Splitt im geplanten Wegverlauf geglättet, beginnt die Steinverlegung.

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Beachten Sie auch im Innenradius eine Mindestfugenbreite von 3 mm, die nach außen aber problemlos größer werden kann.

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Wichtig ist ein Versatz der Steine, der zwischen einer halben bis mindestens einer viertel Steinlänge betragen sollte.

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Für nur fußläufig genutzte Bereiche benötigt man keine separaten Randsteine. Eng abgesteckt: Um Rundungen wie hier zu erhalten, Pflöcke in kurzen Abständen setzen.

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Es folgt der Weg entlang des Hauses zur Parkfläche: Unterbau verdichten, Bettung einbringen, Fluchtschnur spannen und ...

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... Bett glatt abziehen. Beachten Sie, dass der Unterbau 10 cm breiter als der Weg ausfällt! Steine am besten entlang einer ...

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... Fluchtschnur im Versatz verlegen. Zum Rand hin sind manchmal Schnitte nicht zu vermeiden. Zeichnen Sie eine Linie an.

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Der Zuschnitt erfolgt mit Steintrennmaschine, Winkelschleifer oder mechanischem Steintrenner; die Geräte kann man ausleihen.

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Anschließend passt der Stein an die Randbefestigung oder angrenzende Pflasterfläche.

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Den ohne Randsteine gesetzten Weg an den Seiten mit mindestens 10 cm hohen Rückenstützen aus Beton versehen.

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Die Pflastersteine ins Splittbett setzen, sie dürfen nicht direkt auf Beton verlegt werden, z. B. an den Randsteinfundamenten! Kleiner Sitzplatz: Die Terrasse ist mit Rustikalpflaster in 14 x 14 cm ausgeführt.

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Vor allem befahrene Flächen müssen mit Randeinfassungen versehen werden, damit das Pflaster sich nicht verschiebt.

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Hier ist die Parkfläche zur Straße durch den Bordstein und zum Vorgarten durch in 20 cm Mörtel gesetzte Steine begrenzt.

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Eingang Pflastern: Verfugen & verdichten

Vorsicht: Bei Pflastersteinen muss die Fläche vorm Abrütteln mit Fugenmaterial gefüllt sein, um Verwerfungen vorzubeugen.

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Eingang Pflastern: Verfugen & verdichten

Bei trockenem Wetter und Untergrund den Fugensplitt abschnittsweise ausstreuen. Mit grobem Besen den Splitt gleichmäßig ...

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Eingang Pflastern: Verfugen & verdichten

... ohne Wasserzugabe verteilen und in die Fugen einfegen. Die Oberfläche sauber abfegen und ein erstes Mal abrütteln. Danach ...

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Eingang Pflastern: Verfugen & verdichten

... Fugenmaterial unter begrenzter Wasserzugabe nachfüllen, Fläche trocknen lassen, abkehren und nochmals abrütteln. Gut abgerüttelt: Das Abrütteln dient weniger der Verdichtung des Pflasters, sondern eher der des Fugenfüllmaterials.

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Eingang pflastern: Verband legen

Damit alle Steine fest liegen, sollten Kreuzfugen vermieden und die Steine versetzt verlegt werden. An einer Bezugslinie (Fluchtschnur oder hier die Ablaufrinne) beginnen.

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Eingang pflastern: Verband legen

Die Steine der nächsten Reihe mit halbseitigem Versatz verlegen.

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Eingang pflastern: Verband legen

Gekürzte Steine sollten nicht kleiner als der halbe Normalstein sein.

Der Eingang ist das, was Ihre Besucher als erstes sehen. Da möchte man doch ungern einen Trampelpfad, der die Besucher zum Haus führt. Deswegen sollten Sie besser Ihren Eingang pflastern. Denn, wenn man es richtig macht, sieht der Eingang direkt viel einladender aus. Zum Eingang pflastern brauchen Sie etwas handwerkliches Geschick und unsere Anleitung in der Bildergalerie >>

Übrigens: Flächen, die nur zu Fuß betreten werden, müssen nicht so tief ausgehoben werden, meist reichen rund 40 cm. Ratsam ist der Einbau einer Ablaufrinne, hier direkt am Hauseingang. Starkregen fließt so nicht ins Haus, sondern in die Kanalisation.

Wichtig ist, dass der Untergrund ausreichend verdichtet wurde – nur ein tragfähiger Untergrund verhindert dauerhaft, dass sich der Pflasterweg verformt, sich Kuhlen bilden oder Steine absacken. Das Video zeigt, wie Sie den Untergrund für Pflasteflächen vorbereiten sollten:

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Eingang pflastern: Pflasterverbände

Wer Pflastersteine verlegen möchte, sollte sich überlegen, wie er die Steine verlegt. Denn es gibt verschiedene Verlegearten, die unterschiedlich schwer zu verlegen sind. Das sind die vier beliebtesten Varianten beim Pflastern:

  • Reihenpflaster mit versetzten Fugen (A)
  • Schuppenbogenpflaster: einzelne Bögen auf dem Scheitelpunkt des vorhergehenden beginnen (B)
  • Diagonalpflaster: Reihen sind mit versetzten Fugen im 45°-Winkel verlegt (C)
  • Segmentbogenpflaster: aus Kreissegmenten konstruiert (D)

Fugen- und Pflegematerial fürs Eingang pflastern

Unkraut und Ameisen zwischen den Terrassenfugen sind lästig. Entgegenwirken sollen Fugensande, die mit Kunststoff vergütet sind, z. B. Techniseal Polymersand DR+. Die Mischung aus kalibriertem Sand und Bindemittel wird trocken aufgetragen, verdichtet und dann befeuchtet. Sie eignet sich zur Verfugung von Plattenbelägen und Pflastersteinen auf weichem Boden. Klassisches Fugenfüllmaterial wird trocken eingekehrt und durch eine Rüttelplatte verdichtet. Es sollte einen Feinkornanteil von unter neun Prozent aufweisen – auf keinen Fall lehmigen Sand oder Mörtel verwenden!

Praxistipp: Völlig frei von Feinanteilen ist Fugensplitt, der allerdings sauber sein und farblich passend zum Belag ausgewählt werden sollte, um Verfärbungen zu vermeiden.

Grüne Steine sind nicht schön: Abgestimmt auf die Jasto-Pflastersteine gibt es u. a. einen Algenentferner, der den Grünbewuchs zerstören und weitere Wurzel- und Sporenbildung verhindern soll. Je nach Untergrund werden ca. 100 bis 200 ml/m2 benötigt (ca. 15 Euro/l). Die Imprägnierung BI Super bietet einen Schutz gegen herkömmliche und aggressive Verschmutzungen wie z. B. Öl-, Kaffee- oder Rotweinflecken. Verbrauch ca. 100 bis 300 ml/m2 (ca. 25 Euro/l).
Mehr Informationen, wie Sie Grünbelag erfolgreich entfernen, finden Sie in dieser Anleitung:

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