Bauplan Outdoorküche

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Der Grill ist das Herzstück dieser Gartenküche. Auf dem zweiten Modul der mobilen Outdoorküche lassen sich die Speisen anrichten und der Abwasch erledigen.

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Die 45-x-70-mm-Hölzer der Rahmenkonstruktion längen Sie mit der Kappsäge ab. Die Maße finden Sie im Einkaufszettel auf dem Bauplan.

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Nuten Sie für den Frontrahmen mit der Oberfräse die aufrechten Eckhölzer (links) und falzen Sie den Bodenholm.

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In die Köpfe des Bodenholms je zwei 10-mm-Dübellöcher mit Tiefenstopp einbringen.

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Übertragen Sie die Löcher mit Dübelmarkierstiften in einer Winkellade auf die Eckhölzer. Ein kräftiger Hammerschlag sorgt dafür, ...

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... dass die Zentrierspitzen sich deutlich abzeichnen. Dort ebenfalls bohren.

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Weiter geht es mit den Zwischen-Stehholmen der jetzt liegenden Front: Dübellöcher bohren, mit einem Distanzholz den Abstand ermitteln und Dübellöcher übertragen.

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Dann den Falz des Bodenriegels als Ausklinkung auf die Eckholme verlängern.

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Beide Eckhölzer – soweit möglich – mit der Fein- oder Japansäge einschneiden und die Ausklinkungen ausstemmen.

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So sollte nun die linke, untere und nach innen zeigende Frontecke aussehen – und spiegelverkehrt ebenso die rechte Ecke.

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Noch fehlen die oberen Distanzhölzer: Dübellöcher bohren, übertragen und alle Anschlussstöße leicht anfasen.

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Wasserfesten Klebstoff angeben, Dübel einsetzen, Hölzer zusammenstecken und fest verpressen. Praxistipp: Prüfen Sie mit dem Schreinerwinkel, ob der Rahmen rechtwinklig ist.

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Stellen Sie die Rahmenhölzer der Rückwand her – hier die Stehholme; die Längsholme erhalten eine durchgehende Nut.

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Die mittleren Stehholme werden oben und unten beidseitig abgesetzt und erhalten so einen Zapfen – links im Bild ist ein Holm zu sehen, rechts nur eine Zulage, um den Ausriss beim Fräsen zu verhindern!

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Die Zapfen greifen in die Nuten der Längsholme.

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Eckholme verdübeln, unten ausklinken, Zwischenholme positionieren und Nut-und- Federbrett-Füllungen vermittelt auflegen. Praxistipp: Der untere Holm ist wie beim Frontrahmen gefalzt.

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Trennen Sie die jeweils äußeren Füllungsbretter eines jeden Feldes entsprechend längs auf.

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Die Bretter werden oben und unten sowie an den Außenseiten gefalzt, um in die Nut zu passen. Praxistipp: Um Ausriss beim Fräsen zu verhindern, ggf. vorher die Köpfe mit der Präzisions-Gehrungssäge entsprechend tief einschneiden.

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So sehen zwei Füllungsbretter anschließend aus.

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Nun können Sie die Rückwand (am besten zu zweit) verkleben. Die Füllungsbretter sollten Sie mit etwas Luft ohne Klebstoff einsetzen! Praxistipp: Der wasserfeste Konstruktionsklebstoff (Ponal) schäumt leicht auf; daher behutsam dosieren!

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Die Rahmen für die beiden Zwischenwände bestehen aus 28-x-45-mm-Douglasienlatten. Nuten Sie diese an der schmalen Längsseite.

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Die Rahmenhölzer schneiden Sie auf Gehrung – wie hier von Hand oder maschinell mit der Kapp- und Gehrungssäge.

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Füllungen zuschneiden und falzen, anschließend die Zwischenwände verkleben.

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Die Füllungen von Türen und Korpus werden ohne Klebstoff eingesetzt. Praxistipp: Douglasie ist ein schnell wachsendes und daher relativ preisgünstiges Holz von mittlerer Dauerhaftigkeit (Klasse 3-4; Klasse 1: sehr dauerhaft, Klasse 5: nicht dauerhaft). Für eine Outdoorküche, die nicht ganzjährig der Witterung ausgesetzt sein sollte, ist Douglasie auch ohne zusätzlichen Anstrich gut geeignet. Das Holz kann sich je nach Luftfeuchte relativ stark ausdehnen und zusammenziehen; achten Sie daher bei den Füllungen auf Dehnungsfugen.

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Prüfen Sie wieder auf Rechtwinkligkeit und achten Sie darauf, dass die Elemente durchs Verspannen nicht windschief werden.

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Stellen Sie nun die Kochplattenaufnahme für den linken Seitenschrank her. Den vorderen Holm müssen Sie ausklinken.

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Achten Sie darauf, dass die flexible Gaszufuhr knickfrei und möglichst direkt zum Anschluss an den Grill geführt werden kann.

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Der Aufbau des Korpus erfolgt auf der liegenden Rückwand. Ohne Klebstoff auf Passgenauigkeit prüfen:

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Die Zwischenwände sind mit Dübeln an den Rückwandholmen angesetzt, die genuteten oberen Seitenrahmenhölzer werden einfach eingesteckt.

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Die unteren Hölzer sind an der Oberseite genutet und unten gefalzt. Vor dem Verkleben wie gezeigt die Füllungen herstellen.

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Wenn alles passt, wird verklebt. Hier unbedingt zu zweit arbeiten und ausreichend Spanngurte und Zwingen bereithalten. Praxistipp: Austretenden Klebstoff erst nach dem Anziehen mit einem Beitel abstoßen.

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Bereiten Sie den Boden aus 21-x-120-mm- Glattkantbrettern vor: Ablängen und an den Enden je zweimal bohren und senken.

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Unter dem linken (Koch-)Fach zwei Hölzer mit Abstand für die dort untergebrachte Gasflasche montieren, danach die Hölzer auf Stoß verschrauben.

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Äußere Bretter auch seitlich verschrauben! Dann die Rollen unter den Ecken am Rahmen montieren.

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Zur Befestigung der Arbeitsplatte bringen Sie an den oberen Rahmenhölzern aus den Glattkantbrettern geschnittene Leisten an.

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Suchen Sie die besten und geradesten Glattkantbretter aus und verkleben Sie daraus mit etwas Übermaß die Arbeitsplatte.

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Danach die Arbeitsplatte besäumen und die Ausschnitte für Grill und Kochplatte vornehmen.

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Klebstoff auf den Rahmen geben, die Platte auflegen und von unten verschrauben.

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Als Auflager für den Grill verkleben und verschrauben Sie rechts und links je eine breite Leiste. Der Grill wird daran festgeschraubt.

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Die Türen entsprechen im Aufbau exakt den beiden Zwischenwänden.

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Anschließend werden die Türen auf der Rückseite umlaufend gefalzt ...

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... und mit 13-mm-Einbohrbändern jeweils im äußeren Rahmenholz angeschlagen. Innen werden Magnetschnäpper verschraubt.

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Zum Öffnen haben wir massive Edelstahlknöpfe (Art-Nr. 1612-30N1) aus der Cantas-Serie von Siro verwendet.

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Kochfeld festschrauben und Löcher für den Gasschlauch sowie die Gasleitung bohren (beachten Sie die begrenzte Länge).

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Grill einsetzen, montieren, Gasleitungen festschrauben und Gasflasche anschließen. Unter dem Grill wurde ein Zwischenboden eingesetzt. Praxistipp: Gasflasche mit Zurrgurt fixieren.

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Eingebaut haben wir den Gasgrill TG-3 von Tenneker, der für 399 Euro bei Hornbach erhältlich ist. Das robuste Gerät mit Edelstahlhaube verfügt über drei separat regulierbare Grillbrenner sowie einen Seitenbrenner als Kochfeld – alle Brenner lassen sich über einen Batteriezünder entfachen. Das Gestell und ein Seitentisch werden beim Einbau nicht benötigt.

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Der Spül- und Anrichtewagen entspricht dem Grill-Element bis auf einen Unterschied: Der obere Frontholm ist nicht unterbrochen. Der Aufbau des Spülmoduls ähnelt dem des Grillwagens.

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Bereiten Sie die Laufleisten für die beiden seitlichen Schubkästen vor: Vorne und hinten ausklinken, bohren und senken.

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Mit einem aufgespannten Distanzbrett lassen sich die Leisten gut positionieren und vorn und hinten am Rahmen verschrauben.

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Schubkasten-Rahmenhölzer ablängen, Front und Seiten für den Boden nuten, die Seitenzargen für die Laufleisten nuten.

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Zargen mit Zwingen zusammenhalten, durch die Zarge bohren und nach Klebstoffangabe Dübel einsetzen und abschneiden.

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Den Boden können Sie über die zurückspringende Rückenzarge einschieben und darauf verschrauben.

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Im mittleren Fach kann wegen der Spüle kein Schubkasten laufen. Verschrauben Sie dort Montagehölzer für eine starre Blende.

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Die Türen werden nur seitlich und unten, die Schubkastenfronten (einschließlich der Mittelblende) nur seitlich und oben gefalzt.

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Die Blendenmontage erfolgt von innen bzw. hinten. Spannen Sie bei eingesetzten Schubkästen eine Leiste unter die Blenden.

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Arbeitsplatte verleimen, Ausschnitt für die Spüle zuschneiden (achten Sie auf den Zwischenholm!) und Armaturloch bohren.

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In den Spül- und Anrichtewagen haben wir die Küchenarmatur Avital Argun chrom (Art. 7910254; rund 100 Euro) sowie die Edelstahl-Einbauspüle Piccante Ada 45 (Art. 8847080; 145 Euro) mit Spültischsiphon (Art. 1356587, 6,70 Euro) eingebaut. In Bild 54 ist zu sehen, wie die Armatur mit einer Gewindetülle 3/8 AG-13 mm an eine Schlauchkupplung angeschlossen wird. Anstelle des Warmwasser- Zulaufschlauchs haben wir in die Armatur eine Feingewindeschraube M10 x 1 x 30 mit reichlich Teflonband eingeschraubt.

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Spülbrause vorbereiten, Spüle und Armatur samt Siphon verschrauben. Türen anschlagen, Griffe und Magnetschnäpper montieren.

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Ein Zwischenboden mit Einschuböffnung für den Abwassereimer und ein Zugangsloch für den Gartenschlauch im Boden komplettieren den Spül- und Anrichtewagen.

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Die Holzoberflächen können Sie ölen oder (biozidfrei) lasieren.

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Grillen, spülen und anrichten kann so schön sein – diese mobile Outdoorküche für Grillprofis macht's möglich!

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