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Rasensamen

Jede Rasensorte hat bestimmte Vorzüge gegenüber anderen Rasenarten: Das gilt es bei der Auswahl der Rasensamen zu bedenken! Je nachdem, wie Sie Ihren Rasen nutzen wollen, wählen Sie die passende Saatgutmischung aus.

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Video: Xcel Production

Meist lohnt es sich, bei Saatgutmischungen zu hochwertigen Markenprodukten zu greifen. Ein Rasen aus speziell gezüchteten Rasensamen wächst langsamer als eine vergleichbare Billigmischung aus Grassamen – die Keimung zögert sich zwar länger hinaus, doch dafür muss nicht so oft gemäht werden. Mit Billigware wie Berliner Tiergarten werden Sie auf Dauer keine Freude haben.

Rasensamen werden gemischt

Rasensamen-Qualitätsmischungen sind insgesamt pflegeleichter und strapazierfähiger. Sie enthalten Gräser wie Wiesenrispe, Rotschwingel oder deutsches Weidelgras. Letzteres ist besonders trittfest und regeneriert sich schnell, weshalb es vor allem für Spielrasen zum Einsatz kommt. Rotschwingelarten bilden hingegen eine dichte Grasnarbe aus und eignen sich wegen ihres Formenreichtums vor allem für Zierrasen. Nahezu jede Mischung enthält Wiesenrispe, da sie Trockenheit, Halbschatten und Frost verträgt und zudem trittfest ist.

Rasensamen-Mischungen im Überblick

Achten Sie beim Kauf auf die Zusammensetzung der Rasensamen-Mischung und die Ergiebigkeit pro Quadratmeter:

  • Zierrasen: Moderne Züchtungen von Zierrasen wachsen langsam und ersparen das wöchentliche Mähen. Der überwiegende Anteil an Rotschwingelsorten verleiht dem Rasen ein feinborstiges, dichtes und gleichmäßiges Aussehen. Geringe Mengen der Wiesenrispe machen ihn widerstandsfähiger gegen Trockenheit & Frost. Allerdings nimmt der grüne Teppich häufiges Betreten sehr übel. Eignet sich z. B. für Vorgärten.
  • Sport & Spielrasen: Diese strapazierfähigen Mischungen enthalten größtenteils Gräser wie Wiesenrispe und deutsches Weidelgras. Kahlstellen im Rasen, die durch eine hohe Belastung entstehen, begrünen sich schneller als bei anderen Rasentypen. Leider muss der Rasen dadurch auch häufiger gemäht werden.
  • Blumenwiese: Wer es bunt und pflegeleicht mag, sollte sich für eine Blumenwiese entscheiden. Sie muss nur selten gemäht oder bewässert werden und kommt ohne Düngung aus. Die Wiese blüht je nach Jahreszeit immer unterschiedlich – eignet sich aber nur für Gartenbereiche, die kaum betreten werden müssen.
  • Schattenrasen: Auch an den ungünstigsten Standorten wachsen die Rasensamen einer Schattenmischung zu einem dichten Rasenteppich heran, wenn man ihn nicht zu tief mäht und in Ruhe gedeihen lässt.

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