Insektenstich Die 5 gängigsten Insektenstiche erkennen

Insektenstiche kommen im Sommer häufig vor und nicht immer sind sie harmlos. Da ist es gut zu wissen, was einen denn da gestochen hat. Haben Sie das Insekt nicht gesehen, sollten Sie daher zumindest die gängigsten Insektenstiche erkennen können.

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Inhalt
  1. Insektenstiche erkennen
  2. Entzündete Insektenstiche behandeln
  3. Insektenbisse erkennen

Ein kurzes Kitzeln und plötzlich ein stechender Schmerz. Sie schlagen zu, doch was auch immer Sie gestochen hat, ist schon längst weg. War es nur eine Mücke? Vielleicht doch eine Wespe? Oder vielleicht etwas ganz anderes? Vor allem für Allergiker ist es wichtig, Insektenstiche auseinanderhalten zu können, aber auch Nicht-Allergiker sind natürlich daran interessiert, ob sich in ihrem Schlafzimmer nur eine Mücke tummelt oder gar Bettwanzen!

 

Insektenstiche erkennen

Die gängigsten Insektenstiche haben wir im Video oben und weiter ausführlich in der folgenden Liste zusammengestellt, sodass auch Sie problemlos Ihre Insektenstiche identifizieren können.

1. Wespenstich

Wespenstiche sind hingegen äußerst schmerzhaft und können gefährliche allergische Reaktionen hervorrufen, die von Übelkeit über Atemnot bis hin zum Atemstillstand führen können. Rund 3,5 Prozent der Bevölkerung reagieren derart stark auf Wespenstiche. Jährlich sterben gut 20 Menschen an den Folgen eines Stichs einer Wespe.

Wespenstich in Kniekehle
Wespenstiche können tagelang geschwollen bleiben. Foto: Janina Dierks / stock.adobe.com

2. Bienenstich

Ein Bienenstich ähnelt sehr einem Wespenstich und kann die gleichen allergischen Reaktionen hervorrufen. Unterscheiden kann man die Stiche dennoch leicht, denn der Stachel der Biene bleibt in der Haut stecken.

Bienenstachel steckt in der Haut
Der Bienenstachel bleibt nach einem Stich in der Haut stecken. Foto: Waugsberg, Bienenstich-20a, CC-BY-SA-3.0

3. Hornissenstich

Ein Hornissenstich ist äußerst selten. Die Tiere stechen nur, wenn man sie direkt bedroht. Der Stich einer Hornisse ist wesentlich schmerzhafter als ein Wespen- oder Bienenstich, allerdings geben sie weniger Gift ab und verursachen daher nur selten allergische Reaktionen.

4. Hummelstich

Auch Hummeln können stechen, dass Sie ohne Selbstverschulden gestochen werden, ist allerdings ausgeschlossen. Hummeln fliegen nie von sich aus auf Menschen zu und einen Stich kündigen sie immer deutlich an. Da der Hummelstachel nur schwach ausgebildet ist, kann er nicht ohne weiteres durch die Haut dringen. Fühlt sie sich bedroht, legt sie sich daher auf den Rücken und reckt ihr Hinterteil in die Luft. Nur wer sich dann von sich aus ihrem Stachel nähert, kann auch tatsächlich gestochen werden.

5. Mückenstich

Die rundlichen Quaddeln, die so schrecklich jucken, hat bestimmt jeder schon einmal auf seinem Körper entdeckt. Besonders fies ist, dass eine Mücke nicht nur einmal zusticht. Ein Exemplar kann einen in einer Nacht durchaus ein Dutzend Stiche auf dem ganzen Körper verteilt verpassen.

Mückenstiche auf Arm
Mückenstiche sehen aus wie weiße Quaddeln. Foto: Hans / Pixabay

Das einzig Positive: Schmerzhaft sind Mückenstiche immerhin nicht! Dafür können sie bei einer Allergie oder Entzündung handflächengroß anschwellen.

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6. Bremsenstich

Einen Bremsenstich ist der Insektenstich, den Sie am deutlichsten spüren. Er ist sehr schmerzhaft und deutlich zu spüren. Bremsen stechen außerdem nicht zur Verteidigung, sondern zum Blutsaugen, weshalb sie nach dem Stich regelrecht an der Haut kleben und sich nur sehr schwer verscheuchen lassen. Der Stich kann außerdem noch etwas Nachbluten.

7. Ameisenstich

Einige Ameisen haben Stacheln und scheuen auch nicht davor zurück ihn zu nutzen, dazu zählen die Gemeine Rasenameise, die Rote Knotenameise sowie Feuerameisen. Ihr Gift wirkt ähnlich dem von Bienen und Wespen und kann ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen.

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Die meisten Ameisenarten haben jedoch keinen funktionsfähigen Stachel mehr. Sie behelfen sich auch andere Art und Weise: Sie beißen Ihre Opfer und spritzen dann Ameisensäure in die Bisswunde. Der Effekt ähnelt sehr dem eines Stichs. Es brennt und es bilden sich kleine Pusteln auf der Haut.

Ameisenstiche auf Arm
Ameisenstiche brennen und können allergische Reaktionen hervorrufen. Foto: Alfred Buschinger, Ameisenstiche, CC-BY-SA-3.0

Praxistipp: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, auch Libellen könnten stechen. Das stimmt allerdings nicht. Sie haben keinen Stachel. Allerdings können sie beißen, wenn man sie lange genug ärgert. Das ist jedoch wenig schmerzhaft und erst recht nicht gefährlich.

 

Entzündete Insektenstiche behandeln

Ganz gleich, was Sie gestochen hat, ein Insektenstich entzündet sich häufiger, wenn man daran kratzt. Erst dann öffnet sich die Wunde und Bakterien haben freie Bahn. Um das zu verhindern, kühlen Sie den Stich sofort. Entzündet sich doch einmal was, steht ein Gang zum Arzt an, damit aus einem einfachen Mückenstich nicht etwa eine gefährliche Blutvergiftung entsteht. Mehr Infos zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Insektenstichen finden Sie auf PraxisVita!

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Praxistipp: Erhöht sich nach einem Insektenstich Ihr Puls oder haben Sie Schwierigkeiten beim Atmen, suchen Sie immer sofort einen Arzt auf. Im Zweifel rufen Sie den Notarzt, denn mit einer allergischen Reaktion ist nicht zu spaßen!

 

Insektenbisse erkennen

Auch andere Insekten können für Pusteln oder Quaddeln auf der Haut verantwortlich sein. Die entstehen allerdings nicht immer durch Insektenstiche, sondern auch durch Bisse. Finden Sie juckende rote Pusteln auf Ihrer Haut könnten daher auch folgende drei Tiere dahinterstecken:

1. Bettwanzenbiss

Bettwanzen sind vor allem nach einer Urlaubsreise schnell eingeschleppt. Da Bettwanzen mehrmals zubeißen und dabei auf der Haut entlangwandern, entsteht eine Art Straße. Die Bisse jucken außerdem hauptsächlich morgens.

Bettwanzenbisse auf Rücken
Der biss der Bettwanze hinterlässt kleine rote Pusteln auf der Haut. Foto: James Heilman, MD, Bedbugb2, CC-BY-SA-3.0

2. Zeckenbiss

Zecken sind keine Insekten, sondern Spinnentiere, dennoch möchten wir sie kurz erwähnen, da ihr Biss weitreichende gesundheitliche Folgen haben kann. Die meisten Zeckenbisse bemerkt man, wenn die Zecke noch damit beschäftigt ist, ihrem Opfer das Blut auszusaugen. Ist dies nicht mehr der Fall fällt der Biss nur als eine kleine rötliche Stelle auf der Haut auf. Vergrößert sich diese oder bildet sich gar ein Muster, das an eine Zielscheibe erinnert, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf!

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3. Flohbiss

Flöhe beißen nicht nur Katzen und Hunde, sie schrecken auch vor Menschen nicht zurück. Flohbisse erkennt man daran, dass sie in Gruppen auf der Haut auftreten. Sie sind klein, liegen eng beieinander und jucken stark.

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