Insektenhaus

Aus Sonderheft 4/2018

Auch wenn sie sich schon lange bewährt haben, findet man Insektenhäuser doch noch viel zu selten in den Gärten. Dabei ist ein Insektenhaus eine sinnvolle Investition, sorgt es doch für Artenvielfalt im Garten.

Insektenhaus
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Ein Insektenhotel oder Insektenhaus sieht vielleicht unscheinbar und irgendwie provisorisch aus, leistet aber als künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten einen wertvollen Beitrag, um nützliche Insekten in unseren immer steriler werdenden Gärten eine Heimat zu bieten. Bereits in den 1990er Jahren propagierten Naturschutzverbände das Aufstellen von Insektenhäusern. Zunächst schufen nur Besitzer naturnaher Gärten und in (hoch-)schulischen Gärten solche Unterschlupfmöglchkeiten für bedrohte Insektenarten. Heute ist das Insektenhaus in nahezu jedem Familien-Garten zu finden!

Insektenhaus bauen

Mit einem Insektenhaus lockt man keineswegs lästige Stechviecher an, sondern nützliche Gartenhelfer wie Florfliegen oder stachellose Wildbienen, die bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung wertvolle Dienste leisten. Wie Sie ein Insektenhaus bauen, zeigt das fogende Video oder die verlinkten Bauanleitungen.

Im Video geht der NABU der Frage nach, warum und wie man ein nützlingefreundliches Insektenhaus baut: "Für ein Insektenhotel braucht es nicht viel Zeit und noch weniger Utensilien. Schon mit wenigen Handgriffen steht die neue Unterkunft für Wildbienen."

Insektenhäuser gibt es zu kaufen, man kann sie sich aber auch leicht selbst bauen: Einige Hölzer unterschiedlich dick lochen, Schilfrohrhalme bündeln und Rindenstücke sowie Kiefernzapfen trocken unterbringen.

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