Hochentaster

Hochentaster – so heißen kompakte Sägen, die an einer Stange „fernbedient“ werden können. Wir zeigen Ihnen, was diese Geräte leisten.

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Beim Baumschnitt wird die Krone ausgelichtet, das treibt den Gärtner zwangsläufig auf die Leiter: Mehr Sicherheit beim Auslichten großer Bäume als Kettensäge und Leiter bieten Hochentaster. Hochentaster sind kleine Motorsägen, die mit ihrem Teleskop-Stiel Sägearbeiten in Höhen von bis zu 4 m erlauben. Durch den großen Abstand sind typische Gefahren aus der Arbeit mit der Kettensäge wie Rückschlag und Blockade beim Hochentaster kein Risiko mehr. Hochentaster gibt es mit Benzin-, Elektro- und Akku-Antrieb.

 

Hochentaster: Benzin, Elektro oder Akku?

Wie bei allen motorbetriebenen Gartengeräten variiert auch beim Hochentaster die Einsatzfähigkeit je nach Antriebsart:

Hochentaster

Der Elektro-Hochentaster ist günstig, sofort startklar und wartungsarm, aber nur mit einem nahem Stromanschluss zu betreiben. Der Akku-Hochentaster steht und fällt mit der Leistung des eingesetzten Akkus.

Gartenpflege Hochentaster-Test
Akku-Hochentaster im Praxistest

Die Bäume wachsen nicht in den Himmel – und dennoch schneller, als manchem Gartenbesitzer lieb ist. Mit einem Hochentaster behalten Sie die...

Der Benzin-Hochentaster schließlich ist wegen seines Motors besonders schwer und wartungsaufwendig, dafür unbegrenzt einsatzfähig, was bei großen Grundstücken (Pachtflächen, Zuwegungen, ...) von besonderem Vorteil ist.

HochentasterNicht nur beim Motor-Hochentaster ist ein Tragegurt ein nützliches Zubehör: Um sich voll auf das Manövrieren des Hochentasters in der Baumkrone konzentrieren zu können, ist es sinnvoll, die Last des Hochentasters über den Tragegurt ergonomisch über den gesamten Körper zu verteilen. So lässt sich mit dem Hochentaster lange ermüdungsfrei arbeiten.

 

Sicherheit bei der Arbeiten mit dem Hochentaster

Hochentaster

Auf keinen Fall sollten Sie mit einer Kettensäge auf Klettertour gehen, auch die Nutzung von einer Leiter aus ist ausdrücklich und mit gutem Grund verboten! Abgesehen von der Absturzgefahr ist bei der Arbeit mit der Kettensäge stets die freie Beweglichkeit am Boden notwendig, um sich vor abbrechenden oder herabstürzenden Ästen in Sicherheit bringen zu können.

Praxistipp: Vor jedem neuen Schnitt sollten Sie zuvor herabgefallenes Material jeweils aus Ihrem Aktionsbereich entfernen, damit Sie sich mit dem Blick nach oben frei bewegen und vor allem abstürzenden Ästen schnell ausweichen können.

 

Alternative zu motorbetriebenen Hochentastern

Einfachste und preiswerteste Möglichkeit, hochgelegene stärkere Äste vom Boden aus zu kappen, sind mechanische Baumsägen am langen Stiel. Sie eignen sich vor allem, wenn man nur selten Rückschnitte vornimmt – dann fällt der höhere Kraft- und Zeitaufwand nicht ins Gewicht.

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Quelle: selbst ist der Mann 4 / 2015

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