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Geht auch ganz einfach:

Gipsputz Gips: Bester Wandputz für Heimwerker

Als Innenputz ist Gips kaum wegzudenken. Gipsputz trocknet schnell, bildet eine glatte Oberfläche und reguliert das Raumklima – ein idealer Untergrund für Dekorputze, Tapeten oder Farben. Wir zählen die vielen Vorteile von Gipsputz auf und zeigen Schritt für Schritt, wie Sie Gipsputz verarbeiten!

Calciumsulfat nennt sich der Baustein, aus dem ein Gipsputz entsteht. Eine herausragende Eigenschaft von Gipsputz stellt seine Sorptionsfähigkeit dar. Im Gegensatz zu zementhaltigem Putz kann er viel Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. In Innenräumen sorgt das für ein ausgeglichenes, wohngesundes Raumklima. Da Gips wasserlöslich ist, darf Gipsputz nur im Innenbereich eingesetzt werden. Praxistipp: Räume, die dauerhafter Feuchtigkeit ausgesetzt sind, sollte man damit nicht verputzen. Das heißt aber nicht, dass er für Bäder gänzlich ungeeignet ist, es kommt auf den Feuchteanfall und die Belüftung an. Für Wohnräume jedenfalls bildet Gipsputz einen idealen Untergrund.

Als ideale Verbindung erweist sich auch die Kombination von Flächenheizsystemen und Gipsputz – sofern Sie über eine Wandheizung verfügen. Ansonsten freut man sich grundsätzlich über die glatten Oberflächen, die man mit Gipsputz erzielt. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, auf eine bereits mit Zementputz überzogene Rohbauwand eine Lage Gipsputz aufzuziehen – gut fürs Raumklima und ein glatterer Untergrund inklusive.
Gerade in Kombination mit Zement gilt es jedoch, eine längere Durchfeuchtung zu vermeiden, sonst kommt es zu Treiberscheinungen.

 
 

Wand mit Gips verputzen

Bei der Verarbeitung von Gipsputz müssen Sie darauf achten, dass er nicht zu schnell trocknet, sonst entstehen Spannungen und Risse. Lüften Sie also oft, aber kurzfristig, aber setzen Sie keinesfalls Heiz- oder Entfeuchtungsgeräte ein, solange der Gipsputz nicht durchgetrocknet ist. Auch der Putzgrund muss trocken ausfallen, damit der Gips nicht mürbe wird, sich anlöst, ausblüht und abbröckelt.

Praxistipp: Haftbrücken bzw. Grundierungen verbessern die Haftung des Putzes auf glatten und/oder schwach saugenden Untergründen wie Beton oder auf stark saugenden Untergründen wie Porenbeton und Gipsplatten.

Sie bestehen hauptsächlich aus Dispersionen und anorganischen Zuschlägen wie Sand, Quarzmehl, Steinmehl sowie weiteren Additiven und Farbpigmenten (diese dienen nur der Ausführungssicherheit beim Auftragen). Das in der Dispersion enthaltene Wasser verdunstet nach dem Auftrag und es entsteht ein homogener Film, in dem die Zuschläge fest eingebunden sind, sodass Größe und Rauigkeit der Oberfläche zunehmen – und damit auch die folgende Putzhaftung. Wie bei Putz oder Farbe muss der Untergrund tragfähig, trocken, sauber, staub- und frostfrei sein. Und die Umgebungs- und Bauteiltemperatur sollte +5 °C nicht unterschreiten.

Gebrauchsfertige Gipsputz-Mischungen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Trockenmörtel mit genau definierten Eigenschaften, ob zum Verputzen von rohem Mauerwerk oder zum Verspachteln von Trockenbaufugen. Dank ausgefeilter Dosieranlagen im Werk können Hersteller grammgenaue Mischungen produzieren, die man selbst auf der Baustelle kaum so hinbekommt. Fertige Trockenmörtel können Sie also je nach Erfordernissen auswählen und auf der Baustelle mit Wasser anmischen. Bei größeren Bauvorhaben werden gipshaltige Produkte auch fertig gemischt im Silo angeliefert.

Materialblatt & Mischungsverhältnisse
Umfang: 1 Seiten
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In diesem kostenlosen Download finden Sie alle wesentlichen Mischungsverhältnisse, eine Übersicht zu den technischen Eigenschaften von Gipsputz und die wichtigten Prüfkriterien, wie Sie den Untergrund für Gipsputz voruntersuchen.

Quelle: selbst ist der Mann 9 / 2016

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