Futterautomat Futterspender selber bauen

Schnell gebaut, großer Futtervorrat und rasch aufgehängt: Der Futterautomat erfüllt drei Wünsche auf einmal. Wir zeigen, wie Sie einen Futterspender selber bauen.

Checkliste Werkzeug
  • Blechschere
  • Bohrer

Drinnen gibt’s Spekulatius, draußen Sonnenblumenkerne, die in diesem Futterautomat auch noch von vielen Vögeln gleichzeitig erreicht werden können. Eine Verunreinigung durch Kot ist durch die Bauweise ausgeschlossen. Vögel krümeln gerne und werfen leere Spelzen einfach auf den Boden. Das kann auf dem Balkon oder der Terrasse nerven, sodass Sie dort lieber einen Bodenteller installieren. Für die eigentliche Funktion des Futtersilos ist dieser aber unerheblich.

 

Futterautomaten selber bauen

Volierendrahtrollen sind standardmäßig 50 cm hoch und 5 m lang, Sie brauchen davon natürlich nur einen schmalen Streifen, der sich nach dem inneren Umfang der verwendeten Schale für den Deckel richtet. Ist dieser unbekannt, messen Sie mit einer Schnur nach. Geben Sie noch 5 cm dazu, damit sich beide Enden des Drahtgeflechtes später überlappen und gut verbinden lassen. Der Drahtzylinder steckt tief in der Schale und wird von drei 4 mm dicken Ösenschrauben gehalten, die man von außen durch die Schale in den Draht steckt. Zum Befüllen nimmt man den Draht ab. Damit das reibungslos geht, sollten die Löcher für die Schrauben 5 mm groß sein, damit sich die Schrauben nicht verkeilen können.

Das Video zeigt, wie Sie Vogelfutter auch selber mischen können:

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Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

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Futter mischen für den Futterspender

Mit dem Futterautomaten sitzen Sie beim Vogelgucken in der ersten Reihe und können die Tiere aus dem Warmen beobachten. Der Erfolg hängt vom richtigen Futter und einem geeigneten Standort ab. Verbindliche Regeln, wo ein Futterhaus zu stehen hat, gibt es nicht. Wichtig sind ein freier Anflug und gute Rundumsicht, damit die Vögel Katzen rechtzeitig sehen. Ungünstig ist ein Standort in der Nähe großer Scheiben, da die Vögel das Spiegelbild des Gartens im Fenster für real halten und dagegen fliegen können.

Als Futter eignen sich Haferflocken und Sonnenblumenkerne, wobei die Kerne wetterfester sind und auch bei Temperaturen über Null Grad nicht verderben. Herabfallende Kerne können im Frühjahr keimen. Wo das stört, sollte man den Futterspender von vornherein nicht hinstellen. Vögel finden neu eingerichtete Futterstellen innerhalb weniger Tage. Und haben einige neugierige Vögel den Futterautomaten erst einmal entdeckt, werden die anderen rasch vom ständigen Hin und Her angezogen. Wenn Sie angefangen haben zu füttern, sorgen Sie auch stetig für Nachschub, denn die Vögel gewöhnen sich an die Futterstelle und zählen dann auf Sie. 

Flocken, Kerne oder Knödel: Das Futterangebot für Meise, Fink & Co. ist riesig. Für das Silo sind Sonnenblumenkerne mittlerer und kleiner Größe perfekt geeignet. Foto: sidm / TH

Praxistipp: Das Futter in einem Vogelhaus muss unbedingt trocken bleiben, sonst kann es verderben. Das gilt besonders für fetthaltiges Weichfutter. Daher wird das Dach des Futtersilos mit einem Stück Gummi als Dichtung wasserdicht verschraubt. Dafür kommen Stücke von alten Fahrradschläuchen infrage, aber auch weiche Teichfolie oder zugeschnittene Luftballons. Hauptsache weich und wetterfest!

Einfach
25 - 100 €
Unter 1 Tag
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Quelle: selbst ist der Mann 11 / 2017

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